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Zurück zu Teil 1

Anlässlich der vielen Beschwerden und Anzeigen gegen Polizeibeamte aufgrund Polizeikorruption und der hohen Todesfälle von Gefängnisinsassen unter deren Gewahrsam, stellte das CATO-Institut fest: „Sofern exzessive Gewaltorgien und Todesfälle durch Polizeikräfte regelmäßig als Mordfälle angeklagt würden, hätte man bei sogenannten Vertretern der Verbrechensbekämpfung einen Anstieg der Verbrechensrate um 472% gegenüber der normalen Zivilbevölkerung zu verzeichnen.“

(Quelle: Eponymous Rox „Investigating The Case of The Drowning Men – The Smiley Face Serial Murders“, Seite 118)

Zum Zeitpunkt des Verschwindens von Charlie Geurts im Januar 2013 stand die Madison Polizeiinspektion im Bundesstat Wisconsin wegen ihres äußerst brutalen Vorgehens gegenüber Bürgern im Fokus der Ermittlungen. Gegen Stephen Heimsness, einem Polizeibeamten von Madison, lief deswegen eine Petition; die Bürger organisierten sogar eine Demonstration vor dem City Hall, um zu erreichen, dass Heimsness endlich entlassen wird.

Stephen Heimness war bekannt dafür, dass er sogenannte „Troublemaker“ und verdächtig Erscheinende brutal niederschlug, auf sie eintrat, mit Elektroschockern malträtierte oder sogar einfach niederschoss.

Als Heimsness schließlich den unbewaffneten 30-jährigen Paul Heeman ohne Not einfach erschoss, war das Maß voll. Bis dahin konnten die Verantwortlichen immer noch im Rahmen eines außergerichtlichen Verfahrens denjenigen von den psychopathischen Gewaltexzessen eines Stephen Heimsness Betroffenen über finanzielle Entschädigungen – natürlich auf Kosten der Steuerzahler – ruhig stellen. Das Madison Police Department stand dem von Milwaukee wahrlich in nichts nach.

Der Autor Eponymous Rox führte diesen Umstand in seinem Buch „The Case oft he Drowning Men“ deswegen aus, weil sich gerade in Madison und Milwaukee die rätselhaften Todesfälle von möglicherweise angetrunkenen und durch Drogenmissbrauch unkontrolliert agierende Studenten durch Ertrinken häuften.

Die Polizei Milwaukee ist noch aufgrund eines anderen weltbekannten Falles berüchtigt – der Serienmörder Jeffrey Dahmer trieb damals unter den Augen der Polizei sein Unwesen und konnte dadurch ungehindert mindestens 17 Männer und Jugendliche töten. Doch anstatt die verantwortlichen Polizeibeamten zur Rechenschaft zu ziehen, wurden sie sogar im späteren Verlauf noch ausgezeichnet.

Eponymous Rox kam deswegen zu der Überlegung, dass für einige dieser Fälle möglicherweise die Polizei durch ihr bekanntes brutales Vorgehen verantwortlich ist. Um weitere Spuren zu verwischen, könnten dann die durch Polizeigewalt getöteten Männer in Seen und Flüssen entsorgt worden sein. Sein Verdacht wurde durch einen anderen Vermisstenfall angefacht.

2009 verschwand der 21-jährige Bodybuilder Bryan Barker spurlos, als er zusammen mit ein paar Freunden an der Geburtstagsfeier teilnahm, die in einem Pub in der Innenstadt von Milwaukee stattfand. Wie in anderen Fällen auch, wurde er plötzlich vom Sicherheitspersonal des Lokals aufgefordert, sofort zu gehen. Und in der gleichen Nacht, im selben Pub, wurde auch ein Freund von Bryan Barker aus unerfindlichen Gründen von der Gruppe getrennt und rausgeschmissen. Kurze Zeit später fand man ihn offensichtlich mit einem Bierkrug niedergeschlagen und halb bewusstlos in einer nahegelegenen Allee-Anlage.

Bryan Barker hingegen hatte offensichtlich nicht so viel Glück, denn drei Tage später entdeckte ein Fußgänger seine Leiche im Milwaukee treiben. Der Fall wurde ebenso als selbstverschuldeter Unfall zu den Akten gelegt.

Zwei Jahre später machte ein weiterer Todesfall in Milwaukee von sich reden, der die dunklen Machenschaften des Milwaukee Police Department beleuchtete.

Im Mittelpunkt standen dabei drei Polizeibeamte, die 2011 des Mordes an dem 22-jährigen Derek Williams angeklagt wurden.

Derek Williams wurde verhaftet und in den Polizeiwagen verfrachtet. Dort erstickte er auf dem Rücksitz, nachdem er zuvor schwerstmisshandelt wurde. Es stellte sich im Laufe der Ermittlungen heraus, dass Derek überhaupt nichts getan hatte, sondern vielmehr Opfer einer willkürlichen Polizeigewalt wurde. Um diese Tat zu verdecken, hatten Polizeikollegen des Milwaukee Police Department sogar falsche Zeugenaussagen herangezogen und zerstörten umliegende Überwachungskameras bzw. ließen die Aufnahmen aus den Überwachungskameras neu editieren. Letztendlich wurden nach diesem Skandal trotzdem nur drei von ihnen angeklagt und zu hohen Strafen verurteilt.

Und nur ein Jahr später verschwand am 10.03.2012 der 28-jährige Thomas Hecht aus „Rosi´s Pub“ in Milwaukee. Auch hier verhielt sich die Polizei äußerst verdächtig, nachdem auf merkwürdige Weise wieder Aufnahmen von Überwachungskameras verschwanden. Die Polizei behauptete dabei steif und fest, dass Thomas Hecht gegen 22:00 Uhr die Bar verlassen hatte, allerdings hatten sie dabei ein weiteres Band übersehen, welches eindeutig zeigte, dass Thomas Hecht „Rosie´s Bar“ bereits um 21:15 Uhr verließ.

Als dieser Umstand öffentlich bekannt wurde, und man die Polizei befragte, wie es zu der Diskrepanz um 45 Minuten gekommen ist, hüllte sich das Department in Schweigen. Stattdessen gab der zuständige Polizeisprecher eine Woche später bekannt, dass man alles dafür tun würde, um Thomas Hecht zu finden. Man würde die Suche mit Booten im Fluss weiter fortsetzen, seine Freunde würden befragt und man habe Polizeibeamte dafür abgestellt, das Ufer abzusuchen.

Hecht´s Freunde hingegen sagten aus, dass sie bisher weder befragt noch sonst wie in Kenntnis gesetzt wurden. Sie fingen darüber zu spekulieren an, ob Thomas Hecht möglicherweise mit einem Taxi zur berüchtigten dritten Polizeistation von Milwaukee gebracht und dort zu Tode malträtiert wurde.

Am 22.03.2012 fand man schließlich Thomas Hecht zwischen North Water und East Pleasant Street im Milwaukee. Der Auffindungsort befand sich auf halben Weg zwischen dem Pub und Thomas Hechts Wohnung. Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen ergaben, dass Hecht stark alkoholisiert war, und verkündeten offiziell Unfalltod durch Ertrinken infolge von Alkohol. Es wurden keinerlei Angaben dazu gemacht, ob Hecht tatsächlich im Wasser zu Tode kam oder aufgrund vorheriger Verletzungen.

Eponymous Rox lieferte zusätzlich einen interessanten Hinweis im Zusammenhang mit Polizeiwillkür und Korruption unter Polizeibeamten.

In den 90er Jahren kam es bei dem Los Angeles Police Department (LAPD) zu einem handfesten Skandal, der als „Rampart Skandal“ in die Geschichte einging.

Das LAPD hatte zu der Zeit eine sogenannte „Anti-Gang“-Einheit errichtet, die CRASH-Einheit (Community Resources Against Street Hoodlums – Gemeinsame Kraft gegen Straßenstrolche bzw. Rowdies).

In dieser Einheit mischten mehr als 70 korrupte Polizeibeamte mit, die sich an schwerer Bandenkriminalität und Organisierten Kriminalität unter dem Deckmantel der CRASH-Einheit beteiligten. Zu ihren Verbrechen zählten das unmotivierte Schießen auf Bürger, Mord, Schlägereien, illegaler Waffen- und Drogenhandel sowie Banküberfälle. Die Taten wurden regelmäßig durch manipulierte Beweise, Zeugenbeeinflussung, falsche Anschuldigungen und Meineid verdeckt. So konnten sie ihre Karrieren innerhalb der Polizei vorantreiben und ihre eigene finanzielle Situation auf Staatskosten noch zusätzlich aufbessern. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, hatte man zusätzlich herausgefunden, dass die verschworene Clique sich untereinander durch bestimmte Merkmale vor den anderen Mitgliedern zu erkennen gab. Sie hatten ein spezielles Logo auf ihren Körpern tätowiert, das aus einem Totenkopf mit Cowboy-Hut bestand. Um den Totenkopf herum waren Pokerkarten drapiert, die sich mit Assen und 8ern (18!!! – eine hochokkulte Zahl) abwechselten, wobei als Kartenmotiv eine skelettierte Hand ausgewählt wurde.

Da fühlt man sich doch gleich an Rockergangs wie die Hells Angels, Bones, Red Devils oder Bandidos erinnert.

Nun hatte ich bereits in meinen früheren Ausarbeitungen zum Datenklau von Liechtenstein Teil 3 die Geheimpolizei von Los Angeles erwähnt, die eine Sondereinheit des LAPD war und sich des computergestützten Dossier-Systems von Western Goals bediente. Hierzu noch einmal der entsprechende Auszug aus meinen Ausarbeitungen unter dem Titel „Alte Kameraden stets zu Diensten“: „Der ehemalige SS-Major Otto Skorzeny arbeitet mit der CIA zusammen und erhält von Dr. Fritz Thyssen und Dr. Gustav Krupp Geld, um Todesschwadronen aufzubauen: die „Todesengel“ in Bolivien, „die Antikommunistische Allianz“ in Argentinien und, zusammen mit Stephano delle Chiaie, die „Guerilla von Christus dem König“ in Spanien. Skorzeny wird 1947 von den Amerikanern freigelassen und zieht nach Madrid, wo er die International Fascista gründet, bei der ehemalige SS-Angehörige, französische OAS-Terroristen und Geheimpolizisten der portugiesischen PDID arbeiten. Die Geheimpolizei in Los Angeles unterhält eine Abteilung mit demselben Kürzel: die Public Disorder Intelligence Division sammelt mithilfe eines computerisierten Dossiersystems der Western Goals von Larry McDonald Geheimdaten der Bürger. McDonald ist einer der Führer der John Birch Society, und Western Goals Filialleiter in Deutschland Eugene Wigner versorgt Gehlens BND mit Geheimdaten. Zu den Verwaltungsräten von Western Goals gehören die Kalten Krieger Edward Teller, der Vater der Wasserstoffbombe, Admiral Thomas Moorer und der ehemalige Luftwaffenpilot Dr. Hans Senholt. Skorzeny ist verantwortlich für die Paladin-Söldner, die unter dem Cover der M.C. Inc. arbeiten. Geschäftsführer dieser Import-Exportfirma in Madrid ist Dr. Gerhard Hartmut von Schubert, der zuvor im Propagandaministerium für Goebbels arbeitete.“ (Quelle: „Mafia, Geheimdienste und Politik der USA Teil 2 (1939 bis 1948)

Einen ersten Durchbruch in den mysteriösen Todesfällen konnten die Eltern von Joshua Swall aus Indiana erreichen.
Der 22-jährige Hobby-Bastler verschwand Mitte November 2012 spurlos, als er das Appartement seines Freundes verließ. Offensichtlich hatte es Joshua sehr eilig, denn er ließ seinen Wagen, sein Handy und seine Brieftasche zurück. Gefunden wurde er dann Wochen später in einem umzäunten Teich auf dem Gelände eines Miethauskomplexes. Zuvor wurde allerdings dieser Teich sowie seine Umgebung von Tauchern und Polizei abgesucht – gefunden hatten sie damals nur einen Schuh von Joshua.

Bei der Autopsie des Leichnams stellte man fest, dass Joshua körperlich übelst misshandelt und geschlagen wurde, bevor man ihn ins Wasser schmiss, wo er dann auch ertrank.

Interessant bei diesem Fall ist, dass Joshua nahezu identische Verletzungen aufwies, wie die Schauspielerin Natalie Wood, die sich im November 1981 auf einem Segelturn mit ihrem Freund Robert Wagner sowie Christopher Walken befand und dabei angeblich vom Segelboot „The Splendor“ unbemerkt in die See fiel, wo sie ertrank. Die Familie von Natalie Wood brauchte 30 Jahre, bis der Fall schließlich im Jahr 2012 als Mordfall neu aufgerollt wurde, nachdem Christopher Walken zugegeben hatte, dass es zuvor einen heftigen Streit zwischen dem Paar gegeben hatte.

Zahlreiche Blutergüsse, Abschürfungen und andere Wunden zeigten auf, dass Joshua über den Boden geschleift worden sein musste, während er noch lebte.

Allerdings hatte der damalige Leiter des Rechtsmedizininstituts von Indianapolis alles dafür getan, diesen Mord wie einen Unfall aussehen zu lassen. Obwohl Joshua signifikante Tätowierungen am Körper trug und daran leicht zu erkennen gewesen wäre, führte der Gerichtsmediziner Joshua als „John Doe“ (Name für unbekannte männliche Leiche), und täuschte so die Eltern über die schlimme Tatsache hinweg, dass es sich bei der aufgefundenen Leiche um ihren Sohn handelte. Es dauerte schließlich Tage, bis die Eltern über die zahnärztliche Untersuchung traurige Gewissheit erhielten. Trotz der offensichtlichen Verletzungen wurde der Fall als Unglücksfall aufgrund von Drogen und Alkohol klassifiziert, obwohl die toxikologischen Untersuchungen keinerlei Anzeichen von Alkohol und Drogen erbrachten. Der Vater von Joshua, ein ehemaliger Militärangehöriger, geriet darüber so in Wut, dass er sich mit dem Autopsiebericht und den toxikologischen Untersuchungsergebnissen an den Journalisten und Buchautor Eponymous Rox wandte. Gleichzeitig heuerte er einen Privatermittler an. Durch den Zwei-Fronten-Angriff konnte zumindest erreicht werden, dass die Todesursache als „unbestimmt“ gewertet und der Fall nicht wieder zu den erledigten Akten abgelegt werden konnte.

Dank eines umsichtigen Todesermittlers aus West Virginia wurde auch der Fall des 22-jährigen Paul Kochu nicht als Selbstmord oder Unfall behandelt. Der angehende Krankenpfleger verschwand in den frühen Morgenstunden des 16.12.2014 in Pittsburgh.

Am Abend zuvor ging er nach einem Footballspiel zusammen mit zwei weiteren Bekannten in den „Smokin´Joe´s Saloon“. In der Nacht zum 16.12.2014 gegen 02:45 Uhr morgens sahen zwei Schwesternschülerinnen ihn humpelnd und blutend auf der Straße gehen, dann verlor sich seine Spur. Seine Bekanntenm, die zuletzt mit ihm unterwegs waren, gaben mehr als einen Monat nach seinem Verschwinden gegenüber Pressevertretern an, Joshua hätte sich in die Hand geschnitten und dabei unverhältnismäßig emotional reagiert. Man hatte die kleine Schnittwunde versorgt, aber Joshua sei dann wohl irgendwie ausgeflippt und einfach aus dem Haus gerannt, während die anderen noch zu einer Pizzeria gegangen wären. Schließlich fand man am 19.03.2015 seine Leiche 84 Kilometer von seiner Unterkunft entfernt am Strand des vom Ohio umschlossenen Wheeling Island, West Virginia. Obwohl die Todesursache aufgrund des hohen Verwesungsgrads nicht mehr festgestellt werden konnte, bleibt der Fall offen.

Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie erinnert mich das Ganze an den Vermisstenfall Lars Mittank, der ab 08.07.2014 in Bulgarien spurlos verschwand. Ich hoffe jedenfalls für die Familie, dass Lars noch lebt und irgendwann wohlbehalten wieder nach Hause findet bzw. gebracht wird.

Im Fall des 26-jährigen Joey LaBute verhält es sich ähnlich. Er wurde zuletzt am 05.03.2016 gegen Mitternacht im Union Café in der Innenstadt von Columbus, Ohio gesehen, bevor sich seine Spur verlor. Er aß und trank dort mit ein paar Freunden und Verwandten. Zuvor soll er noch eine Toilette im Lokal aufgesucht haben. Gefunden wurde seine Leiche Wochen später im Scioto River, wobei der zuständige Todesermittler davon ausging, dass LaBute vorher schon tot war, als er in den Fluss geschmissen wurde. Es konnte nämlich weder in seinen Lungen noch im Magen Wasser gefunden werden. Im Gegensatz zu den bisher bekannten Fällen wurde sein Verschwinden von Anfang an als verdächtig eingestuft. In diesem Zusammenhang wurde auch wieder der Fall des 27-jährigen Medizinstudenten Brian Shaffer aufgerollt, der ebenfalls in Columbus in der Nacht zum 01.04.2006 spurlos verschwand, nachdem er zusammen mit ein paar Bekannten der Ohio Staters den Spring Break im „Ugly Tuna Saloon“ feierte. Kurz zuvor konnte über die Aufnahme der Überwachungskamera vor dem Lokal beobachtet werden, wie Shaffer sich draußen mit zwei Frauen gegen 03:00 Uhr morgens unterhielt und dann wieder in den Saloon ging. Allerdings zeichnete dann keine Videokamera mehr auf, wann er den Saloon endgültig verlassen hatte. Brian Shaffer gilt bis heute als vermisst.

Eponymous Rox lässt jedenfalls keine Zweifel an seiner Vermutung, dass viele Todesfälle unter den Studenten und Männern durch willkürliche Polizeigewalt verursacht und als tödlicher Unfall oder Suizid kaschiert wurde.

Auf Seite 140 seines Buchs „The Case of The Drowning Men“ resümiert er wie folgt:

„As a matter of fact, I rate this popular version of the Smiley Face Murder theory to be the most statistically probable of any I have come across yet. Because, as Southern police forces have already shown us back in the 20th century, it wouldn´t require an actual conspiracy per se to pull off something of this magnitude. It requires only a dangerous belief of being above the law, a deplorable habit of overstepping authority, and a cover-for-your-brother mentality to be triggered in any investigating officers who didn´t participate in the homicides themselves, but who suspected police culpability upon a closer review and hoped to protect their colleagues.

How does it work then, if not through a conspiracy of killer cops killing intentionally? Perhaps at its most malevolent it may be akin to “Firefighter´s Arson” a not so rare occurrence whereby a fireman finds perverse gratification in starting an inferno and later also gets to play hero by helping to put it out.

So, fire versus water, the cops who may be involved in intentionally “drowning” men for thrills and spills would probably be water recovery experts, or ones with strong ties to related professions.”

Frei ins Deutsche übersetzt heißt das:

„Angesichts der vorliegenden statistischen Fakten halte ich diese beliebte Version der Smiley-Face-Mord Theorie als die wahrscheinlichste der bis dahin kolportierten Theorien. Denn wie die südlichen Polizeikräfte bereits im 20. Jahrhundert gezeigt haben [Anm.: Eponymous Rox spielt auf den Rampart-Skandal an], braucht es für diese Art von Verbrechen in dem Ausmaß nicht unbedingt eine Verschwörung unter Polizeibeamten per se. Es braucht dafür nur einen gefährlichen Glauben, über dem Gesetz zu stehen, eine armselige Angewohnheit, seine Machtbefugnisse zu überschreiten und eine bei Ermittlungsbeamten gängige „Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus“-Mentalität, die zwar selbst nicht an solchen Verbrechen teilgenommen haben, aber lieber bei einem möglichen Verdacht gegen die eigenen Kollegen nicht so genau hinsehen in der Hoffnung, diese so vor Strafverfolgung zu schützen.

Aber wie funktioniert es dann, wenn es sich nicht um eine vorsätzliche Verschwörung von Killer-Cops handelt?

Vielleicht lässt sich das am ehesten mit dem Brandstifter aus den Reihen der Feuerwehrmänner erklären, was ein gar nicht so seltenes Phänomen darstellt. Ein Feuerwehrmann findet seinen perversen Drang nach Anerkennung dadurch, dass er zuerst ein Inferno auslöst, um später bei den Löscharbeiten den Helden zu spielen.

Und so haben wir Feuer gegen Wasser – Polizisten, die vorsätzlich im Ertränken von Männern einen übermäßigen Kick verspüren, sind möglicherweise spezialisiert auf dem Gebiet der Bergung von Wasserleichen oder weisen zumindest enge Beziehungen zu solchen Einsätzen auf.“

Allerdings relativiert Eponymous Rox seine o.g. Überlegungen wieder dahingehend, dass es möglicherweise einen viel profaneren Grund für diese Verbrechen gibt.

Heranwachsende und junge Männer gehen von einer Party heim, sind entweder angetrunken, unter Drogeneinfluss, einfach nur müde oder befinden sich wegen eines vorangegangenen Streits immer noch in einem gestressten Zustand. Sie ziehen sich wegen der Kälte ihre Kapuze über oder schlagen ihren Mantelkragen hoch, und wirken auf patrouillierende Streifenbeamte wegen ihres Ganges und der „Vermummung“ irgendwie verdächtig. Sie werden aufgehalten und nach den Papieren gefragt. Der Betreffende reagiert mundfaul, gereizt, unwillig, nervös oder fängt einen Disput an, weil er nicht verstehen kann, warum er kontrolliert wird – er hat doch gar nichts gemacht. Das wiederum fassen solche Psychopathen wie ein Stephen Heimsness als Respektlosigkeit und Provokation auf; vielleicht wartet man aber auch geradezu auf solche Gelegenheit – die Sache fängt zu eskalieren an. Der Mann wird brutal zu Boden gerissen, geschlagen, getreten oder bekommt mehrere Stromschläge durch Teaser ab, wird dabei bewusstlos oder stirbt sogar daran. Und schon sieht sich die Polizei mit einer eigenen Straftat konfrontiert, die verdeckt werden muss. Und wenn gerade ein Fluss oder See in der Nähe ist – Gelegenheit macht Diebe, wie schon ein altes Sprichwort sagt.

Graffitis sind weltweit überall zu entdecken – oftmals findet man an Häuserfassaden, Mauern, Brücken, Schilder, Bäumen etc. irgendwelche Schmierereien wie Emoticons, Sprayer-Initialen, Sprüche, Namen von bekannten Musikgruppen und Rappern, Songtexte sowie Bandenlogos. Bezeichnend ist, dass solche Graffitis, die man an manchen Fundorten entdeckt hatte, in ihrer Machart völlig unterschiedlich sind, sodass sie nicht von ein und demselben „Künstler“ stammen können. Sofern diese Graffitis an den Fundorten authentisch sind, können sie dort auch lange vor dem Auffinden der Leichen angebracht worden sein. Aus diesem Grund sieht Eponymous Rox eher keinen okkulten Zusammenhang mit den mysteriösen Todesfällen. Wenn überhaupt, dann eher als Legung einer falschen Spur, indem man vorhandene Graffitis als Ablenkung nutzt.

Ich persönlich kann mich grundsätzlich mit Eponymous Rox´ Überlegungen soweit anfreunden, allerdings erklärt das aus meiner Sicht noch nicht, warum auch in Großbritannien und Frankreich diese mysteriösen Vermissten- und Todesfälle auftauchen.

Stephen Young verfolgt diesbezüglich in seinem Buch „Dead In The Water – Forever Awake“ eine andere Spur.

Kurz bevor Toader Cazazu verschwand, hinterließ er oder vielleicht auch jemand anderer, auf seiner Facebook-Seite folgende Message:

„Wenn Ihr diese Message liest, werde ich bereits im Ozean versinken … meine Zeit in diesem erbärmlichen Leben endet. Heute kann ich endlich diejenigen sehen, nach denen ich all die Jahre gesucht habe. Endlich kann Toader Cazazu …“.
Der letzte Satz wurde offensichtlich nicht zu Ende geführt (Quelle: Stephen Young „Dead In The Water – Forever Awake“, Seite 5).

Joseph Smedly hinerließ, nachdem er am 27.09.2015 verschwand, ebenfalls eine merkwürdige Nachricht auf seinem Twitter-Account: „Sollte ich tot aufgefunden werden, dann war es kein Selbstmord. Und ich will keinen friedvollen Protest. Vielleicht habe ich zu viel gesagt.“

Seiner Schwester schrieb er noch „Es ist besser, Dir nichts zu erzählen, damit Du sicher und geschützt bleibst.“ (Quelle: Stephen Young „Dead In The Water – Forever Awake“, Seite 8 und Seite 42)

Interessanterweise hatte er kurz vor seinem Verschwinden auf Twitter einen Artikel geteilt, der sich mit dem Reprogrammieren von menschlicher DNS befasste.

Joseph Smedly wurde schließlich am 02. Oktober 2015 im Griffy See in der Nähe seines Campus der Indiana Universität in Monroe, Michigan, tot aufgefunden. Vor seinem Brustkorb war ein Rucksack mit Steinen umgeschnallt. In seinem Schlafzimmer fand man einen handgeschriebenen Zettel, auf dem lediglich „Goodbye“ stand. Sein Handy blieb verschwunden. Die Polizei legte den Fall als Selbstmord zu den Akten, womit sich die Schwester bis heute nicht abfinden kann. Sie vermutet, dass jemand anderer ihr die letzten Nachrichten hinterlassen habe. Erstens scheint der Zettel nicht von Joseph selbst geschrieben zu sein, und zweitens war das Email, das sie zuletzt erhalten hatte, nur mit seinem Nachnamen unterschrieben, was Joseph niemals zuvor getan hatte.

Und noch seltsamer war die Antwort auf seine letzte Twitter-Nachricht, die er angeblich von seiner Mutter erhalten hatte. Problematisch dabei ist, dass seine Mutter überhaupt keinen Twitter-Account besitzt, und bei weiterer Überprüfung stellte sich heraus, dass dieser Twitter-Account, von dem die Antwort kam, am gleichen Tag eingerichtet wurde, an dem Joseph diese rätselhafte Botschaft hinterlassen hatte.

Kurios bei diesem Fall ist weiter, dass ein Namensvetter von Joseph Smedly, nämlich Joseph Smedley alias „Smed“ alias „Variety Jones“ vermutlich einer der Leute ist, die hinter der Darkweb-Plattform „Silk Road“ stehen soll – ein Online-Marktplatz für den Kauf und Verkauf von illegalen Waffen und Drogen sowie für das Anheuern von Auftragsmorden.

Der 32-jährige farbige Henry McCabe mit liberianischen Wurzeln verschwand am 07.09.2015 in Twin City, Minnesota. In der Nacht, als er verschwand, hinterließ er auf der Sprachbox seines Bruders ein fürchterliches Geschrei und verzweifeltes Flehen, gefolgt von animalisch klingendem Geheul. Im Hintergrund hörte man ein blechernes Geräusch, wie von einer ratternden Maschine. Kurz bevor die Verbindung abbrach, hörte man noch eine kalte, emotionslose und entfernt leise Stimme „Hör auf“.

Am 02. November 2015 fand man seine Leiche halb versunken in einem abgelegenen Teich, etwa 10 Kilometer entfernt von dem Ort, wo er zuletzt gesehen wurde. Es machte den Anschein, als ob McCabe regelrecht so hin positioniert wurde.

Und auch Walton Ward, der aus Kalifornien stammte, aber in Indianapolis studierte, hatte in der Nacht seines Verschwindens am 12.10.2012 gegen 01:40 Uhr noch verzweifelt versucht, über den Polizeinotruf 911 Hilfe zu bekommen; allerdings wurde die Verbindung nach 1 Sekunde unterbrochen.

Am 22. Oktober fand man seine Leiche im Fluss treiben, nur wenige Blocks von der Kneipe „Landsharks Bar“ im Zentrum von Indianapolis entfernt, die er zuvor besucht hatte. Sein Handy fand man am Ufer des Flusses hinter einem Restaurant. Seine Mutter gab noch an, dass er sich in der Bar mit einer Frau treffen wollte, die er auf der Dating-Webseite OKCupid.com kennengelernt hatte. Sie gab ihm gegenüber vor, dass sie von Brownsburg, Indiana kommen und Jura studieren würde. Angeblich hätte sie ein Stipendium für Damen-Wrestling erhalten. Eponymous Rox ging damals während seiner Recherchen dieser Sache nach und stellte dabei fest, dass es überhaupt keine Damen-Wrestling-Mannschaft auf dem College gibt. Fest steht, dass sich diese Dame nicht in der Bar blicken ließ.

Mason Cox hinterließ vor seinem Verschwinden auf seiner Facebook-Seite folgende Mitteilung: „Ich habe keine Angst vor dem Tod, weil ich schon neugierig bin, was danach kommt.“ (Quelle: Stephen Young „Dead In The Water – Forever Awake“, Seite 11)

Der Student Jake Nawan stellte im November 2015 ein selbstaufgenommenes Video auf seiner Facebook-Seite ein. Er verkündete darauf: „Wenn Ihr wirklich das Geheimnis und den Ort und die Kulisse und den Symbolismus durchschaut, Ihr werdet völlig im Arsch sein, yeah … Es ist jenseits der Hektik. Jenseits des Unbekannten.“ (Quelle: Stephen Young „Dead In The Water – Forever Awake“, Seite 12)

Es ist bekannt, dass Jake wenige Tage, bevor er verschwand und dann am 17.11.2015 in einem Fluss in der Nähe des Plymouth State Campus tot aufgefunden wurde, noch psychiatrische Hilfe in Anspruch genommen hatte.

Der 24-jährige Matthew Genovese besuchte am 23.01.2016 zusammen mit Arbeitskollegen ein Pub in Hoboken, New Jersey. Gegen 22:30 Uhr verließ er das Lokal und verschwand. Als er am folgenden Montag nicht zur Arbeit erschien, wurde er als vermisst gemeldet. Ein Polizeibeamter fand am Pier A schließlich seine Brieftasche mit Kreditkarten und Geld sowie seine Schlüssel, so als ob sie bewusst dorthin platziert wurden. Die Leiche tauchte später im Hudson River am Pier 1 auf. In seinem Fall fand man ebenfalls ein Smiley mit dem Worten: „H3yme“.

Stephen Young leitete von diesem Wort das Element H3 für Tritium (Wasserstoff) sowie „Why me“ ab.

Seine Überlegungen führten ihn zu einem Sniper-Computerspiel mit dem Namen „H3“, das 2007 herauskam und auf Xbox lief.

Interessanterweise wird ein weiterer Junge namens Charles Allen jr. bis heute vermisst. Der Psychologie-Student war ebenfalls begeisterter Online-Gamer und bekannt unter dem Pseudonym „Neo Babson Maximus“.

Er führte zeitweise die Weltrangliste des Online-Computerspiels „Half-Life“ an.

Gegenüber seiner Schwester ließ er telefonisch folgenden kryptischen Satz fallen, bevor er spurlos verschwand: „Für die Antwort schau unter der Periodentafel nach“.

Dem ging ein merkwürdiges Ereignis voraus.

Am 11.10.2007 rief ihn seine Schwester noch an und fragte ihn, wieso er sein Facebook-Profil gelöscht habe. Charles Allen bekräftigte gegenüber seiner Schwester, dass er dieses Profil nicht gelöscht habe. Von diesem Moment an bekam er Panik. Er hätte Angst, dass jetzt jemand hinter ihm her sei und er nicht mehr sicher wäre. Er riet ihr, sofort zu den Eltern zu fahren, weil sie jetzt auch in Gefahr sei und nur ihr Vater sie beschützen könne. Er habe zuvor wichtige Emails an bestimmte Leute verschickt, die ihn wohl jetzt schnappen wollen. Dann ließ er den o.g. mysteriösen Satz fallen, bevor er das Gespräch abrupt beendete.

Seine Schwester verstand zu diesem Zeitpunkt nur Bahnhof, auf sie wirkte Charles ziemlich verwirrt.

Kurze Zeit später rief Charles Allen bei seinen Eltern an und hinterließ ihnen ebenfalls verwirrte Botschaften auf der Sprachbox. Die Neben- und Hintergrundgeräusche ließen darauf schließen, dass er während des Gesprächs gerannt sein musste. Es hörte sich an, als ob er sich zu diesem Zeitpunkt im Wald befand.

Laut Auskunft seiner Studienkollegen wirkte Charles an dem besagten Tag in der Universität noch normal und wies keinerlei Anzeichen von Stress oder Paranoia auf. Allerdings wusste keiner von ihnen, dass Charles bereits wegen bipolarer Depression medikamentös behandelt wurde. Auf eigenen Wunsch hatte er aber die Medikamente einige Zeit vorher wieder abgesetzt.

Am Tag nach seinem Verschwinden brach er nachts in das Haus einer Frau ein und stand plötzlich in deren Schlafzimmer. Er dachte, er wäre bei seinem Freund Mason, der jedoch ganz woanders wohnte. Nachdem er seinen Irrtum erkannt hatte, entschuldigte er sich bei der Frau, sprang aus dem Fenster im zweiten Stock und rannte in den angrenzenden Wald hinein. In dem Wald fand man schließlich seine Sportschuhe und seinen Rucksack; von ihm fehlte weiterhin jede Spur.

Bei der Untersuchung seines Computers stellte man fest, dass alle Daten durch Formatieren der Festplatte unwiderrufliche gelöscht wurden.

Eigenartigerweise verhielt sich auch Mike Knoll, der bereits im November 2002 verschwand, in ähnlicher Weise. Auch er tauchte plötzlich – offensichtlich verwirrt – im Haus einer Frau auf, nachdem er zuerst von einem Barbesuch nicht mehr zurückkam. Vier Monate später fand man schließlich seine Leiche in einem See, wobei er nur zur Hälfte im Wasser lag. Es sah wie bei McCabe so aus, als ob er mit Absicht so hin drapiert wurde.

Nun ist bekannt, dass sich auch sinistere Gruppen wie Terrororganisationen und kriminelle Banden solche Online-Computerspiele zunutze machen, um ohne Spuren ihre Botschaften und Aufträge auszutauschen. Bei Sniper-Spielen funktioniert das zum Beispiel durch das Online-Abfeuern von Schusssalven, ähnlich wie beim Morsen.

Der Vorteil bei dieser Sache ist, dass es nahezu unmöglich ist, solche kryptischen Botschaften im Nachgang zu verfolgen; sie gehen in der Datenmasse des Spiels verloren. Ganz zu schweigen vom sogenannten Dark Web über den Onion Router oder Snap-Chat.

Bereits Edward Snowden hatte darauf hingewiesen, dass die NSA und CIA solche Computerspiele wie World of Warcraft beobachten und versuchen, solche virtuell agierende Gruppen zu infiltrieren.

Jedenfalls meldete sich auf Anfrage des Autors Stephen Young ein Mann namens Jacob Vaughan, der eine Idee hatte, was mit dem Graffiti „H3yme“ und dem kryptischen Satz von Charles Allen jr. gemeint sein könnte. Er bezog sich dabei auf das Computerspiel „Half-Life“. H steht dabei für Wasserstoff, Al für Aluminium, F für Fluor, Li für Lithium und Fe für Eisen – also „Half-Life“.

Könnte es also eine Art Geheimsprache über Online-Computerspiele, Facebook, Google, Twitter etc. geben, die sich der Periodentafel von Elementen bedient?

Stephen Young bezieht sich dabei auf die in okkulten Gruppen und Geheimbünden angewandte Kabbala, Astrologie, Spiritualität, Esoterik, Mystizismus und Alchemie.

Am 10. Oktober 2004 fand man in Duluth, New York die Leiche von Grant Geiselhart. Am selben Tag verschwand in der gleichen Gegend Nathan „Fish“ Williams. Er wurde später ebenfalls tot aufgefunden. In der Nähe von Grant Geiselhart´s Leiche fand sich folgender Schriftzug: „Flow on with the Fishes. GOD Grants Pure Wishes“. (Treib weiter mit den Fischen. Gott erfüllt reine Wünsche). Könnten diese beiden Fälle zusammenhängen?

Stephen Young spielt dabei auf die verwendete Wortwahl an. Nathans Spitzname lautete „Fish“, und der Vorname von Geiselhart war Grant. (Quelle: Stephen Young „Dead In The Water – Forever Awake“, Seite 45)

Als Stephen Young in der Google-Suchmaschine die Worte “Neo Babson Maximus” und “H2O” eingab, kam als einer der Suchtreffer ein japanisches Forum raus. Dahinter verbarg sich augenscheinlich eine Spam-Nachricht aus dem Jahr 2006, die zusammen mit den entsprechenden Suchbegriffen vorschlug, eine Dusche zu nehmen („H2O – Neo Babson Maximus Fixing a Shower“) (Quelle: Stephen Young „Dead In The Water – Forever Awake“, Seite 45 ff)

Etwas Ähnliches fiel ihm auf der Suche nach weiteren Informationen zu dem ertrunken aufgefundenen Studenten Ewan Curbeam auf.

Ewan Curbeam studierte an der George Washington Universität in Baltimore, Maryland, und schaffte es sogar auf ein Werbeplakat der Nationalen Garde zur Anwerbung von neuen Rekruten. Kurz nach Thanksgiving 2013 fand man ihn dann tot im Binnenhafen von Baltimore.

Interessanterweise berichtete die Whiteoutpress.com vom Oktober 2013 über Aaron Alexis, der auf dem Washington DC Naval Gelände scheinbar wahllos um sich schoss, und dabei 12 Menschen tötete. Zuvor hatte er sich Wochen zuvor darüber beschwert, Stimmen im Kopf zu hören. Alexis soll ein Fachmann auf dem Gebiet der Elektronik und Elektrotechnik in der Navy gewesen sein. Nach unbestätigten Aussagen soll er sich danach einer privaten geheimen Organisation angeschlossen haben. Einen Monat vor seinem Amoklauf soll er sowohl Freunden als auch Kollegen erzählt haben, dass er das Ziel einer verdeckten Mind-Control-Waffe geworden sei, bei der er Stimmen aus der Wand und Decke hörte. Das ging schließlich soweit, dass er in die Decke und Wände schoss, nur damit diese Stimmen aufhörten.

Er ging sogar deswegen zur Polizei, um Anzeige wegen Körperverletzung durch Mikrowellen zu erstatten.

Nach seinem Amoklauf fand das FBI einen handgeschriebenen Zettel von Aaron Alexis mit folgenden Worten: „Ich litt über drei Monate aufgrund ultra-niedriger Frequenz-Attacken, die mich letztendlich dazu veranlassen, das zu tun.“

Auf seinem Gewehr, mit dem er letztendlich 12 Menschen erschoss, ritzte er ein: „Ende der Qual“.

Nach Aussagen des Journalisten James Moore soll die CIA schon lange mit einer Technologie namens „Rhic-edom“ oder anders ausgedrückt „Radio Hypnotic Intra-cerebral Control n Electronic Dissolution of Memory“ arbeiten.

Mit diesem Instrument soll es möglich sein, ferngesteuert einen hypnotischen Zustand zu generieren, um Botschaften ins Unterbewusstsein zu transportieren bei gleichzeitiger Löschung jeglicher bewusster Erinnerung.

Ich verweise da auf die Aussagen von Dr. George Estabrooke, den ich bereits in meinen Ausführungen zum Oktoberfest-Bombenanschlag – Die ausländischen Verbindungen und Beziehungen Teil 9:

Hierzu führte ich bereits am 21.09.2015 dazu aus: „G.H. Estabrooks schrieb, dass zwei Psychologen um die Zeit des zweiten Weltkrieges damals schon bewiesen hatten, dass es möglich war, Soldaten zu hypnotisieren und sie dazu zu bringen, versteckte Botschaften aufzunehmen, ihre politische Überzeugung zu ändern oder ihre eigenen Freunde zu attackieren.

1940 begann die CIA zahlreiche Programme, das erste war BLUEBIRD, gefolgt von ARTISCHOCKE, MKULTRA und MKSEARCH. Die Navy experimentierte von 1947 bis 1953 im Rahmen von Mind Control mit Befragungstechniken genannt CHATTER.

MKULKTRA entwickelte sich aus MKNAOMI, MOCKINGBIRD und MKDELTA.

Unter den Forschern befanden sich Sidney Gottlieb, James Hamilton, Louis Jolyon West, Ewen Cameron, Robert Heath, William Sweet, Harold Wolff, Martin Orne, Jose Delgado und viele mehr. Sie alle schwiegen sich bis heute dazu aus mit Ausnahme ihres Vorgängers Estabrooks, der dazu eine klare Stellung bezog: „Der Schlüssel, einen effektiven Spion oder Attentäter zu kreieren, liegt in der Zersplitterung seiner Persönlichkeit oder auch in der Schaffung von multiplen Persönlichkeiten via Hypnose. Das ist kein Science Fiction. Das wurde und wird nach wie vor getan. Ich habe es ebenfalls getan….“

Louis Jolyon West soll übrigens der Masterkoordinator aller Mind-Control-Programme gewesen sein. Genau wie George White mietete er in San Francisco, genauer gesagt im Viertel Haight Ashbury, ein Lagerhaus an, um die Hippies zu studieren. West trat nach der Ermordung von JFK, dem Oklahoma Bombenanschlag oder auch im Mordfall Nicole Simpson in der Öffentlichkeit und in zahlreichen TV-Shows auf, um die Mär vom durchgeknallten Einzeltäter an die Masse zu verbreiten.“

Mit den Suchbegriffen „Ewan Curbeam“ und „H2O“ landete der Buchautor Stephen Young zuerst auf ein Online-Diskussionsforum, das sich schwerpunktmäßig mit Onlinespielen und Sport auseinandersetzte. Er entdeckte dort einen Beitrag, auf den er draufklickte und sofort wieder zu einem japanischen Forum weitergeleitet wurde. Dort erschien ein weiterer Diskussionsbeitrag über Robben, die Töne im Wasser machen. Darin fand sich scheinbar völlig zusammenhangslos folgende Sätze, eingestreut in die Diskussionsrunde:

„He has video cameras,“ (Er hat Videokameras)

„They also need to have scenario.” (Sie brauchen auch ein Szenario)

„Comes to an end once you´ve got a trip originating from a friend near to a College.” (Es hört dann auf, wenn Ihr mal einen Ausflug, der bei einem Freund anfängt, in der Nähe des Colleges gemacht habt.)

(Quelle: Stephen Young „Dead In The Water – Forever Awake“, Seite 51 f)

Bei Dan Zamlen machte Stephen Young die gleiche Entdeckung. Er landete auf seiner Online-Plattform namens „Plaintxt“, auf der man zu jedem Thema Fragen und Antworten stellen kann – vergleichbar mit unserer deutschen Plattform „gutefrage.net“.

Dort stieß er auf die Frage aus dem Jahr 2009 „What is the complete adress of the man dan zamlen? {…] drop-off points of city, province, postal code {…]“

Komischerweise fand sich dazu weder eine Antwort noch eine weitere Ausführung. Fest steht nur, dass Dan Zamlen am 05.04.2009 in St. Paul, Minnesota verschwand und am 01.05.2009 in der Nähe des Ford-Autowerks tot aus dem Mississippi geborgen wurde. Dort entdeckte man auch das Schild mit dem Smiley Graffiti.

Erwähnenswert ist auch, dass nach Aussage von Rocky Euenguino, einem anderen Rechercheur in diesen Fällen, 40% aller MK-Ultra Forschungsprogramme mit Hilfe sogenannter Bruderschaften innerhalb der Universitäten laufen.

Es wäre also durchaus denkbar, dass Studenten im Rahmen von PsyOps-Programmen gezielt von den jeweiligen Bruderschaften ausgewählt werden. An dieser Stelle verweise ich wiederum auf meine früheren Ausarbeitungen zum Oktoberfest-Bombenanschlag – Die WSG-Hoffmann – Teil 3 vom 21.09.2015. Ich zitiere daraus wieder betreffende Textpassage: „Von welchem Experiment spricht da Hoffmann und wer ist gegebenenfalls der Auftraggeber für dieses Experiment? Könnte es sich hierbei um ein Experiment in Anlehnung an das von Henry A. Murray durchgeführte Experiment handeln? Dieser hatte 1960 ein drei Jahre andauerndes Experiment mit Studenten der Harvard-University unternommen, an dem auch der Mathematikprofessor Ted Kaczynski als Student, der spätere UNA-Bomber, teilgenommen hatte. Murray war Professor an der Harvard University und zu dem Zeitpunkt 62 Jahre alt. Er hatte einen wegweisenden psychologischen Test entwickelt (TAT – Thematic Apperception Test), ein vielgelesenes Buch darüber geschrieben und beim Militär Rekruten auf ihre Eignung für geheime Einsätze geprüft. Sein Experiment mit den Studenten aus Harvard nannte er „Dyade“, was belastende Streitgespräche zum Inhalt hatte, um in Erfahrung zu bringen, wie Menschen auf ständigen verbalen Druck und Auseinandersetzungen reagieren. Zu diesem Zweck hatte er einen besonders gewieften, rhetorisch begabten Rechtsstudenten herausgesucht, der alle Testpersonen in Streitgespräche verwickeln und ihre Ansichten lächerlich machen sollte, egal, mit welchen Argumentationen und logischen Gedankengängen sie auch kommen. Jeder der Studenten erhielt einen Decknamen; Ted Kaczynskis Deckname war „Gesetzestreu“, da er von allen teilnehmenden Versuchspersonen der verunsichertste und vorsichtigste war. Diese Streitgespräche müssen Ted Kaczynski besonders zugesetzt haben und so entwickelte er sich zum UNA-Bomber, der sich ab 1970 in den Bergen von Montana in einer selbstgebauten Holzhütte verkroch und dort seine Briefbomben bastelte. Lange Zeit stand er auch in Verdacht, der in der Bay Area von San Franzisko aktive Serienmörder, bekannt als Zodiac-Killer zu sein. Allerdings hatte er bei späteren Ermittlungen nachweislich ein Alibi für fünf der Morde nachgewiesen und schied damit wieder aus. Der Zodiac-Killer, der von 1968 bis 1969 fünf Menschen ermordete, von sich selbst in seinen Briefen aber behauptete, 37 Menschen getötet zu haben, wurde bis heute nicht gefasst. Von 1978 an bis 1995 terrorisierte Ted Kaczynski mit seinen Briefbomben Amerika und verlangte, dass sein Manifest „Die industrialisierte Gesellschaft und ihre Zukunft“ veröffentlicht wird. Im Gegenzug würde er mit den Bombenattentaten aufhören. (Quelle: NZZ Folio „Der Versuch mit dem Una-Bomber„)

Ein anderer Privatermittler namens Tomich Carpenter kam hinsichtlich der Fälle von ertrunkenen Männern, vorwiegend Studenten, zu folgendem Schluss:

„Ich glaube, diese Studenten haben ein öffentliches Seminar besucht, und wer sich für weitergehende Informationen interessierte, wurde gebeten, noch länger zu bleiben, um mehr zu erfahren. Ab diesem Zeitpunkt fängt die Rekrutierung an. Später tauchen dann die Leute ertrunken auf, um diejenigen einzuschüchtern und zu indoktrinieren, an den sinisteren Programmen weiter teilzunehmen. Diese jungen Männer teilen sich in irgendwelche Geheimgesellschaften auf, für die sie unterzeichnet haben, um weitere Instruktionen abzuwarten. Geld könnte dabei eine Rolle spielen. Vielleicht werden sie anfangs auch mit der Möglichkeit eines Stipendiums oder Gastvorträgen für den Aufstieg in die höhere Gesellschaft geködert [Anm.: Das könnte zum Beispiel auch bei einem Hans-Georg Langemann oder eben auch Gundolf Köhler der Fall gewesen sein, die hinreichend aus dem Oktoberfest-Bombenanschlag bekannt sind]. So bindet man diese jungen Männer fest in die geheimen Operationen und Programme ein. Wer aussteigen will, findet den Tod. Andere, die nicht mehr auftauchen, leben vielleicht in anderen Geheimgesellschaften unter einer neuen Identität. Aus meiner Sicht ist das eine nationale Angelegenheit und ich glaube, dass wir es hier mit Schwarzen Operationen zu tun haben.“ (Quelle: Stephen Young „Dead In The Water – Forever Awake“, Seite 187 ff)

Diese Theorie scheint auf den Fall des 22-jährigen Studenten Sunil Tripathi zu passen, von dem man annahm, dass er für eine False Flag Operation benutzt wurde. Fakt ist nämlich, dass Sunil Tripathi bereits am 16.03.2013 als vermisst gemeldet wurde. Letztmalig wurde er gegen 01:30 Uhr morgens in der Nähe des Campus der Brown Universität gesehen. Er litt zwar unter leichten Depressionen, war aber deswegen nie in Behandlung und nahm auch keinerlei Medikamente. Er galt als hochintelligent, tiefgründiger Denker und hervorragender Schachspieler.

Am 15.04.2013 wurde er als möglicher Verdächtiger im Bostoner Bombenanschlag zur Fahndung ausgeschrieben und nur Sekunden später tauchte sein Name überall in den sozialen Netzwerken wie Reddit und in Presseagenturen auf.

Das Problem dabei war, dass es anscheinend keinerlei Polizeiberichte gab, die explizit den Namen Sunil Tripathi erwähnten.

Vielmehr scheint es so zu sein dass man sich auf die Zeugenaussage einer ehemaligen Mitschülerin berief, die Sunil auf einem der Bilder und Videoaufnahmen am Tag des Marathonlaufs erkannt haben will – just im VIP-Bereich.

Der Student von der Brown Universität sah dem später verurteilten Tschetschenen Dzhokhar Tsarnaev zum Verwechseln ähnlich.

Ich habe speziell über die Tsarnaev-Brüder und ihre mögliche Rolle im Bostoner Bombenanschlag auch schon ausführlich im Zusammenhang mit dem Kursk-Geheimnis – Russisch Roulette – Teil 2 berichtet. Hierzu kurz die einleitenden Worte, für diejenigen, die sich dafür gesondert interessieren: „Eine andere, äußerst interessante Verbindung zu Halliburton ergibt sich allerdings durch die Tsarnaev-Familie, die 13 Jahre später beim Boston-Marathon-Bombenanschlag noch eine größere Rolle spielen sollte. Da hatte nicht nur der Onkel der beiden mutmaßlichen Attentäter Dschochar und Tamerlan Zarnajew die Tochter des CIA-Beamten Graham Fuller, Samantha Ankara, geheiratet, sondern war auch noch bei den Firmen Sun God und Halliburton unter Vertrag. Diese Firmen waren als Zulieferer von Söldnern für die US-Besatzungstruppen im Irak und Afghanistan bekannt geworden….“

Als Polizeibeamte einen Häuserkomplex in Watertown, Boston, auf der Suche nach Sunil Tripathi, stürmten, nahmen sie einen jungen Mann fest, der sich im späteren Verlauf als Dzhokhar Tsarnaev zu erkennen gab. Über Watertown wurde eine Ausgangssperre verhängt. Dzhokhars Bruder Tamerlan wurde bekanntermaßen erschossen, als er sich auf einem Boot aufhielt.

Das schürte zusätzlich das Misstrauen in den alternativen Medien, die davon ausgingen, dass es sich bei dem Bombenattentat um eine False Flag Operation handelte. Spekulationen darüber, dass Sunil Tripathi möglicherweise als Krisenschauspieler, Double oder Sündenbock für einen der Tsarnaev-Brüder agieren sollte, machten ihre Runden. Letztendlich fand man Sunil Tripathi am 23.04.2013 tot in einem Fluss, der durch den India Point Park in Providence fließt. Entdeckt hatte die Leiche ausgerechnet der Trainer der Rudermannschaft der Brown Universität, in der auch Sunil Tripathi gewesen war. Er konnte nur noch mehr aufgrund seines Zahnabdrucks identifiziert werden. Als Todesursache wurde Suizid diagnostiziert.

Hatte dann James Holmes, der angebliche Attentäter des Aurora Batman Desasters in Colorado einfach nur Glück, dass er noch lebt?

Grace Powers, die diesen Fall intensiv untersuchte, stellte fest: „Zwei Monate vor dem Massaker wurde das Leben von James Holmes komplett auf den Kopf gestellt. Das war, als zwei Black-Ops-Auftragskiller in sein Leben traten und ihn mit der Droge Scopolamin behandelten.“ (Quelle: Stephen Young „Dead In The Water – Forever Awake“, Seite 197 ff).

An dieser Stelle ist es wichtig, noch einmal einen kurzen Überblick über die Droge Scopolamin, auch bekannt unter dem Namen “Devil´s Breath“ zu geben. S

Scopolamin wird aus Nachtschattengewächsen wie Stechapfel, Bilsenkraut, Alraune oder Engelstrompeten hergestellt. Diese Droge wurde bereits in den 40er und 50er Jahren vom CIA sowie den Naziwissenschaftlern, die im Rahmen der Operation Paperclip in die USA einreisen konnten, als Wahrheitsserum benutzt. Man testete sie an Gefängnisinsassen, Politikern und Mafia-Bossen.

Es wird vermutet, dass auch der Biologe und CIA-Beschäftigte Dr. Frank Olsen mit dieser Droge behandelt wurde, um sich schließlich freiwillig aus dem Fenster im 13. Stock des New Yorker Statler Hotels zu stürzen.

Devil´s Breath hat die Eigenschaft, dass diese Droge nicht einmal oral eingenommen werden muss. Es ist völlig ausreichend, einem Ahnungslosen das feine Pulver ins Gesicht zu blasen, um seine volle Wirkung zu entfalten.

In Großbritannien ist ein Fall bekannt geworden, bei dem eine kriminelle Bande ahnungslosen Touristen das Pulver ins Gesicht blies, woraufhin diese auf der Stelle unter ihre Kontrolle kam. Die Droge macht völlig willenlos und unfähig, irgendwelche logischen Schlüsse zu ziehen. Die Betroffenen verwandeln sich buchstäblich in Zombies und führen unter dem Einfluss der Droge alles aus, was ihnen vorgegeben wird. Im besagten Fall nutzten die Kriminellen diesen Zustand aus, um Touristen um ihre Kreditkarten einschließlich PIN-Nummern sowie Brieftaschen zu erleichtern. Dabei gingen die Betroffenen sogar scheinbar freiwillig zum nächsten Bankautomaten, hoben das von ihnen geforderte Geld ab und übergaben es den Gangstern. Dann gingen sie auf Geheiß der Räuber in ihre Hotelzimmer, um noch alle anderen Habseligkeiten auszuhändigen.

Nachdem die Wirkung der Droge nachgelassen hatte, konnten sich die Betroffenen an absolut gar nichts mehr erinnern.

Der Daily Mail schrieb dazu: „Sie ist geruchs- und geschmacklos und kann dem Essen beigegeben oder in Getränke aufgelöst werden. Frauen wurden damit behandelt und anschließend einer Gruppenvergewaltigung ausgesetzt oder anderen Männern zum Sex angeboten. Normalerweise wird sie in das Getränk gegeben, um die betreffenden Personen wachen irgendwo anders auf, ohne sich daran erinnern zu können, was passiert ist. Die Droge blockiert für eine gewisse Zeit die Fähigkeit des Gehirns, Erinnerungen zu generieren; das macht es auch unmöglich, sich später an diejenigen zu erinnern, die möglicherweise für das Verabreichen der Droge infrage kommen.“ (Quelle: Stephen Young „Dead In The Water – Forever Awake“, Seite 199 f).

Anfang 2012 haben sich 79 junge Menschen kurz nacheinander selbst erhängt. Es geschah in der Umgebung von Wales, etwa eine Stunde Fahrzeit von Brecon Beacons National Park. Dieser Vorfall wurde von der Presse weitgehend ignoriert, obwohl es einige gab, die ihren Selbstmord überlebt hatten. Auf die Frage, wieso sie das getan haben, antworteten sie unisono, dass sie eine Stimme in ihrem Kopf hörten, die ihnen befahl, sich selbst zu erhängen. Dann würde alles in Ordnung kommen. Keiner dieser Unglücksraben hatte zuvor Anzeichen einer geistigen Störung oder psychischen Erkrankung gehabt. Der Verdacht liegt nahe, dass sie Opfer einer Art elektronischen niedrig frequenten Waffe wie ELF-, Mikro- oder Skalarwellen wurden.

Ich hatte bereits die Experimente von Montauk, Long Island in meinen Ausführungen zum Germanwings-Absturz – Teil 4 kurz behandelt, bei dem Soldaten mit Radarwellen behandelt wurden, um auszutesten, wie sich diese Wellen auf den emotionalen Zustand auswirken.

Fest steht, dass Kevin Gannon und Anthony Duarte zusammen mit dem Experten für Gang-Stalking und häuslicher Terror, Prof. Lee Gilbertson von der St. Cloud Universität eine Studie („Case Studies in Drowning Forensic“) zu diesen bis dahin bekannten Fällen geschrieben haben. In über 100 Fällen meinen sie, so viele Übereinstimmungen gefunden zu haben, dass ein Zusammenhang als sehr wahrscheinlich gelten kann.

Der ehemalige DIA-Agent Kelly Snyder hat die Organisation „Find Me“ gegründet, um ebenfalls diesem Phänomen auf die Spur zu kommen. Dabei stieß er auf mehr als 300 Fälle, die äußerst verdächtig erscheinen und möglicherweise eine Verbindung untereinander aufweisen.

Jedenfalls scheint es auch jemanden zu geben, der eine der Attacken überlebt hat.

Cullen fuhr zusammen mit seinen Freunden Ryan und Jay nach La Crosse, Wisconsin in die Stad, um sich dort in einer Bar zu amüsieren. Anschließend wollten sie gemeinsam bei Jay übernachten. Gegen 01:30 Uhr morgens hielten sie sich in „John´s Bar“ auf. Als sich alle zur Sperrstunde auf den Weg machen wollten, stellten sie fest, dass Cullen fehlte. Bis um 05:30 Uhr morgens suchten Jay und Ryan nach ihrem Freund, konnten ihn aber nirgendwo finden. Um 07:00 Uhr morgens fand sich Cullen aus eigenem Antrieb in der Notaufnahme eines örtlichen Krankenhauses ein. Er war tropfnass, hatte weder Jacke noch Schuhe an und befand sich in einer Art Schockzustand. Er konnte sich auch nicht mehr erinnern, was passiert war. Als er zu sich kam, befand er sich in einem Fluss und schaffte es gerade noch, sich ans Ufer zu retten, wo er dort vor Erschöpfung erst einmal zusammenbrach. Als er erneut wach wurde, rannte er schließlich nur noch mehr auf Socken über die Straße zum nahegelegenen Krankenhaus. Dort wurden ihm Urin- und Blutproben abgenommen, man konnte jedoch keine hohe Alkoholkonzentration oder Drogen im Blut feststellen.

Das Unfassbare an der Geschichte ist, dass zuvor um die gleiche Zeit ein anderer Junge namens Jeff Gessy am 10.04.1999 in der gleichen Umgebung verschwand und am 24.05.1999 nur noch mehr tot aus dem Fluss geborgen werden konnte. Ihm fehlte dabei ebenfalls ein Schuh. Er war völlig ausgeblutet, und weitere Untersuchungen ergaben, dass Jeff Gessy etwa 10 Stunden vor seinem Tod längere Zeit kopfüber gehangen sein musste. Obwohl er mehr als 40 Tage verschwunden war, konnte er nur wenige Tage im Wasser gelegen haben.

Auf der Spur nach dem bis dahin noch als vermisst gemeldeten Jungen nahm ein Fährtenhund seine Spur auf, die zur Niedbalski-Brücke führte. Bei der Brücke schien der Hund allerdings verwirrt zu sein, weil er noch eine andere Spur gewittert hatte. Es stellte sich später heraus, dass es die Spur von Cullen war.

Das wiederum korrespondiert  auch mit dem Mord an Chris Jenkins. Am 09.11.2002, also neun Tage nach dem Verschwinden von Chris Jenkins, wurde Joshua Guimond vermisst. Er war zuletzt auf dem Gelände der Beneictine St. Johns Abbeville and University Collegeville in Minnesota gesehen worden. Joshua Guimond wollte ursprünglich wieder zu seinem Schlafraum zurückgehen, kam dort aber nicht an. Er ließ seine Brille zurück, trug auch keinen Mantel und hatte kein Auto.

Auf der Suche nach dem vermissten Jungen wurden ebenfalls Fährtenhunde eingesetzt, die zu einem See hinter der Kathedrale führten, allerdings fand man dort keine Leiche. Im Gegensatz zu Chris Jenkins wurde er bis heute nicht aufgefunden. Allerdings witterten die Hunde an der Kathedrale nicht nur Joshua Guimonds Spuren, sondern auch die von Chris Jenkins.

Ausgerechnet diese Kathedrale hatte bereits ihren Ruf weg, nachdem bekannt wurde, dass insgesamt 18 Priester und Mönche im Verdacht standen, mehr als 250 Studenten sexuell missbraucht und körperlich misshandelt zu haben. Auf ihrer eigenen Homepage ist eine öffentliche Entschuldigung gegenüber den Opfern zu finden, die vom Missbrauch betroffen sind.

Die Hoboken Polizeistation in New Jersey meldete im März 2014 folgendes: Kurz vor 02:00 Uhr morgens gingen drei Männer durch den Park, die plötzlich ein Rufen hörten. Zuerst dachten sie sich nichts dabei und gingen weiter. Dann aber hörten sie weitere Rufe und Hilfeschreie. Sie riefen daraufhin die Polizei an. Diese fand schließlich am Hudson River einen Mann, der sich verzweifelt an einem Betonpfeiler im eiskalten Wasser von Pier C klammerte. Ganz in der Nähe wurde im Übrigen nur zwei Jahre später auch Matthew Genovese´s Leiche gefunden. Die Polizei warf dem Mann ein Seil zu und zog ihn schließlich aus dem Fluss. Man brachte ihn in ein Krankenhaus, wo er wegen der Unterkühlung behandelt wurde. Bei dem Mann handelte es sich um den 24-jährigen Ryan Lee. Bei seiner Vernehmung erzählte er den Polizeibeamten, dass ihn drei Männer, die er nicht kannte, in den Fluss geschmissen hätten. Zuvor wäre er in einem Nachtclub namens „Boa“ gewesen. Als er die Bar nach einem Streit mit seiner Freundin verließ, wurde er von drei ganz in schwarz gekleideten Männern angegriffen, die ihn packten und in den Fluss warfen. Der ganze Vorfall trug sich in der Nacht zum St. Patricks Day zu.

Noch seltsamer ist der Fall des Studenten Brandon Swanson aus Marshall, Minnesota. Er schien im Mai 2008 mitten in einer verlassenen Gegend von Minnesota spurlos verschwunden zu sein. Zuvor rief er noch am Abend seinen Vater an, weil er eine Autopanne hatte. Er hatte sich laut seiner letzten telefonischen Auskunft im Schlamm festgefahren, und bat seine Eltern, ihm zu helfen. Dabei gab er die Örtlichkeit an, in der er sich befand. Er wollte seinen Eltern zur nächstgelegenen Stadt (mglw. dachte Brandon, er wäre in Cottonwood, Vesta oder Redwood Falls?) entgegengehen. Während er immer noch mit seinem Vater telefonierte, gab er sich zunehmend ungeduldiger und irritiert. Er wunderte sich, warum seine Eltern noch nicht in Sichtweite waren; dabei warteten sie bereits genau an dem Punkt, an dem sie Brandon laut seiner Beschreibung vermuteten. Er sprach immer davon, dass er doch die Lichter der Stadt schon sehen könne und er nicht verstehe, warum sie ihn noch nicht gefunden hätten. Sie fuhren weiter über die Straßen um die Stadt herum, konnten Brandon und sein Auto aber nirgendwo entdecken. Das Gespräch dauerte 50 Minuten, bevor es abrupt abbrach. Der Vater hörte Brandon noch „Scheiße“ fluchen; dabei hatte er den Eindruck, dass es nicht deswegen war, weil er möglicherweise gestolpert oder hingefallen wäre. Der Fluch hörte sich eher erschrocken und überrascht an. Nachdem das Gespräch abbrach, versuchten ihn die Eltern immer wieder telefonisch zu erreichen, während sie nach ihm verzweifelt suchten. Aber Brandon ging nicht mehr ans Telefon. Sie suchten bis in die frühen Morgenstunden des nächsten Tages, und fuhren dann zur Polizei. Es wurde sofort eine großangelegte Suchaktion eingeleitet. Erst am nächsten Tag fand man aufgrund der letzten Signale des Mobiltelefons Brandons Wagen in der Gegend um Taunton zwischen Marshall und Canby, ungefähr 28 Kilometer von der nächsten Stadt entfernt. Die Lichter am Horizont, die Brandon zuletzt vorgab zu sehen, konnten nicht von der Stadt gewesen sein, die er gegenüber seinem Vater zuletzt genannt hatte. Die Gegend, in der der Wagen aufgefunden wurde, war ländlich, mit vielen Windrädern und von Kanälen durchzogen. Mit Spürhunden verfolgte man dann Brandons Spuren, die nicht zu einem der Kanäle führten, sondern mitten in ein Feld, wo sie dann plötzlich endeten. Man setzte Wärmebildkameras, berittene Polizeiranger, Taucher, Drohnen und Gruppen von freiwilligen Helfern ein, aber Brandon bleibt bis zum heutigen Tag verschwunden.

Das wiederum ähnelt einem weiteren Fall aus Texas, der sich im August 2013 zutrug. Dabei handelte es sich um den 27-jährigen Brandon Lawson, der kurz vor seinem unerklärlichen Verschwinden ebenfalls einen verzweifelten Telefonanruf tätigte. Er befand sich gerade neben der Autobahn bei Bronte, als er die Polizei anrief. Es gab wohl einen Familienstreit, weswegen er erst einmal seinen Kopf frei machen wollte, und in der Gegend herumfuhr bis ihm schließlich das Benzin ausgegangen war. Daraufhin rief er zunächst seinen Bruder an, um ihn zu bitten, mit einem Kanister Benzin zu kommen. Irgendetwas musste aber danach passiert sein, während er auf seinen Bruder wartete. Jedenfalls sah er sich plötzlich veranlasst, den Notruf 911 zu wählen. Der Notrufzentrale meldete er aufgeregt, dass er offensichtlich gejagt werde, er befände sich mitten im Wald und habe gerade mitangesehen, wie ein anderer Kerl zu Boden gestoßen wurde. Er wäre zufällig da reingerannt. Man solle sich bitte beeilen und ihm helfen. Er konnte noch eine Frage von der Zentrale beantworten, bevor das Gespräch abbrach.

Komisch ist nur, dass daraufhin keinerlei Polizeieinsatz erfolgte, um wenigstens nachzusehen, was da los ist. Lediglich ein Autobahnpolizist kam zufälligerweise zu dem verlassenen Laster, wo auch schon Brandons Bruder sowie seine Ehefrau mit einem Benzinkanister auf ihn warteten. Just in dem Zeitpunkt rief dann auch Brandon wieder seinen Bruder an. Er murmelte, dass er irgendwo im Feld sei und bluten würde. Sowohl der Autobahnpolizist als auch Bruder nebst Ehefrau hatten keine Ahnung, dass Brandon zuvor einen Notruf abgesetzt hatte. Vielmehr vermutete der Bruder, Brandon würde sich vor der Polizei verstecken, weil noch einen Haftbefehl gegen ihn lief. Erst am nächsten Tag meldete die Familie Brandon Lawson als vermisst. Auch Brandon Lawson bleibt bis heute verschwunden.

Und genauso verhielt es sich mit dem 22-jährigen Josh Snell, der am gleichen Tag wie Todd Geib, nämlich am 11.06.2005 in Eau Claire, Wisconsin, verschwand. Zuvor nahm er an einer Hochzeitsfeier teil. Auch er versuchte einen Freund gegen Mitternacht über das Handy zu erreichen. Er schien sehr aufgeregt zu sein und redete davon, dass er furchtbare Angst habe und sich gerade in einem Busch versteckt hielt, weil jemand hinter ihm her sei. Er habe keine Ahnung, wo er sei. Er betonte, dass er überhaupt nichts getan habe, aber jetzt wirklich um sein Leben fürchte. Vier Tage später fischte man seine Leiche aus dem Chippewa River.

Besonders merkwürdige Vorkommnisse konnte man bei Tommy Booth ausmachen, der am 03.02.2008 tot im Fluss bei Woodlyn, Pennsylvania, aufgefunden wurde.

15 Tage zuvor zeigten ihn Videoaufnahmen von Überwachungskameras, wie er gerade den Nachtclub „Bootlegger“ betrat, allerdings gab es keinerlei Zeugen und Videoaufnahmen, die ihn wieder rausgehen sahen. Seine Leiche fand man in einer merkwürdigen Stellung auf. Es sah so aus, als ob er mit zwei Stöcken bewusst an einer bestimmten Stelle im seichten Fluss positioniert wurde. In der Nähe lag auch sein Handy, wobei man feststellte, dass die Signale seines Handys bewusst blockiert wurden.

Pat Brown, eine Kriminologin, die eine Vielzahl dieser Todesfälle untersuchte, stolperte über ein Vorkommnis, das sich in der Polizeiwache in St. Charles, Missouri, zugetragen hatte. Dort erschien ein Mann, der gegenüber der Polizei damit prahlte, der größte und beste Serienmörder zu werden. Er wurde ausgelacht und rausgeschmissen. Als er wiederholt bei der Polizeiwache auftauchte, bekam er sogar eine Ordnungsstrafe wegen diesen permanenten Belästigungen.

Im Mordfall von Chris Jenkins tauchte dieser Mann dann wieder auf; zu diesem Zeitpunkt weilte er nämlich in Minneapolis. Er war in einem Bestattungsunternehmen an der Rezeption beschäftigt und ausgiebiger Besucher einer Pornoseite namens manunderwater.com, auf der Harcore-Sexfilme angeboten werden, die ausschließlich unter Wasser gedreht wurden. Pat Brown nahm getarnt als männlicher Student im Forum der besagten Pornoseite Kontakt auf und gab vor, auf Sex mit Männern unter Wasser zu stehen. Es kam zu einem regen Austausch, bei dem besagter Mann freimütig erzählte, was er alles mit dem vorgeblichen Studenten anstellen wollte einschließlich der Tötungsart. Es war offensichtlich, dass es sich um einen perversen Sadisten handelte. Er saß auch anschließend im Gefängnis, nachdem er die Familie seines Arbeitgebers bedroht hatte; unteressen setzten sich aber die mysteriösen Todesfälle von Studenten fort. Die Polizei schloss deswegen einen Zusammenhang aus.

Chuck Loesch wiederum stieß bei seiner Untersuchung des Mordfalls Chris Jenkins auf eine Gruppe, die sich selbst „Dealers of Death“ nannte. Einer von ihnen war Jeramy Alford, der mittlerweile wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Er selbst behauptet, Chris Jenkins von der Brücke gestoßen zu haben – so, wie viele andere auch. Allerdings schenkte man seinen zusätzlichen Geständnissen keinen Glauben weil er zu der fraglichen Zeit nirgendwo auf Überwachungskameras auftauchte. Unterstützt wird das auch vom Autopsiebericht, wonach Chris Jenkins keinerlei äußerliche und innere Verletzungen aufwies, die bei einem Sturz von der Brücke ersichtlich sein müssten. Dem widerspricht auch die Auffindungssituation, bei der Chris seine beiden Arme vor seiner Brust verschränkt hatte.

Trotzdem sind die Aussagen von Jeramy Alford insofern interessant, weil er selbst gegenüber dem FBI zugab, nur Teil einer viel größer operierenden Gruppe gewesen zu sein. Auf das Konto seiner Gruppe – so behauptet er jedenfalls – gingen etwa 40 Morde von Männern.

Ein Mann mit dem Spitznamen „Zmiley“ bekannte sich ebenfalls zu der Gruppe, als er wegen eines vergleichbar geringeren Delikts verhaftet wurde. Ihm und andere Mitglieder legte man zur Last, minderjährige Ausreißer beherbergt und einen von ihnen mit einem fünfzackigen Stern gebrandmarkt zu haben. Der Ermittlungsbeamte Gary Sykes, zuständig für diesen Fall, schließt nicht aus, dass an deren Geschichte etwas Wahres dran sein könnte. Fest stünde, dass sie offenkundig zu allem fähig seien. In seinem Zuständigkeitsbereich sind sie auch für Raubüberfälle verantwortlich, um sich Geld für Drogen zu beschaffen. Sie wären jedenfalls sehr gestört und hätten überhaupt keinen Respekt vor einem Menschenleben.

Eines Tages hatte sich jemand anonym in einem Forum gemeldet, das sich speziell mit den Todesfällen auseinandersetzte. Er schrieb: „Ich habe jetzt die sogenannten „Dealers of Death“ über ein paar Jahre beobachtet, und dabei scheint es, als ob ihre Mitglieder sehr geheimnisvoll agieren und vom einfachen Hühnerdieb bis zum Feuerwehrmännern, Polizeibeamten und CIA-Mitarbeiter reichen. Es scheint, als ob sie auch untereinander ihre wahren Identitäten nicht preisgeben. Stattdessen benutzen sie Tarnnamen. Sie halten sehr geheime Treffen ab, meistens im Kernland. Offensichtlich haben sie einige geheime Traditionen von anderen Maurerlogen übernommen. Ich habe ermittelt, dass das Wissen um die Gruppe bis zur Spitze von hochrangigen Regierungsmitgliedern reicht, allerdings wurde das nirgendwo schriftlich festgehalten. Ich würde mal schätzen, dass dieser Gruppe um die 2.000 Mitglieder angehören, die im ganzen Land operieren.“ (Quelle: Stephen Young „Dead In The Water – Forever Awake“, Seite 132 ff.).

Und das wiederum erinnert an die Serienmörder Charles Berkowitz aus New York, Henry Lee Lucas sowie Ed Gein aus Plainfield, Wisconsin.

Charles Berkowitz alias „Son of Sam“ hatte selbst immer wieder betont, dass nur ein Mitglied einer satanischen Gruppe bzw. eines Wicca-Kults war.

Henry Lee Lucas wiederum gab an, Mitglied einer Gruppe namens „The Hand of Death“ gewesen zu sein. Und von Wisconsin ist mittlerweile bekannt, dass dieser Bundesstaat zu den Hochburgen des Satanismus und Pädophilie in den Vereinigten Staaten zählt (siehe auch Narkive Newsgroup Archive „Wisconsin is Hotbed of Satanism“)

Charles Manson mit seiner Family kann ebenfalls dazugerechnet werden, nachdem er aussagte, mit den La-Bianca- und Tate-Morden einen Rassenkampf (Helter Skelter) auf den Straßen entfahcen zu wollen, um die Endzeit herbeizuführen. Ihm werden auch enge Verbindungen zur Process Church Of The Final Judgment nachgesagt, die zuletzt ihren Hauptsitz von New Orleans in die Bronx, New York City verlegt hatte. Als die Ermittlungen zu den Serienmorden von Charles Berkowitz liefen, suchten sie das Weite irgendwo im Westen der Staaten.

In einem seiner zahlreichen Interviews sagte Charles Manson: „Erinnert Euch an den Rattenfänger von Hameln; sie haben ihn nie bezahlt, und deswegen verloren sie ihre Kinder. Nun, Ihr werdet sechs Generationen von Kindern durch mich verlieren, weil Ihr mir nicht das zahlen wollte, was Ihr mir schuldet.“ (Quelle: Stephen Young „Dead In The Water – Forever Awake“, Seite 142 ff.).

Nebenbei bemerkt hatte der Rattenfänger von Hameln mit dem Spiel seiner magischen Flöte alle Ratten aus der Stadt Hameln gelockt und sie in den Fluss springen lassen, wo sie ertranken.

Und ist es da ein Zufall, dass während des Prozesses gegen Charles Manson und drei seiner Gespielinnen, Ronald Hughes, der Verteidiger von Leslie van Hourten, tot in einem Seitenarm des Sespe Hot Spring in der Nähe von Ojai, Los Angeles, trieb?

Auch sein Tod wurde als Unfall deklariert, obwohl Charles Manson ihm vorher gedroht hatte, ihn töten zu lassen, sollte Leslie van Houten aussagen.

Ach, und nebenbei fällt mir auch wieder der Film „Angeklagt“ mit Jodie Foster aus dem Jahr 1988 wieder ein. In dem Film spielte sie ein einfaches Mädchen vom Land, das eines Nachts in der Bar von mehreren Bargästen vergewaltigt wird. In dem Film fuhr sie einen roten Sportwagen mit dem Kennzeichen „SXY (Sexy) Sadie“, der Kosename von Susan Atkins, als sie noch Tänzerin in der von  Anton LaVeys Church of Satan organisierten Show „Witches´ Sabbath“ gewesen war.

In diesem Zusammenhang würde es sich vielleicht auch wieder lohnen, den Mord an drei 8-jährigen Jungen aus West Memphis, Arkansas wieder unter die Lupe zu nehmen. 1993 hatte man drei kleine Kinder namens Steve Branch, Christopher Byers und Michael Moore tot in einem Bach aufgefunden, der durch ein Waldstück fließt, der unter den Einwohnern auch als Robin Wood Hill bekannt ist. Alle drei waren gefesselt und zum Teil schwer misshandelt und verstümmelt worden.

Damals wurden dafür drei Jugendliche namens Damien Echols (18 Jahre), Jason Baldwin (16 Jahre) und Jessie Misskelley (17 Jahre) wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Gegen Damien Echols wurde sogar die Todesstrafe verhängt. Der Fall wurde unter „The West Memphis Three“ weltweit bekannt. Der äußerst dubiose und fragwürdige dreiteilige Dokumentarfilm „Paradise Lost“ wurde produziert und landesweit ausgestrahlt, um zu bekräftigen, dass Echols, Misskelley und Baldwin in Wahrheit unschuldig seien. Hinreichende Belege dafür wurden jedoch nie vorgelegt. Aufgrund der Verurteilung und der darauffolgenden Dokumentation „Paradise Lost“ folgte eine landesweite Kampagne für die Freilassung der verurteilten Mörder. Dieser Kampagne schlossen sich viele Rocksänger, Schauspieler und Showgrößen wie Johnny Depp an.

Hierzu heißt es zum Beispiel auf Wikipedia: „Der Fall löste eine Welle der Solidarisierung mit den Verurteilten in der Öffentlichkeit aus. Unter anderem wurde 2002 von Henry Rollins das Musikalbum Rise Above: 24 Black Flag Songs to Benefit the West Memphis Three produziert, auf dem Künstler wie Lemmy Kilmister, Tom Araya, Nick Oliveri, Ryan Adams und Dean Ween von Ween gemeinsam mit der Rollins Band Songs der Gruppe Black Flag coverten und dessen Einnahmen den West Memphis Three zugutekamen. Zwei Jahre zuvor hatte Eddie Spaghetti einen Free the West Memphis 3 betitelten Sampler zusammengestellt, an dem sich unter anderem die Bands Rocket from the Crypt, L7 und Killing Joke beteiligt hatten. Andere Bands und Künstler wie etwa Pearl Jam, Alkaline Trio, Michale Graves, Sage Francis, Disturbed und Zao widmeten den dreien Lieder, auch andere Prominente wie Johnny Depp, Winona Ryder, Trey Parker, Robert Smith und Regisseur Peter Jackson bekundeten ihre Solidarität.“

2011 wurden Misskelley, Baldwin und Echols unter Vorbehalt aus dem Gefängnis entlassen ohne jedoch freigesprochen zu werden. Mittlerweile lebt Damien Echols von seiner „Berühmtheit“ und hat sich in Salem, Massachusetts, niedergelassen, wo er weiterhin dem Wicca-Kult frönt. Er bekennt sich nach wie vor zu den Schriften von Aleister Crowley und bietet selbst zahlreiche esoterische Kurse wie Astrologie, Kartenlegen, Hexenkunst etc. an.

Die Frage ist nur – was veranlasst das einzelne Individuum, sich solchen Gruppierungen anzuschließen?

Der Fall Luke Helder könnte darüber Aufschluss geben. Luke war im Jahr 2002 Student der Kunstakademie in der Universität von Wisconsin. Er war besessen von der Idee der Unsterblichkeit, Astralreisen sowie Esoterik in Theorie und Praxis. Er konnte auch seine Studienkollegin Amanda Dolan dafür begeistern, indem er ihr von seinen außerkörperlichen Erfahrungen erzählte. Seiner Meinung nach ist der Tod nur eine Illusion.

Irgendwann begann er an einer Art „Manifest“ zu schreiben, in dem er u.a. die Legalisierung von Marihuana sowie die Befreiung der Menschheit aus der Versklavung durch die Regierung forderte. Er fertigte Flugblätter mit folgendem Inhalt an: „Wenn Ihr unter dem Eindruck steht, dass der Tod existiert, tut Ihr alles daran, um ihn aus dem Weg zu gehen. Ich bin hier, um Euch den näheren Sinn zu erklären; Ihr werdet leben, egal in welcher Form auch immer. Es liegt nur an Eurem Verständnis. Nur wenige Leute verstehen den Tod; es gibt nicht sowas wie einen Tod! Die Religion wurde dafür geschaffen, um den Überlebensinstinkt [Anm.: und damit die Angst vor dem Tod] aufrechtzuerhalten. Wenn Ihr den Tod fürchtet, seid Ihr beeinflussbar, sowohl geistig als auch körperlich; Ihr erschafft Eure eigene Realität. Die Menschen, die ich von dieser Vorstellung befreien konnte, sind überhaupt nicht tot. Wer die Begrenzungen anerkennt und akzeptiert, der verringert die Substanz des Lebens.“ (Quelle: Stephen Young „Dead In The Water – Forever Awake“, Seite 237)

Kurze Zeit später fertigte er eine Landkarte des Mittleren Westens in Form eines Smiley Face an. Ausgerichtet an diesem Gesicht hinterließ er Briefbomben in Briefkästen, wobei mehrere Menschen aufgrund der Explosionen schwere Verletzungen davontrugen. Als er gefasst wurde, erzählte er der Polizei voller Stolz, dass er schon die Verbindung mit den zwei Smiley-Face-Augen vollbracht habe. Leider habe er das komplette Gesicht nicht mehr zur Vollendung bringen können.

Ein Zimmergenosse von Helder namens James Devine sagte gegenüber dem FBI aus, dass Luke ein Experiment startete, bei dem er beweisen wollte, dass der Tod nur die Übergangsform in ein neues Leben wäre, sozusagen als grenzenlose Energie im Raum.

Dan Mitchell beschäftigte sich mit dem okkulten Aspekt dieser Todesfälle seinem nicht mehr existenten Blog „Well Of High Strangeness“. Er spricht da von einem Hive Mind, eine Art geistige Einheit, die uns in einer Blase gefangen hält und kontrolliert. Er vergleicht dabei unsere Welt mit einem Terrarium, in das diese Geistige Einheit eingreift und eine bestimmte Art von Energie erntet, die von ausgesuchten Menschen ausgestrahlt wird. Demnach ist das Terrarium nach einem Gitternetz angeordnet, wobei jeder Sektor von einem Genius Loki überwacht wird. Neuerdings beschäftigen sich immer mehr Forscher mit den parasitären Archonten, die von einer fünften Dimension unsere Welt kontrollieren. Dr. John Dee, der während der Regentschaft von Königin Maria I Anfang des 17. Jahrhundert lebte, war ein englischer Mathematiker, Astronom, Astrologe, Geograph und Mystiker. Er wurde damals wegen Zauberei und Schwarzen Magie angeklagt, von der Königin Elizabeth I jedoch begnadigt und als Hofastrologe und königlicher Berater eingesetzt. Bereits Dee sprach von einer Einheit in Form eines Gitternetzes aus, das sich aus Punkten, Linien und Kreisen zusammensetzen würde. Seine Energie würde dieser Hive Mind über die Genius Loki von den Ariern beziehen. Nach Auffassung von Dan Mitchell würden die arischen Menschen über die höchste Form der Energie verfügen, welche die Maschine des Hive Minds zur Spiegelung der Realität, wie wir sie kennen, füttern würden. Er führt weiter aus: „Diese Maschine (und seine Untergebenen) verwandeln die Opfer in sogenannte „Luna-tics“ (Verrückte), die merkwürdige Telefonanrufe bei ihren Familienmitgliedern oder der Polizei tätigen bevor sie verschwinden. Diese Telefonanrufe sind oft unsinnig und offenbaren, dass ihr Geist verwirrt und gestört ist, unfähig zu sagen, wo sie sind oder was mit ihnen geschieht.“ (Quelle: Stephen Young „Dead In The Water – Forever Awake“, Seite 247)

Nach Auffassung von Dan Mitchell wirkt Wasser wie Elektrizität innerhalb dieses Hive Minds. Bekanntermaßen ist Wasser der beste Leiter von Elektrizität, und das wäre der Grund, warum man die sterbenden oder kurz vorher verstorbenen Körper im Wasser findet. In dem Moment, wo das Opfer seine Lebensgeister aushaucht, werden diese über das Wasser in die Maschine transportiert und abgeerntet. Dabei wird auch gerne zusätzlich die Energie des zunehmenden Mondes als Verstärkung herangezogen.

Jeder Loki hat wiederum Untertanen, die man allgemein als Dämonen bezeichnen kann. Sie sind in der Lage, in die Gedanken und Träume der Opfer einzudringen, sie damit zu verwirren und schließlich durch Täuschung zu töten. Laut Aussage von Christan White, einem anderen Esoteriker, können sich diese Dämonen sehr wohl für eine kurze Zeit materialisieren. Er selbst wäre Zeuge gewesen, wie dunkle Schatten sich auf die Jagd nach Menschen gemacht hätten.

Die Lokis wiederum würden von den Demiurgen kontrolliert und befehligt werden. Ihre Anweisungen übertragen sie dann unterschwellig in die physikalische Welt, vorwiegend über das Unterbewusstsein.

Das würde dann wieder einige Erinnerungen an Elisa Lam wachrütteln.

Ich habe diesen Punkt aber noch aus einem anderen Grund aufgeführt – es würde erklären, warum die Nazis vom Okkultismus und den Ariern so besessen waren.

Im nächsten Teil werde ich mich dann intensiver mit dem Fall Agnes Roth auseinandersetzen.

Bis zum nächsten Mal

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