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Zurück zu Teil 1

An Board der Kursk befanden sich gemäß dem englischsprachigen Dokumentarfilm „Wer schoss die Kurs ab“  insgesamt 24 „Granit“-Raketen mit multidirektional ausgerichteten Nuklearsprengköpfen und automatischem Orientierungssystem. Jedes der Nuklearsprengköpfe hatte eine Zerstörungskraft von 40 Hiroshima-Bomben. Daneben soll die Kursk auch mit einem SHKVAL-Torpedo ausgerüstet gewesen sein.
Mit einigen Tonnen schwer und einer Fluggeschwindigkeit von 520 km/h war der SHKVAL 10 mal schneller als jeder bis dahin westlich entwickelte Torpedo.
Selbst ohne Sprengkopf war es dem Torpedo allein durch seine Geschwindigkeit möglich, jeden Schiffsrumpf sauber abzuschneiden.

Interessanterweise hatte Putin nur acht Tage nach seiner Amtseinführung als neuer russischer Präsident im März 2000 den Amerikaner Edmund Pope wegen Spionage verhaften lassen. Ende Juli 2000 kam es dann zum Prozess.

Es stellte sich nach russischen Ermittlungen heraus, dass Anatoly Babkin, Erfinder der SHKVAL, in Kontakt mit Edmund Pope stand, der zuvor als Geheimagent für die Navy arbeitete und sich schließlich als Geschäftsmann betätigte.
Offensichtlich hatte Pope unter Präsident Boris Jelzin freie Hand bei den Verhandlungen mit den Russen gehabt, so dass es Pope möglich war, seit 1995 am militärischen Austauschprogramm zwischen den Russen und Amerikanern bezüglich des neu entwickelten SHKVAL-Torpedos teilzunehmen. Seinen Angaben nach kam es vor seiner Verhaftung bereits zu 26 Treffen.
Und tatsächlich – als Edmund Pope im April 2000 in seinem Hotel verhaftet wurde, hatte er zahlreiche Geheimdokumente vom FSB mit sich geführt.
Pope wurde schließlich zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurteilt.
Am 12. August kam es dann zum Kursk-Vorfall und im weiteren Verlauf zu Geheimverhandlungen zwischen Putin und Clinton, wonach Pope nach neun Monaten wieder aus der Haft entlassen wurde.

An dem russischen Manöver sollen auch zwei bis drei Chinesen als Beobachter dabei gewesen sein. Sie beabsichtigten nach Aussage von Pope, einige der SHKVAL zu kaufen.

Bemerkenswert ist, dass auch Putin genau am 12. August 2000 Moskau verließ, um angeblich in seinen Urlaub auf die Ferieninsel Sotschi zu fahren.

Zum Zeitpunkt der 1. Explosion auf dem U-Boot hätte man noch einen Notfallknopf drücken können, bei dem Luftballons ausgesetzt werden und damit das U-Boot aufsteigen lassen, was allerdings unterblieben ist.
Auch eine Notfall-Boje wurde nicht ausgesetzt. Stattdessen wurden die Turbinen auf volle Fahrt gestellt. Das eröffnete Spekulationen, wonach die Kursk von außen getroffen wurde und zumindest die 1. Explosion nicht innerhalb der Kursk stattfand.

Nach der zweiten Explosion verschwindet der General Popov für mehrere Stunden aufs Festland, nachdem er den Befehl an das Flaggschiff gegeben hatte, das Übungsgebiet zu verlassen. Das russische Mini-U-Boot AS-15 wird sofort zur Kursk geschickt.
Die Frage nach einer sofortigen Rettungsaktion blieb hingegen in der Öffentlichkeit unbeantwortet.
Stattdessen wurden später rund um die Kursk Wasserbomben gezündet, angeblich, um der Kursk Auftrieb zu geben. Laut ausländischen Experten sollten aber andere Schiffe daran gehindert werden, sich der Kursk zu nähern.

Es fragt sich also, warum die Russen angaben, erst 40 Stunden später etwas über den Verbleib der Kursk gewusst zu haben. Zudem wurde am 14. August 2000 verkündet, dass die Kursk keine Atomwaffen an Board hatte. Später jedoch gab man von russischer Seite aus zu, dass die Kursk doch mit Atomsprengköpfen ausgerüstet war.

Am Tag des Auslaufens hatte die Kursk zwei Besatzungen an Board, deren Mitglieder selbst den Familienangehörigen verborgen blieben.

Gegen eine Bezahlung von 18.000 Rubeln offenbarte jedoch ein Flottenoffizier gegenüber der PRAWDA die Namen.

Bis dahin hatte einer der Befehlshaber der Übung, Offizier Mozak, sich noch dahingehend geäußert, dass es für die Überlebenden der Kursk Hoffnung gebe. Erst am 19. August 2000 gab Putin zum Unglück ein öffentliches Statement ab.

Eigenartigerweise gaben die Russen gegenüber der Presse an, dass sowohl der Rettungsring zerstört wäre als auch die Rettungsluke sich nicht öffnen ließe, was sich später als unwahr herausstellte, denn der Rettungsring war intakt und die Luke ließ sich innerhalb 25 Minuten öffnen.

Anatoly Popov gab zudem später an, dass er nicht von einem Unglück der Kursk ausging, sondern von einem gezielten Angriff.

Vladimir Ustinov leitete später auf Geheiß von Putin die Untersuchungskommission zur Kursk Noch bevor die Untersuchung begann, kolportierte man die Geschichte eines defekten Torpedos, der im Inneren der Kursk hochgegangen sein soll. Dabei ist kaum vorstellbar, dass ein Anti-Granit-Torpedo in einer Übung verwendet worden sein soll.

Die russischen Matrosen hingegen bezweifelten diese offizielle Darstellung. Nicht nur, dass die Russen zuvor eine Notrufboje in der Nähe der Kursk aufgefunden hatten, von der sie vermuteten, sie könnte von der USS Memphis stammen, sondern Experten, welche die Außenhaut der Kursk später untersuchten, stellten anhand der enormen Schäden fest, dass die Kursk ein amerikanischer MK-48 Torpedo getroffen haben musste.
Inoffiziell ging man davon aus, dass die Amerikaner mit dem sogenannten „Abschatten“ einen Zwischenfall mit der Kursk inszeniert hatten, um ihre Verärgerung über den geplanten Verkauf von SHKVAL-Torpedos an die Chinesen zu demonstrieren. Dazu sollte die USS Memphis die Kursk aus der Ferne beobachten, während die USS Toledo die Kursk in gefährlicher Nähe umkreist. Dabei könnte es bei derartigen Umkreisungs- bzw. Wendemanöver zu einer Kollision mit der Kursk gekommen sein. Diese Abschattungsoperation wurde auch von dem russischen Flaggschiff „Peter der Große“ beobachtet, woraufhin der Befehl ergangen sein soll, der Kursk umgehend zur Hilfe zu kommen. Bei diesem Manöver soll also die USS Toledo schwer beschädigt worden sein, während die USS Memphis ihr zu Hilfe eilte. Die Kursk aktivierte daraufhin ihren SHKVAL-Torpedo zum Abschuss, was die USS Memphis veranlasste, sofort als Selbstverteidigung ihren MK-48 Torpedo direkt auf den Rumpf der Kursk, in dem sich die Torpedosektion befand, abzufeuern. Diese Theorie vertrat zumindest der russische Militärhistoriker und Universitätsprofessor KapitänTodzenko, der auch das Buch „Wer schoss die Kursk ab?“ schrieb.

Am 22. August 2000 veröffentlichte die Prawda plötzlich einen Artikel, in dem verkündet wurde, dass sich die Welt einige Tage nach dem Unglück in der Barentssee am Rande eines dritten Weltkrieges befand. Deswegen sei Putin nicht sofort von seinem Urlaubsort auf der Insel Sotchi nach Moskau zurückgekehrt, um eine Verschärfung des Konflikts zwischen den USA und Russland zu vermeiden. Stattdessen hätten sich Clinton und Putin auf eine diplomatische Lösung zur Beilegung des drohenden Konflikts geeinigt.

Gemäß dem o.g. Dokumentarfilm „Wer schoss die Kursk ab?“ soll der damalige CIA-Direktor George Tenet bereits am 15. August 2000 und nicht erst am 17. August, wie Olaf Pestow in seinem Essay schrieb, in Moskau eingetroffen sein. Weiterhin soll einige Tage später ausgehandelt worden sein, dass die Russen 1,5 Milliarden US Dollar als Entschädigung für die Kursk bekommen. Im Gegenzug nahm Russland die Anschuldigungen in Richtung Amerika zurück, für das Kursk-Unglück verantwortlich zu sein. Interessanterweise sprach der amerikanische politische Analyst für militärische Angelegenheiten, William Hartung, über den Kursk-Vorfall von einem russischen 11. September. Auch die russischen Desinformationskampagnen und Vertuschungen zu den wahren Hintergründen ähneln sich frappant mit denen des amerikanischen 11. Septembers nur ein Jahr später.
Und so schließt sich auch wieder der Kreis zum ehemaligen FSB-Agenten Dmitri Khalezov, der die Theorie vertritt, dass das Pentagon am 11. September in Wahrheit von einem aus der Kursk stammenden Granit-Torpedo P-700  angegriffen wurde, der damals von einem uns alten Bekannten und Mossad-Agenten Mike Harari (siehe meine Ausführungen zum Oktoberfestattentat – die ausländischen Beziehungen und Verbindungen und die Golfkriege – Wenn zwei sich streiten) vor den offiziellen Bergungsarbeiten gestohlen wurde. Weitere Angriffsziele seien das World Trade Center und das Weiße Hause gewesen, wobei die Amerikaner durch eine kontrollierte unterirdische Zündung der während der Bauphase des WTC angebrachten atomaren Mininukes unter den Gebäuden für eine ggf. später notwendige kontrollierte Sprengung diesem Angriff vorbeugen wollten und es später als terroristischen Akt von Osama bin Laden und seiner Al Qaida verkauften. Dafür könnte zumindest sprechen, dass bereits Wochen vorher eigenartige Vorbereitungsmaßnahmen in punkto Instandsetzungs-, Wartungs- und Reparaturarbeiten im WTC vor sich gingen sowie die geringe Anzahl von Menschen, die sich zum Zeitpunkt der vorgeblichen Anschläge auf das WTC im Gebäude befanden. Nicht zu vergessen der treffsichere Geschäftssinn von Larry Silverstein mit der Versicherung der beiden WTC-Towers in Milliardenhöhe gegen Terroranschläge oder der eigenartige Kollaps des WTC 7-Gebäudes.
Dazu schrieb Heise-Online vom 07.07.2008 „Einsturz des WTC 7 offiziell geklärt“: „Weil man den Stahl nicht mehr untersuchen konnte [Anm.: dieser wurde ja in aller Eile nach China zur Entsorgung verschifft; der Kursk-Rumpf mit dem sichtbaren Einschussloch eines Torpedos wurde ebenfalls abgetrennt und sofort eingeschmolzen], mussten sich die Wissenschaftler vom NIST [Anm.: National Institute of Standards and Technology] auf Computersimulationen stützen. WTC 7 habe, so NIST, einige Eigenheiten besessen, die den ungewöhnlichen und bislang einzigartigen Einsturz ermöglichten. Das Gebäude habe nicht nur eine ungewöhnliche Architektur gehabt, sondern sich auch über einer U-Bahn und einer Stromstation befunden. Die Brände hätten über Stunden brennen können, weil die Feuerwehr nicht genügend Wasser gehabt und sich auf die Rettung von Überlebenden konzentriert habe.“

Ja genau, und deswegen war es auch ein ganz normaler, durch stundenlange Brände und Erschütterungen durch den U-Bahn-Verkehr hervorgerufener Einsturz.

Nach Khalezovs Ausführungen in einem Interview mit Daniel Estulin vom 14. Oktober 2010 sollen die Russen und Amerikaner in Gemeinschaftskooperation den Waffenhändler und früheren Militärangehörigen Victor Bout als Sündenbock auserkoren haben, um ihn als möglichen Mitwisser um die wahren Hintergründe zum 11. September 2001 und seine Beziehung zum Kursk-Unglück auszuschalten. (siehe auch Vatican Assassins vom 23. Oktober 2010 – „Viktor Bout: Russian Patsy Framed by Russia/US IntelligenceWorking Together”).
Für alle, die lieber eine deutsche Version der Behauptungen von Dmitri Khalezov zu Viktor Bout nachlesen wollen, empfehle ich den Blog Bumi Bahagia „Glückliche Erde“ und seinen Beitrag „Dimitri Khalezov 6 / Nur eine geballte Ladung“.

Während sich Putin schließlich entschloss, die orthodoxe Kirche medienwirksam um Unterstützung bei der Trauerbewältigung der Angehörigen zu bitten, gelang es zwei deutschen Journalisten, der dreistündige Ansprache Putins in Murmansk vor den versammelten Angehörigen beizuwohnen, die eigentlich nur dem russischen Staatsfernsehen vorbehalten war. Sie kabelten daraufhin über einen unabhängigen Sender die Message, dass Putin nach seiner Ansprache und Erklärungen zu dem Unglück verbal heftig angegriffen wurde. So beschimpften die Hinterbliebenen Putin als unfähig zum Regieren und forderten die Entlassung einiger Admiräle aus dem Militär. Putins Umfragewerte sanken seit seiner Wahl um 10%.
Insgesamt 10 Admiräle und hohe Marineoffiziere wurden tatsächlich entlassen, aber eigenartigerweise genau diejenigen, darunter auch Popov und Mozak, die bis zum Schluss bei ihrer Auffassung blieben, dass die Amerikaner mit dem Untergang der Kursk zu tun haben.

Nachdem Putin einen Tag der Staatstrauer anordnete, wies er an, die Hinterbliebenen finanziell zu entschädigen. Zunächst erhielten sie die noch offen stehenden Löhne ihrer tödlich verunglückten Angehörigen. Zudem bekamen sie eine einmalige Entschädigungssumme zwischen 25.000 und 35.000 US Dollar zugesprochen, was für damalige russische Verhältnisse unvorstellbar hoch war. Gleichzeitig ließ Putin den Etat für das Militär, Polizei und Verwaltung zum 01. Dezember 2000 um 20% für einschneidende Modernisierungsmaßnahmen erhöhen. Um weitere kritische Stimmen im In- und Ausland auszuschalten, begann er seine Verfolgungsjagd auf die im Exil lebenden Medienmogule Boris Beresowski und Vladimir Gulinski mit Hilfe des damaligen FSB-Direktors Nikolai Patrutchev.

Folge dieser Schritte war aber auch, dass Putin nun in der Pflicht gegenüber den Hinterbliebenen stand, die toten Körper aus der Kursk zu bergen, denn da hatte er von den Hinterbliebenen bereits eine Klage an der Backe.

Und nun wird es außerhalb der bereits umfangreichen Darstellungen sowohl von offiziellen Stellen als auch von alternativen Medien zum eigentlichen Kursk-Unglück richtig spannend.
Denn der damalige Vizepremierminister Ilja Klebanow, im Übrigen später auch von Putin von seinem Amt entfernt, hatte den Hinterbliebenen große Hoffnung gemacht, dass die Leichen noch im kommenden Sommer 2001 geborgen werden könnten. Hierzu schrieb die RZ-Online vom 09.11.2000 „Taucher bergen „Kursk“-Geheimcodes„: „Als undurchführbar bezeichnete Konteradmiral Juri Senatski am Donnerstag die Pläne zur Bergung des Havaristen. Der ehemalige Chefingenieur und Bergungsspezialist der Sowjetmarine vertrat die Ansicht, dass die von den Tauchern in die „Kursk“ geschnittenen Einstiegslöcher eine Hebung des Bootes unmöglich machten. Zudem habe die russische Regierung kein Geld für die Bergungsarbeiten. Deren Dauer schätzte er auf mindestens fünf Jahre, die Kosten veranschlagte er nach Angaben von Interfax auf „nicht weniger als 1,5 Milliarden Dollar“. Er schlug stattdessen vor, rund um die „Kursk“ eine Art Sarkophag zu errichten. „Es sollte so eine Art Mahnmal werden“, sagte Senatski. Klebanow widersprach energisch der Meinung des Marineoffiziers, der selbst schon an der Bergung eines U-Bootes aus 200 Metern Tiefe in der Barentssee beteiligt war. Der Vize-Regierungschef betonte, dass die „Kursk“ schon im kommenden Sommer geborgen werde und dass bereits Möglichkeiten zur Finanzierung dieses Projektes erörtert würden. Bisher ist nicht bekannt, welche Summe mit der Öltechnikfirma Halliburton für den dreiwöchigen Einsatz zur Bergung der Leichen der „Kursk“-Besatzung vereinbart worden war.“

Nicht nur, dass offensichtlich George Tenet zuvor im Auftrag der US-Regierung den Russen exakt eine Entschädigungssumme von 1,5 Milliarden US-Dollar natürlich auf Kosten der amerikanischen Steuerzahler in Aussicht stellte, die nun laut o.g. Artikel als Bergungskosten veranschlagt wurden, sondern dass sich auch schon Dick Cheney als künftiger US-Vizepräsident unter Georg W. Bush mit seiner Ölfirma Halliburton als einziger Anwärter für die Bergung der Kursk feiern ließ.
Schließlich wurden bereits 12 Leichen durch Halliburton aus der Kursk geborgen. Bereits am 03. Oktober 2000 posaunte nämlich die Moscow Times in den Äther, dass das norwegische Tochterunternehmen Halliburton SA einen Vertrag zur Bergung der 118 Seemänner in St. Petersburg mit dem russischen Rubin Militäringenieursbüro unterzeichnet hatte. Hingegen wurde Stillschweigen über die vereinbarten Kosten der Bergung vereinbart. Angeblich sollen zuvor Angebote von acht weiteren Firmen für die Bergungsmaßnahmen eingeholt worden sein. Eine der Firmen war das norwegisch-schottische Unternehmen Stolts Offshore, das aber aus Sicht der Russen zu teuer war. (siehe auch Moscow Times vom 03. Oktober 2000 „Halliburton Wins Kursk Rescue Deal“). In einem anderen Artikel von Segey Filippov „Kursk story unfolding“, herausgegeben am 17.10.2000, kann man lesen, dass Stolts Offshore für die Bergung rund 12 Millionen US Dollar haben wollte, die Russen aber nur bis 9 Millionen US Dollar zahlen wollten. Halliburton hatte schließlich ein Angebot von 7 Millionen US Dollar ausgehandelt.

Über Dick Cheneys Wirken hat dann die FAZ einen recht interessanten Artikel unter dem Titel „Spuren eines Monsters“ vom 25.10.2008 herausgebracht.
Dort heißt es gleich zu Anfang: „Bradford A. Berenson, bis Januar 2003 Rechtsberater der Regierung, ist einer der Zeugen, die Cheney in Aktion erlebt haben. In John Nichols‘ Buch „Dick – The Man Who Is President“ erzählt Berenson: „Bush stand oben auf dem Mast des Schiffes und schaute in die Weite, während Cheney gleichzeitig das Ruder in der Hand hielt und unter Deck die Peitsche schwang.“ Übersetzt heißt das: Bush saß desinteressiert im Oval Office, während Cheney mit seinen Anwälten David Addington und John Yoo die juristischen Grundlagen seiner Verbrechen entwarf: Irakkrieg, Guantanamo, Plamegate, die Energie-, Umwelt-, Finanzpolitik der letzten acht Jahre. […] Mayer liefert erschütternde Details darüber, wie Cheney mit Addington und Yoo die Verfassung aushebelte, Folter legalisierte und geheime Gefängnisse in aller Welt gründen ließ. Weder Bush noch Außenminister Powell, Justizminister Ashcroft oder Sicherheitsberaterin Rice wussten von Cheneys Weisungen an Militär und Geheimdienste. Eingeweiht war lediglich sein ältester Freund Rumsfeld. […]  Wie jeder talentierte Verbrecher beherrscht es Cheney, CIA-Codename „Angler“, seine Spuren zu verwischen. Er gibt nicht bekannt, wie viele Mitarbeiter er hat und wer sie sind; veröffentlicht keinen Kalender; übergibt Nachrichten nur mündlich, nie schriftlich; hat alle Besucherlisten seiner Privatwohnung und vom Weißen Haus vernichten lassen. Zwischendurch verbrannte in einem Feuer viel Papier. […] Am 1. November 2001 räumte die Executive Order 13233 Dick Cheney als erstem Vizepräsidenten in der Geschichte der Vereinigten Staaten die gleichen Privilegien ein wie dem Präsidenten. Executive Order 13292 vom 1. März 2003 erweiterte Cheneys Möglichkeiten um das Recht, Dokumente geheim halten oder vernichten zu dürfen. Cheney war ab sofort kein Vizepräsident mehr, sondern ein Co-Präsident, der außerhalb des Rechtssystems agiert. […] Man muss nur untersuchen, wer von Cheneys Machenschaften am heftigsten profitierte: der Industriedienstleister Halliburton, bei dem Cheney zwischen 1995 und 2000 Vorstandsvorsitzender war. […] Vom Fertigmenü bis zur Bohrinsel liefert die Firma alles, was man braucht, um Öl zu fördern oder Kriege zu führen. Ein Konzern, gegen den so viele Verfahren laufen – von Betrug in Milliardenhöhe bis zur Massenvergewaltigung weiblicher Mitarbeiter, dass er einen Weltrekord hält: Kein Unternehmen gibt mehr Geld aus für Anwälte als Halliburton. Unter Cheney umging die Firma die Embargos gegen Iran und Irak, steigerte den Gewinn um ein Vielfaches und reduzierte die Steuern dank Offshore-Töchtern auf null. In dieser Zeit verdiente der CEO 44 Millionen Dollar Gehalt, doch als wertvoller sollten sich die Aktienoptionen erweisen. Seit dem Beginn der Invasion des Irak erhielt Halliburton vom Pentagon Aufträge über mindestens 24 Milliarden Dollar. Cheneys Vermögen wuchs in der Zwischenzeit auf über hundert Millionen – dank seiner Halliburton-Anteile und Aktien anderer Öl- und Rüstungskonzerne. Barton Gellman, Cheney-Experte der Washington Post und Autor von „Angler“, schreibt, Cheney habe 2000 alle Verbindungen zu seinem ehemaligen Arbeitgeber abgebrochen, Aktien verkauft und Gewinne gespendet. Cheney würde nie darüber reden, weil er aus Prinzip nichts von sich preisgibt. Allerdings tauchen in dessen Steuererklärung vom Jahr 2007 Halliburton-Anteile im Wert von bis zu fünf Millionen Dollar auf.“

Aber dann kam am 18. Mai 2001 alles anders. Die Moskowskaja Nemeskaja Gazeta berichtete nämlich Folgendes: „Russland hat unerwartet dem internationalen Konsortium abgesagt, das ihm bei der Bergung der “Kursk” helfen wollte. Stattdessen soll nun laut Fernsehsender NTW mit einem holländischen Unternehmen das Wrack gehoben werden. […] Die Absage an Hilfsangebote der Gesellschaften Halliburton, Heerema Marine Contractors oder Smit Tak kann daher nur bedeuten, dass die neue Partnerfirma aus russischer Sicht die Aufgaben wohl besser erfüllen könnte. Ein Manager des bisherigen Hilfs-Konsortium nannte die Absage merkwürdig. Gerade habe man prinzipielle, technische Entscheidungen mit den beteiligten Firmen vereinbart, um die schwierige Operation durchzuführen. Die ausländischen Spezialisten boten ihr Know-How an, ohne das eine Bergung unmöglich erscheint. Möglicher Grund für die Entscheidung Moskaus könnte die Bedingung des Konsortiums sein, ohne eine gesicherte finanzielle Basis nicht mit der Arbeit zu beginnen.“ (Quelle: Moskauer Deutsche Zeitung vom 18.05.2001 „Absage an Bergungsteam der „Kursk“)

Diesmal kam die holländische Firma Mammoet zum Zug. Offensichtlich war sie als einzige Firma bereit, den Rumpf mit der Torpedosektion zu weiteren Untersuchungen nicht anzurühren und zu bergen. Gemäß den Zusagen von Vizepremier Ilja Klebanow versprach die Firma Mammoet außerdem, die Bergungsarbeiten vom Juli bis 20. September 2001, also innerhalb drei Monaten, abgeschlossen zu haben. Außerdem soll sie nach russischen Angaben weit unterhalb der Preise zu den bisherigen Rivalen gelegen und auch keine horrende Vorauszahlung für die Arbeiten gefordert haben.

Diese Erklärung hinkt aus meiner Sicht ein bisschen, denn nach den ersten Pressemeldungen zu urteilen wurden ja bereits vorvertragliche Vereinbarungen mit dem Konsortium um Halliburton getroffen. Darunter dürften sicherlich auch schon die Zahlungsmodalitäten festgelegt worden sein.

Was also war während den Verhandlungen und den ersten Bergungsmaßnahmen von 12 Leichen zwischen Halliburton und Russland noch passiert?

Laut Olaf Pestow wurde am 11. August 2000 von der Kursk ein Granit-Torpedo P-700 ohne Gefechtskopf erfolgreich abgefeuert. Danach soll im Zuge des Unglücks ein weiterer Torpedo explodiert und letztendlich für die Havarie verantwortlich gewesen sein. Damit fehlten offensichtlich zwei Torpedos der insgesamt an Board befindlichen 24 Granit-Torpedos. Daneben soll sich aber auch noch ein SHKVAL-Anti-Granit-Torpedo zu Testzwecken befunden haben.
Wenn man sich also wieder die Behauptungen von Dmitri Khalezov vor Augen führt, dass von der Kursk zwei Torpedos gestohlen wurden und einer davon in das Pentagon am 11. September 2001 einschlug, dann könnte man durchaus zu dem Schluss kommen, dass während den ersten Bergungsmaßnahmen im Auftrag von Halliburton zwei Torpedos heimlich von der Kursk gestohlen wurden. Ich glaube nicht, dass es besonders schwer gewesen sein dürfte, russische Taucher zu bestechen.

Allerdings fiel mir bei meinen weiteren Recherchen noch ein äußerst interessantes Detail auf, was Halliburton betrifft. Da berichtet die Online-Publikation „What the Papers Say“ am 15.01.2001 unter dem Artikel „The CIA On The KURSK“, dass das Konsortium, bestehend aus Halliburton, Heerema Marine Contractors und Smit Tak, alles Tochterfirmen von amerikanischen Firmen sind, die ihren Sitz in Houston und Dallas, Texas, haben. Daneben sind an der Halliburton auch die Kreditunternehmen und Banken American Express, Barclays, Citigroup und Merrill Lynch beteiligt. Halliburton hatte schon jahrelang intensive Geschäftsbeziehungen mit Russland unter Boris Jelzin gepflegt und vor dem Kursk-Unglück der russischen Tyumen Oil Company einen Kredit von 275 Millionen US Dollar durch die US Export-Import Bank zu vermitteln versucht. Im letzten Augenblick wurde der Kredit an Tyumen aber abgelehnt und man vermutet, dass dahinter die britische BP Amoco stecken könnte, ein Rivale von Dick Cheneys Firma Halliburton und Tyumen.
Und über die Machenschaften der Export-Import Bank unter dem Vorsitz von Bush-Gefolgsmann William H. Draper III hatte ich bereits in meinen Ausführungen zum Golfkrieg – Saddam der Babymörder berichtet, als es um einen zuvor an Saddam Hussein abgelehnten Kredit für seinen Krieg mit dem Iran gegangen war.

Laut der Online-Publikation „Russia beyond the Headlines“ vom 11. August 2011 gab es aber noch einen interessanten Vorfall, der im Rahmen von Kriminaluntersuchungen zum Kursk-Unglück herauskam, aber offensichtlich in den Medien kein besonderes Interesse auslöste. Im Artikel „The Secrets that drowned with Kursk“ heißt es u.a., dass die Kursk einige Wochen vor dem Unglück auf einer militärischen Mission im Mittelmeer unterwegs war. Zu der Zeit startete die NATO gerade ihr Bombardement gegen Serbien. Die Kursk hatte es offensichtlich nicht nur geschafft, zweimal unbemerkt durch die Straße von Gibraltar mit diversen Equipment, was nicht zur üblichen Ausstattung eines U-Bootes gehörte,  zu schiffen, sondern konnte nebenbei auch buchstäblich unter einem amerikanischen Flugzeugträger tauchen, um von dort die Bewegungen der amerikanischen Flotte zu beobachten.
Nachdem das bekannt wurde, hat die Navy umgehend einige Flottenkommandanten von ihren Posten abgelöst. Das hätte dann so am EGO der amerikanischen Marine gekratzt, dass sie die Kursk mit ihrem Kommandeur Lyachin als persönlichen Feind betrachteten.

Eine andere, äußerst interessante Verbindung zu Halliburton ergibt sich allerdings durch die Tsarnaev-Familie, die 13 Jahre später beim Boston-Marathon-Bombenanschlag noch eine größere Rolle spielen sollte. Da hatte nicht nur der Onkel der beiden mutmaßlichen Attentäter Dschochar und Tamerlan Zarnajew die Tochter des CIA-Beamten Graham Fuller, Samantha Ankara,  geheiratet, sondern war auch noch bei den Firmen Sun God und Halliburton unter Vertrag. Diese Firmen waren als Zulieferer von Söldnern für die US-Besatzungstruppen im Irak und Afghanistan bekannt geworden.

Bei dem Onkel handelt es sich um Ruslan Tsarnaev oder auch Zarnajew, mittlerweile unter Ruslan Tsarni registriert. Wikipedia schreibt hierzu: „Der Vater der Brüder, Ansor (russisch Анзор, englische Transkription Anzor), entstammt einer tschetschenischen Familie, die seit der Zeit der stalinistischen Deportation in den 1940er Jahren in der Kirgisischen SSR der Sowjetunion lebte. Ihre Mutter Subeidat (russisch Зубейдат, englische Transkription Zubeidat) stammt aus Dagestan und ist awarischer Nationalität. Die Familie befand sich im Zwiespalt zwischen den verschiedenen Kulturen; die Eltern lebten eine verbotene Mischehe – in Amerika kein Problem, in einer Familie mit Clan-Strukturen ein Skandal. [2] Die Brüder sind wie ihre beiden Schwestern in Kirgisistan geboren und wuchsen in der Stadt Tokmok auf. 2001 siedelten sie ins russische Machatschkala (Dagestan) um. Anfang der 2000er Jahre beschloss die Familie, in die USA auszuwandern, wohin schon ein Bruder und eine Schwester Ansor Zarnajews mit einem Flüchtlingshilfsprogramm in der ersten Hälfte der 1990er Jahre ausgewandert waren. Da die Ausfertigung der Ausreisedokumente längere Zeit dauerte, hielt sich die Familie ab Oktober 2001 etwa fünf Monate in Dagestan, der Heimat der Mutter, auf. Alle Kinder gingen in dieser Zeit in Machatschkala zur Schule. Nach russischen Geheimdienstangaben reisten zunächst nur die Brüder zum Onkel Ruslan Tsarni in die USA aus, und der Rest der Familie folgte später. (Der abweichende Familienname erklärt sich daraus, dass der Onkel bei seiner Einreise statt der russifizierten Form Zarnajew die tschetschenische Namensform Царни (transkr.: Zarni) angab, die im Englischen Tsarni ergibt.) Die Ausreise erfolgte, wie das türkische Außenministerium bestätigte, über die Türkei –einen der wichtigsten Wege der legalen Emigration nach Europa und Amerika.[1] In den USA bat die Familie um politisches Asyl und schreibt sich seitdem dort Tsarnaev.[3] Seit 2007 hat die Familie eine offizielle Aufenthaltserlaubnis. 2011 lebte die Familie von Sozialhilfe und Essensmarken, im September erfolgte die Scheidung der Eltern und Ansor Zarnajew zog (aus gesundheitlichen Gründen) wieder in seine Heimat zurück. Im Sommer 2012 verließ auch die Mutter das Land.“

Graham Fuller wiederum war mehr als 20 Jahre als CIA-Operativ in der Türkei, dem Libanon, Saudi-Arabien, Jemen, Afghanistan und Hongkong im Einsatz. 1982 war er als National Intelligence Officer für den Nahen Osten und Südasien zuständig. Unter Ronald Reagan wurde er 1986 dann Vizevorsitzender des National Intelligence Council. 1987 verließ er dann offiziell die CIA, ließ sich aber bei der Rand Corporation weiterbeschäftigen.

In dieser Zeit muss er auch Ruslan Tsarni kennengelernt haben, der schließlich von 1992 bis 1994 in Kasachstan als Berater für die US Agency for International Development (USAID), eine CIA-Tarnorganisation, tätig war.
1995 hatte er dann auf Weisung der CIA in Maryland eine Organisation mit dem Namen „Congress of Chechen International Organizations“ gegründet.
Anfang der 90er Jahre hatte er an der Duke Law School Samantha Fuller kennengelernt und geheiratet. 1998 hatte er dann sein Studium als Rechtsanwalt an der Duke Law School abgeschlossen. Im Jahr 1999 folgte dann wieder die Scheidung von Samantha Fuller. Im Jahr 2005 wechselte er schließlich zu der Halliburton-Tochterfirma Big Sky Energy als Vizepräsident im Fachbereich Geschäftsentwicklung und Kooperation. Er arbeitete auch für die Halliburton nahestehenden Firmen Nelson Resource und Golden Eagle Partners.

Zu seiner Vita kann man weiterlesen, dass er von 1999 bis 2001 als Abteilungsleiter von Golden Eagle Partners LLC, zuständig für Öl- und Gasförderungen in Kasachstan arbeitete und als Managerdirektor auch dort seine eigene Agentur Tobe LLP führte.
Zuvor arbeitete er von 1998 bis 1999 als Seniorpartner bei Salans Hertzfeld & Heilbronn, wo er Beraterverträge mit großen multinationalen Firmen unter verschiedenen Aspekten bezüglich Entwicklung, Vorkommen von Bodenschätze, Steuer- und Finanzangelegenheiten, Beschäftigung, Handelsbeziehungen etc. in der Region Kasachstan schloss.
Von 1994 bis 1996 war er als Berater für Financial Markets International LLC sowie Arthur Andersen LLP, beides CIA-Tarnfirmen, beschäftigt.
Bis heute ist Ruslan mit Graham Fuller sowohl geschäftlich als auch freundschaftlich verbunden (siehe auch den Blog Unifiedserenity vom 29. April 2013 „Tsarnaev Family Connections to CIA and Halliburton – Ongoing Investigation” oder auch Sky Dancing vom 27.04.2013 “The Tsarnaev Family Is Beginning To Look A Little Spooky“)

Ergänzend hierzu schreibt die deutsche Ausgabe von voltaire.net in ihrem Artikel „Boston: die Tsarnaev, Verbündete der Fuller-Nusra Front (Al-Qaida)“ vom 28.04.2013: „Graham E. Fuller ist ehemaliger Leiter der CIA in Afghanistan, ehemaliger „bearbeitender Agent“ von Fethullah Gülen in den USA, ehemaliger Analyst für RAND und ehemaliger Mitarbeiter von Le Monde Diplomatique. Jetzt ist er Assistenzprofessor an der Simon Fraser University in Vancouver (Kanada). Samantha A. Fuller war Mitte der 90er Jahre für Price Waterhouse in Bischkek (Kirgisistan) für Privatisierungsprojekte tätig. Sie heiratete Ruslan Tsarnaev, von dem sie 1999 geschieden ist. Ruslan Tsarnaev (Foto) war der Bruder von Ansor Tsarnaev, Vater der ’Verdächtigen’. Er arbeitete für USAID (die damals als Abdeckung für die CIA fungierte) und dann Manager für mehrere Unternehmen von der Gruppe Halliburton. Er wohnt heute in Montgomery Village, MD, und beschreibt seine Neffen als „Verlierer„.“

Ist es da ein Zufall, dass auf der Kursk nicht nur zwei bis drei Chinesen als Beobachter am Manöver in der Barentssee beteiligt gewesen sein sollen, sondern sich an Board der Kursk auch noch drei Tschetschenen befanden, von denen zwei beim Torpedo-Werk „Dagdizel“ in Kaspiysk, Republik Dagestan beschäftigt waren?

Und kann es dann sein, dass die Russen über das merkwürdige Personal von Dick Cheneys Firma Halliburton Wind bekommen hatten und deswegen die Beziehungen überraschend abbrachen?

Man muss dabei immer im Auge behalten dass von 1999 bis 2009 der zweite Tschetschenienkrieg tobte.
Die Greueltaten auf beiden Seiten in der heißen Phase bis 2004, insbesondere beim Kampf um Grozny, dürften vielen noch im Gedächtnis sein. Darunter fiel die Geiselnahme im Moskauer Dubrowka-Theater vom 23. bis 26. Oktober 2002 mit insgesamt 170 Toten, der Bombenanschlag vom 27. Dezember 2002 auf das Regierungsgebäude in Grozny, bei dem 72 Menschen zu Tode kamen, sowie der Angriff auf Inguschetien am 22. Juni 2004 durch tschetschenische Rebellen mit rund 90 Toten. 368 Menschen starben schließlich im September 2004 bei einer Geiselnahme durch tschetschenische Rebellen in einer Schule in Beslan.

Wäre es also möglich, dass das russische Manöver in der Barentssee nur als Cover-Up-Operation diente, um über die Kursk eine Waffenlieferung mit der neuesten Torpedo-Technologie zum Beispiel an den Iran, Syrien oder auch Israel zu verkaufen, wovon wiederum die Amerikaner Wind bekommen hatten und diesbezüglich einschritten?

Zu Zeiten Jelzins lief ja für das NATO-Bündnis alles wie geschmiert, aber Putin war zu dem damaligen Zeitpunkt als ehemaliger KGB- und FSB-Offizier ein schwer einzuschätzender Geselle.

Im dritten und letzten Teil werde ich deswegen genauer auf die Beziehungen dieser Länder zu Russland näher eingehen.

Weiter mit Teil 3

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