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Die Wasserräder

Am Sonntag, den 19. Oktober 2014 hatte ich einen ziemlich guten Traum gehabt. Er war natürlich auf der anderen Seite sehr bizarr, aber ich liebe es, wenn ich von sonderbaren Landschaften träume.
Es war bereits dunkel, ich stromerte offensichtlich durch eine Art Märchenwald. Überall lag Schnee, aber trotzdem strahlte der Schnee eine unglaubliche Wärme aus und glitzerte im Mondlicht.
Ich entdeckte kurze Zeit später einen Bach, der zu einer Schlucht führte. Ich watete zunächst mit den Füßen im Bach und stellte fest, dass das Wasser richtig warm war.
Ich legte mich also bäuchlings in den Bach und ließ mich von ihm bis zur Schlucht treiben. Als ich mich vor dem Abgrund befand, sah ich links neben mir ein grünes Wasserrad mit riesigen Wasserschaufeln.
Ich hangelte mich kurz vor der Schlucht über das Gerüst auf eine der Schaufeln und natürlich setzte sich das Rad aufgrund meines Gewichts in Bewegung. Ich bekam Angst, aber ich konnte nicht mehr vom Rad abspringen.
Sanft glitt ich nach unten und überlegte, wie ich nun wieder auf meinen Weg zurückkommen könnte.
Da sah ich eine Kurbel, mit der ich das Rad wieder in Gang setzen konnte. Ich wollte mich aber erst anschnallen, fand dazu aber keinen Gurt. Plötzlich verwandelte sich das grüne Stahlrad in eine Art elektronisch bettriebenes Riesenrad. Nur die Wasserschaufeln behielten ihre Form weiter.
Es kam jemand auf meinem Platz und wollte den Knopf drücken. Ich selbst suchte noch wie verrückt nach irgendwelchen Sicherungsgurten.
Jedenfalls setzte sich irgendwann das Rad in Bewegung und dann befand ich mich wieder auf einen erhobenen Platz. Ich ging daraufhin erst einmal ein Stück durch den Wald und kam zu einer sonderbaren Liegenschaft. Dort traf ich einige Menschen, die wohl meine Kollegen waren, die ich aber überhaupt nicht kannte. Ich weiß gar nicht mehr, was für eine Aufgabe ich hatte, aber ich schien zumindest dort beliebt zu sein.
Man hatte sich gegen die Führungsebene verschworen und offensichtlich war ich ein Teil von dieser Verschwörung. Dann nahm ich schon wieder, diesmal auf der rechten Seite ein Wasserrad wahr. Es sah diesmal etwas anders aus als das grüne Wasserrad im Wald.
Da waren noch irgendwelche Flaschenzüge angespannt, die ich aber zunächst nicht bewegte.
Es kamen dann ein paar Leute auf mich zu und wollten, dass ich das Rad in Bewegung setze. Ich weiß wirklich nicht mehr, wie das Rad ausgesehen hat, irgendwie war es bunt, aber es will mir einfach nicht in den Kopf, welche Farben konkret im Vordergrund waren.
Rings um mich herum gab es jedenfalls zahlreiche Wasserkanäle, in denen das Wasser mal heftiger und weniger heftig durchrauschte.
Dann kam plötzlich eine Bekannte auf mich zu und meinte süffisant, dass in meiner Geschäftspost ein Pornofilm gefunden wurde.
Ich war so geschockt und empört, dass ich auf sie losgehen wollte, aber irgendjemand hielt mich zurück. Die Bekannte lachte mich noch aus, drehte sich aber dann um und verschwand, während mich jemand zur Seite nahm und mich vor eine Bürotüre führte, die sich von außen nicht öffnen ließ.
Dieser Kollege, den ich einfach nicht mehr beschreiben kann, klopfte an die Türe mit einem bestimmten Klopfzeichen und dann öffnete sich diese Türe. Er ging zunächst alleine durch die Türe und ließ mich draußen stehen. Aber ich konnte innen eine Diskussion unter den Männern hören, die sich darüber berieten, ob ich nun in das Büro reindürfe oder nicht. Irgendwann ging die Türe wieder auf und ich durfte in dieses unglaublich große und helle Büro gehen. Überall waren große, grüne Pflanzen und Blumen, alles sah wieder fast so aus wie der Märchenwald, durch den ich am Anfang des Traums gegangen war. Ich war ein Teil von dieser verschworenen Mannschaft.

Weiter mit dem nächsten Traum – Die seltsamen Amulette

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