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In Matthäus 24, Vers 3 bis 34 werden sehr deutliche Warnzeichen und Voraussagen für das bevorstehende Ende des Systems beschrieben. Als Jesus sich mit seinen Jüngern am Ölberg versammelte und diese ihn fragten: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“ antwortete Jesus: „Seht zu, daß euch niemand irreführe; denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin der Christus‘ und werden viele irreführen. Ihr werdet von Kriegen und Kriegsberichten hören; seht zu, daß ihr nicht erschreckt. Denn diese Dinge müssen geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es wird Lebensmittelknappheit und Erdbeben an einem Ort nach dem anderen geben. Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen. Dann wird man euch der Drangsal überliefern und wird euch töten und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Nationen sein. Dann werden auch viele zum Straucheln gebracht werden und werden einander verraten und werden einander hassen.“

Das o.g. Zitat aus der Bibel betrifft die Menschheit und nicht einzelne in bestimmten Glaubenssystemen Verharrende.

Was das bedeutet, zeigen die aktuellen Tagesmeldungen:

N24 „Ab jetzt im Angesicht mit [!] Terroristen“ vom 06.01.2016: „Anders als in der Vergangenheit werden künftig Hunderte Soldaten in den gefährlichen Norden Malis geschickt. Das Kabinett hat den Einsatz bewilligt. Auch das Kontingent im Irak wird aufgestockt. […] In Mali soll sich die Bundeswehr dann mit bis zu 650 Soldaten an der UN-Friedenstruppe Minusma beteiligen. Auftrag ist es, das Land nach dem Islamisten-Aufstand 2012 wieder zu stabilisieren. Die Extremisten eroberten damals gemeinsam mit Tuareg-Rebellen den Norden Malis, ehe französische Truppen sie 2013 zurückdrängten. […] Die Verlegung soll in einigen Wochen beginnen, bis Ende Mai sollen alle Soldaten vor Ort sein. Weitere Bundeswehr-Soldaten bilden im relativ sicheren Süden im Rahmen einer EU-Mission die malischen Streitkräfte aus. […] Außerdem will die Bundesregierung den Ausbildungseinsatz im Nordirak aufstocken. Dort sollen künftig bis zu 150 deutsche Soldaten die kurdischen Peschmerga für ihren Kampf gegen die Extremistenmiliz IS trainieren. Bisher lag die Mandatsobergrenze für diesen Einsatz bei 100 Soldaten. Die Bundeswehr bildet in der Stadt Erbil kurdische Soldaten aus, die gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kämpfen. Die Peschmerga-Einheiten sollen dafür auch weiterhin Waffen aus Deutschland erhalten. Der Bundestag entscheidet voraussichtlich Ende Januar über die Ausweitung beider Einsätze.“

An Schizophrenie der aktuellen Tagespolitik von Angela Merkel ist dann auch diese neuere Meldung direkt aus dem Zentrum der deutschen Macht nicht zu überbieten. Auf der Seite der Bundesregierung vom 06.01.2016 heißt es entgegen der sonst gepredigten „Bereicherung“, „Keine Obergrenzen“ und „Offene Arme und Willkommenskultur“: „Zur Lösung der Flüchtlingskrise in Europa „brauchen wir eine spürbare Reduzierung der Zahl der Flüchtlinge“, sagte Merkel. Es gelte, Fluchtursachen zu bekämpfen, aber auch die Zahl der Rückführungen zu erhöhen. Dann könne Europa auch gestärkt aus der Flüchtlingskrise hervorgehen. Merkel betonte zugleich die Bedeutung der Freizügigkeit in Europa. Sie zu erhalten, sei auch wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung in Europa. Merkel lobte die wirtschaftliche Lage in Deutschland. Um diese Stärke zu erhalten, dürften keine Fehler gemacht werden. Im Geiste der sozialen Marktwirtschaft versuche die Bundesregierung, die richtigen Entscheidungen zu treffen. […] Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel ist erstmals ein deutscher Regierungschef Gast der traditionellen Klausurtagung der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag in Wildbad Kreuth. Merkel trifft in Kreuth auch mit dem britischen Premierminister David Cameron zusammen. Sie hoffe, zusammen mit den anderen EU-Staats- und Regierungschefs ein vernünftiges Paket schnüren zu können, damit die Bürger in Großbritannien sich in einem Referendum für einen Verbleib in der Europäischen Union entscheiden würden.“

World Socialist Web Site „Französische Regierung will den Entzug der Staatsbürgerschaft ausweiten“ vom 07.01.2016: „Im Dezember sprach Präsident François Hollande davon, Frankreich werde allen Bürgern mit doppelter Staatsbürgerschaft, die des Terrorismus oder Verbrechen gegen die Staatsgewalt überführt sind, die französische Staatsangehörigkeit entziehen. Nun geht die regierende Sozialistische Partei (PS) noch einen Schritt weiter und erwägt, diese Maßnahme potenziell auf alle französischen Staatsbürger anzuwenden. Dieser Schritt wäre ein krasser Verstoß gegen das Völkerrecht. Artikel 15 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte legt fest, dass jeder Mensch das Recht auf eine Staatsangehörigkeit hat. Eine UN-Konvention von 1961 legt außerdem fest, dass Mitgliedsstaaten keinem Menschen die Staatsbürgerschaft aberkennen können, wenn die Person dadurch staatenlos würde. […] Dennoch kündigte Jean-Marie Le Guen (PS), Premierminister Valls beigeordneter Staatssekretär, am Montag an, der Entzug der Staatsbürgerschaft für alle Bürger sei durchaus „ein Element in der Debatte“. Bruno Le Roux, PS-Fraktionsvorsitzender in der Nationalversammlung, ging offenbar noch weiter und stellte die unklare Forderung auf, allen, „die ihre Waffen gegen den Staat richten“, die französische Staatsbürgerschaft zu entziehen. […] Dieser neue Schritt nach Rechtsaußen geht mit Versuchen einher, die PS-Mehrheit hinter Hollandes reaktionären Plänen zu sammeln. Anfangs fühlten sich einige PS-Mitglieder verpflichtet, ein gewisses Maß an Kritik am Entzug der Staatsbürgerschaft zu äußern, denn diese Maßnahme gehört ins Arsenal des neofaschistischen Front National (FN) und erinnert an das Vichy-Regime im Zweiten Weltkrieg und an den Holocaust. Das Vichy-Regime hatte mit einem solchen Gesetz tausenden eingebürgerten französischen Juden die Staatsbürgerschaft aberkannt und sie in die Konzentrationslager der Nazis und damit in den sicheren Tod geschickt. […] Offiziell wird behauptet, die Maßnahme richte sich gegen französische Terroristen, die mit dem Islamischen Staat im Irak und Syrien (IS) in Verbindung stünden und für den Anschlag auf Charlie Hebdo und die Anschläge vom 13. November in Paris verantwortlich seien. Das ist ein politischer Betrug. Durch diese Maßnahme wird weder die Überwachung, noch die Prävention von Terroranschlägen erleichtert. Damit würde lediglich eine Schicht von Personen geschaffen, denen sämtliche Bürgerrechte dauerhaft entzogen würden. Diese Menschen wären dann gezwungen, illegal in Frankreich zu leben und zu arbeiten. […] Angesichts der sinkenden Wahlchancen der PS marschieren sie nun mit großer Geschwindigkeit auf das Terrain der Rechtsextremen und befürworten rechtswidrige und autoritäre Herrschaftsformen. Die PS hat angekündigt, sie wolle durch eine Verfassungsänderung einen dauerhaften Ausnahmezustand, ermöglichen, mit dem Hollande sich an sein Amt klammern möchte. Darüber hinaus nutzt der Präsident die Verwirrung, die durch die Debatte in der PS und in den Medien über den Staatsbürgerschaftsentzug entstanden ist, um eine ganze Reihe weiterer Angriffe auf demokratische Rechte vorzubereiten. Unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung entwirft die PS in großer Eile eine Reform des Strafgesetzbuches, die die Befugnisse der Polizei ausweitet. Das Gesetz würde die Immunität der Polizei beim Schusswaffeneinsatz bei Razzien ausweiten und der Polizei erlauben, ohne richterlichen Beschluss Personen zu durchsuchen und Eigentum zu beschlagnahmen. Die Polizeibehörden würden außerdem die Erlaubnis erhalten, Personen ohne richterlichen Beschluss für einen Monat zu verhaften oder unter Hausarrest zu stellen.“

Tagesschau „Wir wollen in Frieden leben“ vom 06.01.2016: „Es nimmt kein Ende. Seit Wochen hallt pausenlos der Donner der Geschütze durch die Straßen der Stadt Cizre. Ganze Stadtviertel sind abgeriegelt, Wohnhäuser sind zu Ruinen zerschossen. „Seit 22 Tagen haben wir hier keinen Strom, kein Wasser und nichts zu essen“, sagt eine 16 Jahre junge Frau in Cizre. „Wir werden hier noch verhungern. Jetzt muss endlich Schluss sein. Wir wollen keinen Krieg. Wir wollen in Frieden leben – mit gleichen Rechten wie alle Bürger.“
„Sie zerstören unsere Häuser“, klagt eine ältere Frau. „Wir können nicht mehr. Wir sind am Ende. Wir mussten schon aus unserem Dorf flüchten vor all den Granaten. Jetzt gehen wir hier in der Stadt schon wieder durch diese Hölle. Wir wissen nicht, wo wir hingehen sollen.“ […] Aber die türkische Regierung bleibt hart und sagt: Die Militär-Operation werde erst enden, wenn alle Terroristen getötet oder gefangen seien. Solange also wird die türkische Armee noch mit Panzern durch Wohnviertel patrouillieren und auf mutmaßliche PKK-Kämpfer schießen, die sich in Wohnungen verschanzt haben sollen. Nach Angaben der Armee sind allein in den vergangenen drei Wochen fast 300 Kämpfer getötet worden. „Falsch“, sagen Einwohner, unter den Getöteten seien auch viele Kinder, sogar ein drei Monate altes Baby: „Wie kann ein Baby in der Wiege ein Terrorist sein“, fragt eine Frau, die aus ihrer Wohnung in Cizre geflüchtet ist und seit einigen Tagen mit ihrer Familie in einer Moschee Schutz gefunden hat: „Es ist eine Schande. Warum tut Erdogan uns das an? Ich habe vier Kinder, die schreien nach Milch.“ […] Etlichen Abgeordneten der pro-kurdischen Partei HDP gibt Erdogan eine Mitschuld, weil die sich auf die Seite der PKK gestellt hätten. Diesen Abgeordneten drohte Erdogan gestern: „Die Abgeordneten dürfen ihre Immunität nicht dazu missbrauchen, eine Terror-Organisation zu schützen. Diesen Missbrauch darf das Parlament nicht länger dulden. Ich denke, das Parlament und die Justiz haben die Pflicht, gegen Abgeordnete vorzugehen, die sich wie Mitglieder einer Terror-Organisation verhalten.“ Erdogan droht den Abgeordneten der HDP mit Aufhebung der Immunität, mit Strafe und Haft; gleichzeitig weist er jede Kritik an der Armee zurück.“

Saarbrücker Zeitung „Brandstifter Kim“ vom 07.01.2016: „Diktator Kim Jong-un macht die Welt wieder etwas unsicherer. Es reicht dem Nordkoreaner nicht, in Fortsetzung der Familientradition eine Atombombe testen zu lassen. Er legt nun mit der Behauptung nach, im Besitz der wesentlich stärkeren Wasserstoffbombe zu sein. Zugleich lässt er mit Hochdruck am Bau von Raketen forschen, die solche Waffen einmal in die Hauptstädte der Nachbarländer tragen könnten – oder sogar auf das Gebiet des Erzfeindes USA. Die Behauptung, schon eine Wasserstoffbombe zu besitzen, wird sich zwar fast sicher als Angeberei erweisen. Doch die Ambitionen des jungen Machthabers sind eindeutig. In fast allen Ländern gewinnen die Scharfmacher an Einfluss, und jede neue Bedrohung verstärkt das Gefühl der Verletzlichkeit. Eine Wasserstoffbombe in Verbindung mit einer Mittelstreckenrakete würde die Millionen städte Peking und Tokio zu Kims Geiseln machen. Also die Zentren der zweit- und der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt, die für das Funktionieren der Weltwirtschaft unersetzlich sind. Die Regierungen beider Länder ver fügen zudem ihrerseits über zwei der stärksten Armeen auf dem Planeten. Japans Regierungschef ließ sich erst kürzlich vom Parlament die Befugnis geben, konkreten Bedrohungen auch mit vorbeugenden Einsätzen begegnen zu können. Kurz: In der Region wächst die Gefahr eines unübersichtlichen Konflikts.“

Heise-Online „Trump not welcome“ vom 07.01.2016: „232 Jahre nach Beendigung des US-englischen Unabhängigkeitskriegs fordern mehr eine halbe Million Briten per Petition, dem US-Präsidentschaftsanwärter Donald Trump die Einreise in das Vereinige Königreich zu versagen. Anlass hierzu war vor allem die Forderung Trumps, Moslems vorläufig die Einreise zu verweigern, bis man eine Lösung für dass Terrorismusproblem gefunden hätte. Inzwischen pöbelt Trump auch wegen der Vorfälle in Köln. Die Forderung Trumps ist insofern irritierend, als dass die Ende des 18. Jahrhunderts gegründeten Vereinigten Staaten von Amerika explizit die freie Wahl und Ausübung der Religion garantierten und daher für Gläubige jeglicher Coleur besonders attraktiv waren. Ob Terrorismus für die USA ein nennenswertes Problem ist, das die von Trump vorgeschlagenen Maßnahmen als verhältnismäßig erscheinen lässt, darf aus statistischer Sicht bezweifelt werden. So sterben in den USA jährlich 30.000 Menschen an Schusswaffen, darunter eine vierstellige Anzahl durch Polizeiwaffen. In Relation zu den jährlich ca 30 Terrorismus-Opfern sind damit Cops deutlich gefährlicher als Terroristen. Tödlicher als Terrorismus ist auch das US-Militär. So begehen jährlich etwa 300 GIs Suizid. Im sogenannten „Krieg gegen den Terror“ sind inzwischen vier Millionen Muslime getötet worden. Als Todesursache Nummer 1 gilt in den USA Fettleibigkeit. Die Wahrscheinlichkeit, dass Trump die Hersteller von braun gefärbtem Zuckerwasser oder diverse Fast Food-Ketten aus den USA verbannen würde, darf man ebenso vernachlässigen wie einen war on tobacco. Im Vergleich zu den anderen Industrienationen ist die Säuglingssterblichkeit in den USA grotesk hoch. Wahlkämpfe und Primarys lassen sich jedoch nicht mit nüchternen Argumenten gewinnen, sondern mit Stimmungsmache und Appellen an Gemeinsamkeiten wie Patriotismus.“

Es gäbe noch endlos viele Meldungen und Kriegsberichte in dieser Zeit. Deswegen schließe ich mit einem weiteren Zitat aus Matthäus 24, Vers 20 ff: „Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden. […] Denn so, wie der Blitz von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet, so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein.

Gottes Wunsch ist, so viele Menschen wie möglich zu retten und Jesus warnt „Wieder sage ich euch: Es ist leichter für ein Kamel, durch ein Nadelöhr zu gehen, als für einen Reichen, in das Königreich Gottes einzugehen.“ (Matt. 19,24)

Lasst Euch also aus eigener Gier nicht zum Werkzeug der materiell Reichen und Mächtigen machen.

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