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Zurück zum Traumbuch

Ich hatte am Dienstag, den 10. Januar 2017 gegen 04:00 Uhr morgens noch einen irren Traum, der aber auch aus meiner Sicht eine große Bedeutung zu haben scheint.

Jedenfalls befand ich mich im Traum in einem wunderschönen Garten, in dessen Mitte eine Dattelpalme stand. Der Baum bog sich schon vor lauter Früchte. Irrsinnigerweise hingen dort nicht nur Datteln, sondern auch Rosinen und andere kleinere Beeren. Ich war gerade eifrig damit beschäftigt, diese Früchte mit Zuckerguss zu überziehen und probierte dann auch die eine oder andere Frucht. Sie schmeckten ausgezeichnet, obwohl ich doch in der Realität Datteln und Rosinen – schon gar nicht getrocknet – überhaupt nicht ausstehen kann.
Aber die schmeckten wie das mit Schokolade überzogene Studentenfutter, das man in Tüten kaufen kann.

Und dann war da noch eine Merkwürdigkeit.

Ich sah mich im Traum immer wieder durch einen Spiegel und dabei sah ich aus wie die Schauspielerin Cleo Kretschmer. Ich hatte die gleiche Frisur und sogar ein bisschen auch das Gesicht wie Cleo Kretschmer, als sie die Hauptrolle in „Arabische Nächte“ spielte.
Im Traum war ich aber noch viel hübscher, was mir unheimlich schmeichelte.

Ich war so glücklich und schaute immerzu selbstverliebt in diesen Spiegel. Dabei lächelte ich auch immer wieder.
Dann sah ich witziger Weise noch einen Zettel am Baum hängen, auf dem stand, dass ich bitte das Drehbuch für eine Telenovela „Die Blume der Nacht“ noch heute fertigstellen soll.
Wie auch immer, während ich also mit den Früchten am Baum beschäftigt war und in Richtung eines hellen Blockhauses rief, dass ich soweit alles vorbereitet hätte und mich beeilen müsse, damit die Früchte auch weiterhin genießbar bleiben und nicht vergiftet werden, hörte ich auf einmal eine wiederholte Ansage, die aus irgendeinem Funkgerät oder Radio zu kommen schien. Sie lautete „Die Türken haben angegriffen, der Dritte Weltkrieg ist gekommen.“ Ich rannte daraufhin schnell zu dieser Blockhütte, um mich zu verbarrikadieren. In dieser Hütte war noch ein junger Mann, der dürfte noch keine 30 Jahre alt gewesen sein. Er sah eigentlich ganz gut aus, vielleicht ein bisschen wie ein Nerd. Er trug einen hellen Vollbart und seine Frisur erinnerte mich an einen kleinen Schulbub. Er wirkte auf mich mit seinen großen, blauen Augen sehr sanft und schüchtern. In der Mitte der Blockhütte, die im Inneren mit dunklem Holz verkleidet war, stand ein riesiges Bett und das war mit einer karierten Tagesdecke überzogen. Ich sprang auf dieses Bett, auf dem schon meine beiden Katzen Tom und Sherry herumtrampelten, d.h. in dem Moment habe ich eigentlich nur meine Sherry auf dem Bett tanzen sehen, Thomas war zwar da, aber ich sah ihn nicht im Traum, obwohl ich ganz deutlich seine Anwesenheit spürte. Die Tagesdecke bestand aus dunklen Quadraten (dunkelgrün, dunkelblau, dunkelrot, die sich voneinander durch schwarze Umrandungen abhoben). Ich nahm mir noch ein paar Stücke von Drähten und Leitungen bzw. sehr dünnen Kabeln, die irgendwo im Haus herumlagen. Daraufhin fing ich an, diese Leitungen und Drähte miteinander zu verbinden, während ich im Schneidersitz auf dem Bett saß. Der Mann setzte sich neben mich und half mir beim Zusammenfügen der Drähte und dünnen Kabeln oder Leitungen. Auf einem riesigen Sideboard an der Wand der Blockhütte war eine Apparatur aufgestellt, die ich aber nicht genauer erkannte. Es war auf jeden Fall kein Equilizer, Stereoanlage oder sonstiges bekanntes Funk- oder Telekommunikationsgerät. Ich kann mich auch nur noch mehr an einige Drehknöpfe und kleine Hebelchen erinnern. Und dennoch muss es irgendetwas mit Kommunkation zu tun gehabt haben. Und immer wieder hörte ich die Sprüche über den Einmarsch der Türken. Komischerweise war die Stimmung in der Blockhütte aber äußerst entspannt, ja sogar harmonisch, und ich arbeitete mit diesem jungen Mann weiter an diesem Art Leitungsnetz, bis ich dann auf einmal so erschöpft war, dass ich meinen Kopf an die Schulter des Mannes legte und einfach nur schlafen wollte. Er nahm mich dann in den Arm und wiegte mich wie ein Baby, während ich die Augen schloss und diese unglaubliche Stimmung genoss. Dann bin ich aber leider auch aufgewacht.

Ich habe dann auf diesen Traum hin die Tarotkarten gelegt, weil ich der festen Überzeugung bin, dass dieser Traum etwas zu bedeuten hat. Mit Hilfe der Tarotkarten (als 9er-Reihe, d.h. 3 Reihen zu je drei Karten) kann ich dann bestimmte Symbole im Traum entziffern.

Vieles ist mir dabei schon klar, aber ich wollte es eben mit den Tarotkarten noch einmal bewusst visualisieren, und dabei nahm ich drei Kartendecks zur Hand.

Für die Grundlegung benutzte ich das Cosmic-Tarot und für die Spezifizierung der einzelnen Karten dann das Osho-Zen-Tarot sowie das Wild Wood Tarot.

Dabei kam folgende Konstellation heraus.
1. Karte „Kelch As“, „Erfolg“ und „Die Ahnin“.
2. Karte: „Der Mond“, „Der Traum“ und „Der große Bär“.
3. Karte: „Die Liebenden“, „Teilen“ und „Drei der Gefäße – Freude“.
4. Karte: „Der Turm“ in umgekehrter Position, „Geduld“ und „Gleichgewicht“.
5. Karte: „8 der Schwerter“ in umgekehrter Position, „Blitz“ und „Die Reise“.
6. Karte: „Stab 2“, „Intensität“ und „Neun der Bögen – Respekt“.
7. Karte: „König der Stäbe“ in umgekehrter Position, „Feier“ und „Neun der Gefäße – Großzügigkeit“.
8. Karte: „Ritter der Münzen“, „Jenseits der Illusionen“ und „Sechs der Steine – Ausbeutung“.
9. Karte: „Kraft“, „Fülle“ und „Der Schamane“.

Als Zusatzkarten (2 Karten) habe ich noch „Kelch Prinz“, „Wir sind die Welt“ und „Das Rad“ sowie „Die Herrscherin“, „Der Aussenseiter“ und „Sechs der Bögen – Fülle“ gezogen.

Ich vermute mal, dass möglicherweise die Türken entweder ganz überraschend in den Balkan einmarschieren, weil der Turm zweimal auf den entscheidenden Positionen erschienen ist.

Zudem ist durch die Zentralkarte „8 der Schwerter“ die Uneinigkeit und Zwietracht zwischen den Nationen angezeigt. Möglicherweise könnte es aber auch auf dem Balkan zu einem Attentat kommen, das durch türkische Konspiratoren initiiert oder organisiert wird.

Ich glaube aus zwei Gründen, dass es den Balkan betrifft:

Erstens verbindet mich aufgrund meiner slawischen Vorfahren (ursprünglich aus Serbien und der heutigen Tschechei) ein besonderes Band mit dem balkanesischen Volk – in mir fließt sozusagen balkanesisches Blut. Ich habe deswegen das Gefühl, als ob mir meine Ahnen über diesen Traum eine Botschaft für den Balkan übermitteln wollen.
Zweitens kann ich mir einen überraschenden Einmarsch der Türken zum Beispiel in den Iran, Syrien, Israel oder auf der anderen Seite Georgien nicht vorstellen. Dieser geografische Brennpunkt ist meiner Meinung nach für die Großmächte wie Russland auf der einen und Amerika auf der anderen Seite bestimmt, mit denen sich die Türkei nicht so ohne Weiteres anlegen würde – es sei denn, es ist mit den Keyplayern so abgestimmt.

Aufgrund der angezeigten Datteln hatte ich natürlich überlegt, ob es nicht doch irgendein welterschütterndes plötzliches Ereignis in der Golfregion gibt, aber wie gesagt – ich kann mir das nicht so recht vorstellen.

Wie auch immer, die Datteln und die anderen getrockneten Früchte auf dem Baum, die ich mit Zuckerguss konservieren und vor Vergiftungen bewahren wollte, stehen aus meiner Sicht symbolhaft für das Anlegen von Vorräten aus Konserven und getrockneten essbaren Sachen.

Außerdem wird der Dattelbaum auch unter den botanischen Namen „Phoenix“ geführt. Ich musste da natürlich sofort an den sagenumwobenen Vogel und den Spruch „Wie Phönix aus der Asche“ denken.

Die Blockhütte steht demnach für einen Ort, an dem man sich unauffällig für kurze Zeit aufhalten und verstecken kann, denn so schnell, wie das Ereignis wie ein Gewitter heraufzieht, verschwindet es auch wieder.

Aufgrund der Entspannung und Harmonie im Haus und das Anfertigen eines Netzes aus Drähten und feinen Kabeln (Kommunikationsnetz?) gehe ich davon aus, dass danach die Völker wieder mehr zusammenrücken und sich untereinander helfen und trösten.

Ich möchte jetzt nicht zuviel hineininterpretieren, aber ich denke, dass dieses Ereignis, sollte der Traum wirklich eine tiefergehende Bedeutung haben, im Frühsommer stattfinden wird, auch wenn die Dattelernte eigentlich im Winter stattfindet.

Und ansonsten, wenn nichts dran sein sollte, verbuche ich es unter einem sehr schönen Traumerlebnis.

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