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Dass Donald Trump die Wahl zum nächsten US-Präsidenten gewinnen würde, war eigentlich nicht schwer vorauszusehen, denn bereits im Oktober 2015 erschien das Buch „The Clinton´s War on Women“ (Clintons Krieg gegen Frauen) von New York Times Bestseller Autor Roger Stone und Robert Morrow.

Ich habe mir das Buch in seiner englischsprachigen Ausgabe natürlich sofort im November 2015 gekauft und schon auf dem Buchrücken konnte man lesen, was es an neuesten Enthüllungen zu Hillary Clinton geben würde.

Als Kurzzusammenfassung stand da nämlich Folgendes:

Im Buch „The Clinton´s War on Women“ wurde nun endlich die entsetzliche Wahrheit über die Clintons ohne Umschweife veröffentlicht. Dort werden Sie finden:

  • Die Details von Bill´s Vergewaltigung der 19-jährigen Eileen Wellstone, wegen der er von der Oxford Universität rausgeflogen ist
  • Bill´s sexuelle Übergriffe auf ein Duzend anderer Frauen einschließlich Juanita Broaddrick, Carolyn Moffet, Liz Ward Gracen, Helen Dowdy, Christy Zercher und Paula Jones
  • Hillary´s Gebrauch von penibel ausgewählten Privatdetektiven, um Informationen über Bill´s Opfer zu sammeln und sie damit zum Schweigen zu bringen
  • Hillary´s merkwürdige Beziehung zu ihrer Top-Vertrauten Huma Abedin, die Frau von Anthony Weiner
  • Bill´s Freundschaft mit dem verurteilten Pädophilen Jeffrey Epstein
  • Die Namen der millionenschweren Stifter für die Clinton Präsidialbibliothek, zum Beispiel u.a. der Sultan von Brunei, der einen ganzen Harem von minderjährigen Mädchen in dem Land unterhält, in dem er regiert
  • Chelsea Clinton´s richtiger Vater (schon mal angemerkt: es ist nicht Bill)
  • Die „Schreckensherrschaft“ der erwachsenen Chelsea in der Clinton Stiftung und warum Kollegen sie gierig, eingebildet und ausfällig nennen
  • Und noch mehr dunkle Familiengeheimnisse, wie zum Beispiel Bill Clinton´s Verbindungen zu Morden, seine Zeit in der Drogenrehabilitierungsklinik, die Verleugnung seines afroamerikanischen Sohnes und noch vieles mehr.

Dieses Buch ist das erste Buch, das die Geschichte eines Paares von Verbrechen gegen alle Frauen dokumentiert.

Soweit also die kurze Inhaltsangabe aus dem Buch „The Clinton´s War on Women“.

Wie erstaunt war ich dann, als ich im Kapitel „Orgy Island“ auf den Seiten 106 und 107 folgende Passage (von mir frei ins Deutsche übersetzt) zu lesen bekam: „In ihrer Stellungnahme zur Anklageschrift sagte Roberts [Anm.: gemeint ist Virginia Roberts, eines von Bill Clinton´s und Jeffrey Epsteins Opfern], dass sie Milliardär Donald Trump einmal in Epstein´s Palm Beach Anwesen getroffen hätte und dass Donald Trump sich als „wahrer Gentlemen“ erwiesen hätte. Sie kann nicht bestätigen, dass er sich einmal daneben benommen hätte. Trump hätte sogar mehrere Einladungen zu Epstein´s hedonistischer Privatinsel und zu seinem Haus in Palm Beach ausgeschlagen. Es gibt keinen Beweis, dass Trump jemals etwas Anstößiges getan hätte. So gab Donald Trump selbst gegenüber einem Mitglied vom Club Mar Lago an: „Einmal, als ich sein [Epstein´s] Zuhause in Palm Beach aufsuchte, war der Swimmingpool voll von wirklich wunderschönen jungen Mädchen. Wie nett, dachte ich, er lässt die Nachbarskinder seinen Pool nutzen.“ Im Gegensatz zu den Clintons hat aber Trump seine Beziehung zu Epstein abgebrochen, nachdem er von den polizeilichen Ermittlungen in Palm Beach hörte.“

Soweit also ein kurzer Einblick, wie die Autoren da schon vorbeugten, dass auf keinen Fall was an Donald Trump kleben bleibt.
Insofern war mir damals schon klar, wohin in Amerika die Reise gehen wird.

Abgesehen davon wundere ich mich doch sehr, dass nicht einmal einer nachgefragt hat, warum Barack Obama während seiner zweiten Amtsperiode als US-Präsident Hillary Clinton kein Amt mehr in seinem Kabinett angeboten hat. In Wikipedia  steht natürlich, dass sie sich ins Privatleben zurückziehen wollte, um sich auf die nächste Präsidentschaftswahl vorzubereiten.
Interessanterweise kann man dort u.a. lesen: „Clinton kündigte bereits im März 2011 an, dass sie sich nach einer Wiederwahl Obamas von dem Amt als Außenministerin zurückziehen werde. Ihr Amt übernahm am 1. Februar 2013 John Kerry. Sie wolle sich für die Bürgerrechte und vor allem für Kinder und Frauen engagieren und dementierte zunächst Mutmaßungen, sie plane eine Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2016. Seit 2013 engagiert sie sich für die Clinton Foundation. 2014 kritisierte Clinton Präsident Obamas Syrien-Politik. Unter anderem warf sie ihm vor, die gemäßigten Rebellen nicht genügend unterstützt zu haben, was den Dschihadisten Raum für ihren Vormarsch gegeben habe.“

Eine ganz schön dreiste Äußerung, wenn man bedenkt, dass sie selbst zugegeben hatte, den IS von amerikanischer Seite während ihrer Zeit als Außenministerin finanziert und ausgebildet zu haben.

Ich denke, die Wahrheit über ihren damals vorläufigen Rückzug aus der Politik dürfte ganz woanders gelegen haben.
Der Focus hatte einmal am 14.04.2015 in seinem Artikel „Die sieben Probleme von Hillary Clinton“ geschrieben, dass neben dem typischen Strebertum, ihrer belehrenden, hölzern-emotionslosen Art sowie ihr unangemessener Ehrgeiz gepaart mit ihren physischen wie psychischen Gesundheitsproblemen wohl auch ihre Prinzessin-auf-der-Erbse-Allüren nicht besonders gut ankommen.
Und wer sagt denn, dass nicht bereits im Jahr 2011 schon die ersten Mutmaßungen über die später aufgekommene Email-Affäre von Hillary Clinton ruchbar wurden. Möglich also, dass Obama schlicht und ergreifend die Schnauze voll von seiner Außenministerin hatte, er ihr sein Vertrauen entzog und sie dementsprechend auch kaltstellen ließ.
Um ihr weitere Peinlichkeiten in der Öffentlichkeit zu ersparen, hätte man ihr also genauso gut empfehlen können, „freiwillig“ auf ein weiteres Amt im Kabinett Barack Obama zu verzichten.
So schrieb der Focus im o.g. Artikel weiter: „Ihr siebtes und psychologisch heikelstes Problem ist die gefühlte Unvermeidbarkeit. Zum einen führt das dazu, dass sie anders als ihre republikanischen Herausforderer nicht wirklich gestärkt in die Entscheidungsphase des Wahlkampfs kommen wird. Die andern müssen sich durchsetzen, beweisen, bewähren, vor allem gewinnen und werden schon damit zu interessanten Siegern, die es sich erkämpft haben. Sie hingegen reitet wie eine reiche Erbin auf hohem Ross in den Wahlkampf hinein. Diese Konstellation lässt sie arrogant wirken, selbst wenn sie das gar nicht ist. Und weil Amerikaner eine echte Wahl haben wollen und keine Krönung, erwächst ihr aus dem Favoritenstatus ein Nachteil. Und so könnte es am Ende so kommen, dass Hillary Rodham Clinton die große tragische Figur der amerikanischen Geschichte wird. Ihr droht das Schicksal, acht Jahre nach einer unglaublich bitteren Niederlage wieder spektakulär zu scheitern, und bereits dieser Tragödiengedanke schadet ihr wie eine „self-fulfilling prophecy“. Clinton bliebe die große Unvollendete – eine Frau, die mit allen Mitteln gemocht werden will, und den Schlüssel zu den Herzen einfach nicht findet.“

Und diese Passage bringt mich automatisch wieder nach Deutschland zu „unserer“ scheinbar unvermeidbaren Kanzlerin Angela Merkel zurück, die so genannte letzte Verteidigerin des freien Westens, wie die New York Times düster schwadronierte (siehe auch BILD vom 13.11.2016 „Merkel letzte Verteidigerin des freien Westens“)

Ich kenne den typisch zweischneidigen Humor der Amerikaner ganz gut und hey, was soll´s – er gefällt mir als begeisterter Sitcom-Fan von „Eine schrecklich nette Familie“, „Alf“ oder „Seinfeld“, denn er regt automatisch auch zum Nachdenken an und lässt damit die Synapsen im Gehirn regelrecht in Schwingung geraten.

Nicht so lustig ist allerdings eine bisher wenig beachtete Passage aus dem gedruckten Spiegel-Interview mit Barack Obama vom 18.11.2016 „Snowden hat berechtigte Sorgen angesprochen“, leider im Netz nicht kostenlos verfügbar, aber zumindest auch in stark abgekürzter Fassung bei World Socialist Web Site unter dem Titel „Obama lehnt Begnadigung Snowdens ab“ vom 25.11.2016 nachzulesen. Als Ergänzung kann dann auch der Stern vom 17.11.2016 „Barack Obama über schwere Momente, Merkel und das Oktoberfest“ herangezogen werden.
Er spricht dabei über seine sich dem Ende nähernde Amtszeit als Präsident und seine Errungenschaften wie zum Beispiel das Pariser Klimaabkommen, Obamacare, das Iran-Abkommen, den Drohneneinsatz, die Edward-Snowden-Affäre sowie die zahlreichen Amokläufe in den USA, insbesondere Sandy Hook. Ziemlich am Ende des von „Der Spiegel“ veröffentlichten gedruckten Interviews spricht dann Obama weiter: „In diesen Zeiten möchte ich, dass meine Regierung in der Lage ist herauszufinden, ob eine Terrororganisation Zugang zu Massenvernichtungswaffen hat, die mitten in Berlin gezündet werden könnten. Und die Deutschen sollen das auch von ihrer Regierung erwarten.“

Charmant wie immer betonte er später mit einem schelmischen Lächeln noch einmal, wie übrigens schon im April diesen Jahres in Hannover (siehe auch münchen.de „Barack Obama will das Oktoberfest besuchen“ vom 25.04.2016), dass er auf jeden Fall als Privatmann zusammen mit seiner Frau wieder nach Deutschland kommen möchte – zur Sightseeingtour, was immer das auch heißen mag.

Interessanterweise findet man auf Youtube als Videodateien haufenweise gekürzte Fassungen des Interviews, aus denen genau die Punkte zur NSA-Affäre und einer möglichen Gefahr eines Anschlags mit Massenvernichtungswaffen durch eine (!!!) Terrororganisation in Berlin herausgeschnitten wurden. Die werden nämlich in dem ursprünglich 30 Minuten andauernden Interview erst ab Minute 22 angesprochen.

Warum also eigentlich diese Verkürzungen?

Stattdessen findet eine Lobhudelei auf das angeblich konstruktive und vertrauensvolle Verhältnis zwischen Obama und Merkel statt, wobei die Wahrheit nicht weiter entfernt sein könnte.

Noch nie war das Verhältnis zwischen Amerika und Deutschland so schlecht wie unter Obama auf der einen und Merkel auf der anderen Seite.

Obama ermuntert eigenartigerweise Angela Merkel zu einer weiteren Kandidatur als Kanzlerin und betonte, wie froh er wäre, dass es sie gibt.
So schreibt der MDR auf seiner Homepage unter dem Titel „Obama freut sich aufs Oktoberfest“ vom 18.11.2016: „Auf Frage eines Reporters zu einer möglichen weiteren Kanzlerkandidatur von Merkel sagte Obama, Merkel sei vielleicht die einzige verbliebene Führerin der Konstallation, die er vor acht Jahren vorgefunden habe. „Wir stimmen nicht in jedem Punkt überein, aber wir teilen die gleichen Werte von Aufrichtigkeit. Ich achte ihre Sachkenntnis und ihre Kompetenzen. Es ist ihre Sache zu entscheiden, ob sie noch einmal antreten wird.“ Wäre ich hier, sagte Obama, würde ich sie wohl unterstützen.“

Das Gleiche hatte er bereits über Hillary Clinton in ihrem Wahlkampf von sich gegeben, was man aber angesichts der Folgen sowohl vor als auch nach dem Wahlkampf getrost als diplomatisches Neusprech-Geschwätz werten kann.

Was genau Obama am 17.11.2016 im Hinterzimmer mit Angela Merkel besprochen hat, kann ich mir angesichts dieser oben bereits erwähnten Passage sehr gut vorstellen.
Dabei dürfte es in aller Kürze vor allem um militärisch-strategische und wirtschaftliche Punkte gegangen sein. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Obama kurz und knapp von Merkel gefordert hat, bis zur deutschen Bundestagswahl das rechte Maß bei künftigen geschäftlichen Angelegenheiten (Waffenhandel, Zusammenarbeit mit China) zu wahren und sich nicht in weiteren Verpflichtungen zu verstricken, sondern den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, um bei den diplomatisch üblichen Ansprachen zu bleiben.

Es dürfte dabei um den deutschen Maschinenbauer Aixtron gegangen sein, der ursprünglich an die Chinesen verkauft werden sollte.
Bereits am 26.10.2016 erschien bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Artikel mit dem Titel „Wird Aixtron Opfer von Handelskrieg zwischen USA & China?

Dazu steht gleich vorab: „Wird der Anlagenbauer Aixtron Opfer eines Handelskriegs? Neueste Gerüchte weisen in diese Richtung. Die Zukunft ohne den chinesischen Partner sieht nicht gut aus. […]  Anlass dürfte ein Bericht des „Handelsblatts“ sein, nachdem die Blockade der eigentlich lang genehmigten Übernahme des Anlagenbauers durch den chinesischen Investor Grand Chip Investment (GCI) auf Intervention amerikanischer Geheimdienste beim Bundeskanzleramt zurückzuführen sei. Die Amerikaner hätten Ermittlungsergebnisse präsentiert, wonach Produkte von Aixtron auch militärisch genutzt werden können. Diese Vermutung hatte am Montag schon das „Finance-Magazin“ geäußert und war am Dienstag von GCI bestätigt worden. […] Schon im Vorfeld hatte Vorstand Martin Goetzeler angekündigt, dass ohne die Übernahme das Technologieportfolio verkleinert und die Zahl der Mitarbeiter deutlich verringert werden müsste. Bei einem Jahresumsatz von rund 200 Millionen Euro habe man für Forschung und Entwicklung rund 60 Millionen Euro ausgegeben, das Barvermögen habe sich annähernd halbiert. Ohne einen finanzkräftigen Partner könne man nicht so weitermachen wie bisher. Aixtron, seine Aktionäre und Mitarbeiter könnten daher Opfer in einem amerikanisch-chinesischen Handelskrieg werden. Denn ein andere Partner ist nicht in Sicht. Pikant an der Angelegenheit ist, dass Aixtron größter Konkurrent Cree ein amerikanisches Unternehmen ist. In den beiden vergangenen Geschäftsjahren hatte Cree Verluste von insgesamt 86 Millionen Dollar bei leicht rückläufigen Umsätzen eingefahren und einen erheblichen Mittelabfluss verbucht. Das zwang das Unternehmen zur Restrukturierung. Dennoch fielen die Umsätze im dritten Kalenderquartal deutlich.“

Ergänzend dazu schrieb auch die Zeit „US-Geheimdienste stoppen Verkauf deutscher Firma nach China“ vom 26.10.2016: „Das Bundeswirtschaftsministerium zog am Freitag eine Unbedenklichkeitserklärung gegen einen Verkauf von Aixtron an den chinesischen Investor Fujian Grand Chip (FGC) zurück. „Zu Art oder Herkunft der Informationen kann ich keine Angaben machen“, sagte eine Sprecherin von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Die Sprecherin gab aber an, dass auch Informationen von ausländischen Geheimdiensten eine Rolle bei der Bewertung gespielt haben.“

Den faulen Braten rund um Deutschlands China-Geschäfte habe ich im Übrigen schon bereits während meiner Recherchen zum Germanwings-Absturz und dem Kölner Klüngel gerochen und bin darauf auch in meinen Beträgen schon früher kurz eingegangen.

Und ratet mal, was der Spiegel dann am 19.11.2016, also direkt nach Obamas Besuch in Berlin, veröffentlichte. Unter dem Titel „Aixtrons Schicksal hängt an Obama“ verkündete man: „Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit landet ein auch für Deutschland kritisches Thema auf dem Tisch des US-Präsidenten Barack Obama. Im Streit über die Übernahme des nordrhein-westfälischen Spezialmaschinenbauers Aixtron durch ein chinesisches Unternehmen soll Barack Obama über eine Freigabe entscheiden. Zuletzt hatte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel den bereits genehmigten Verkauf von Aixtron an den chinesischen Investor Fujian Grand Chip gestoppt, um zu prüfen, ob militärische Gründe dagegen sprechen. Wie Aixtron am späten Freitagabend mitteilte, sieht die prüfende US-Behörde für Auslandsinvestitionen (CFIUS) ungelöste US-nationale Sicherheitsbedenken als Hindernis. Sie habe dennoch keinen endgültigen Beschluss fällen wollen. Daher habe sie den Fall zur Entscheidung an den US-Präsidenten weiter verwiesen. Ihre Empfehlung: Keine Freigabe erteilen. Obama habe nun 15 Tage Zeit für die Entscheidung.“

Die Reaktion von Merkel folgte dann prompt. Mit einem zornigen Aufstampfen ließ sie schließlich am Sonntag, den 20.11.2016 nach ihrer Klausurtagung der Parteispitze über die Medien ankündigen, dass sie sich für 2017 wieder für die Wahl zur Bundeskanzlerin aufstellen lassen will. Außerdem will sie sich im Dezember 2016 beim Parteitag der CDU in Essen erneut als Parteivorsitzende bestätigen lassen. Daraufhin frohlockte die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner gegenüber der Süddeutschen Zeitung (siehe auch Süddeutsche Zeitung vom 21.11.2016 „Merkel tritt wieder an“): „Angela Merkel steht für Stabilität, Verlässlichkeit und Bedachtsamkeit.“

Ich sage es gleich mal geradeaus vorweg – Merkel wird kläglich scheitern.

Und weil nun auch das englischsprachige Wirtschaftsmagazin „The Economist“ sein Titelblatt mit Tarotkarten und dem Aufmacher „Planet Trump“ vorab ankündigte – interessanterweise zwei Tage nach Erscheinen meines Artikels „Name ist Trumpf – Die Zukunft mit Präsident Donald Trump“ – werde ich doch prompt auch noch einmal meine Tarotkarten zur Zukunft Deutschlands ins Spiel bringen.

Ich hatte schon vorher erwähnt, dass die vorangegangenen Beziehungen zwischen Amerika und Deutschland unter der Präsidentschaft von Barack Obama sehr problembehaftet und belastend waren und immer noch sind (siehe auch NSA-Affäre).
Obama dürfte deswegen in dem Vier-Augen-Gespräch mit Merkel weiterhin seine Unzufriedenheit mit Deutschland und seiner Rolle innerhalb der EU (Brexit, Radikalisierung in Polen, Ungarn und Spanien, Aufruhr und Terroranschläge in Frankreich, Scheitern von TTIP etc.) betont haben.
In diesem Sinne wird er deswegen neue Projekte und Aufgaben aufgetragen haben, deren Ausführung er nur unter einem neuen, von Amerika und Großbritannien bestimmten Kanzler oder auch Führer sieht.
Dabei dürften schon bei der Auswahl der künftigen Kanzlerschaft vollendete Tatsachen geschaffen worden sein, die dann Donald Trump umsetzen wird, sobald er im Amt ist.
Damit wird auch ein radikaler Umbruch in den bisherigen Beziehungen zwischen Amerika und Deutschland eingefordert, was u.U. durchaus mit Obamas Satz über eine Terrororganisation korrespondiert, die imstande sein könnte, Massenvernichtungswaffen mitten in Berlin zu zünden (symbolischer Gehalt dieser Aussage).
Meines Erachtens wird es angesichts dieser verschärften Auseinandersetzungen gar nicht mehr zur Bundestagswahl kommen.

Ich könnte mir deswegen vorstellen, dass es in aller Kürze auch innerhalb Deutschlands zu einem schweren Kampf kommen wird, der zu chaotischen Verhältnissen führt. Das könnte zur Folge haben, dass eine Art Interims-Regierung ohne Rücksicht auf den Volkswillen eingesetzt wird, um die vorläufigen Geschäfte innerhalb Deutschlands zu regeln.
Diese chaotischen Zustände in Deutschland könnten durch eine Wirtschaftsdepression und finanziellen Zusammenbruch ausgelöst werden, in deren Folge es auch zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen bzw. Aufständen kommen könnte.
In dieser Phase wird dann ein „Führer“ auftauchen, der eine Heilung für das künstlich angerichtete wirtschaftliche und emotionale Desaster verspricht – so wie es momentan auch die Amerikaner mit Donald Trump erleben.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass Merkels Zeit abgelaufen ist, mit ihrer erneuten Kandidatur für das Kanzleramt ist sie nicht gewillt, Fehler aus der Vergangenheit einzugestehen und ihre Niederlage zu akzeptieren.

In meinen Tarotkarten wird sie als Königin der Schwerter in umgekehrter Position dargestellt, die ihre Macht zum eigenen Vorteil missbraucht und rücksichtslos über die Gefühle anderer Menschen hinweggeht.
Dies hat bereits vorher zu hohen Verlusten und Blamagen für die deutsche Bevölkerung geführt. Bis dahin wurde das Ganze nur durch die früheren Erfolge sowie guten internationalen politischen und geschäftlichen Verbindungen des Altkanzlers Helmut Kohl abgemildert [Anm.: Merkel genoss damals noch Welpenschutz innerhalb der internationalen Banken- und Finanzwelt].

Im Gegensatz zu Angela Merkel hatte damals Helmut Kohl trotz seiner Fisimatenten nach wie vor auch das Wohl des deutschen Volkes im Auge gehabt. Und anders als Angela Merkel preschte er nicht gleich im vorauseilenden Gehorsam voraus mit dem Ergebnis, dass man sich nun festgefahren hat, weil man in zahlreiche Fallen getappt ist, und dabei wesentliche Chancen und erfolgsversprechende Kontakte mit der westlichen Welt verbaut hat.
Der wirtschaftliche Kollaps ist damit vorprogrammiert, der „Schein-Wohlstand“ kann nicht mehr länger aufrechterhalten werden.

Deswegen wird sie gezwungen werden, ihren Standpunkt zu überdenken, indem ihr einfach die Zügel aus der Hand genommen werden. Hierfür wird möglicherweise die Hilfe eines Mannes aus der Privatwirtschaft, der bis dahin als Manager oder Baulöwe in Erscheinung trat, in Anspruch genommen.

Ich würde ja lachen, wenn die Fäden hierfür von Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kusher im Hintergrund gezogen werden. Es würde für weiter für den amerikanischen Humor sprechen.

Jedenfalls wird sich der „Heilsbringer“ für Deutschland als besonders korrupt, tyrannisch und unmoralisch erweisen, aber zunächst dafür sorgen, im Sinne der Hintermänner, die ihn protegieren, den Grundstein für eine erfolgreiche Machtübernahme in Deutschland zu legen und dann im Sinne der wahren Strippenzieher das Finale zum Dritten Weltkrieg einleiten.

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