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Ein folgenschwerer Streit

Ich befand mich wohl gerade in der REM-Phase und hatte auch einen ziemlich schrägen Traum am Sonntag, den 07. Juni 2015. Ich weiß gar nicht mehr, wie alles angefangen hat und auch sonst scheint in diesem Traum nichts zusammengepasst zu haben. Offensichtlich befand ich mich in Amerika.
Das mag daran liegen, weil über meinen Laptop immer noch die Dr. Phil Show lief und ich das in meinen Traum irgendwie eingewoben hatte.
Trotzdem scheint darin auch eine tiefere Bedeutung zu liegen, denn im Mittelpunkt stand ein kleines Kind, das ich zu versorgen hatte. Zuerst saß ich in einer Agentur, die mich an ein Reisebüro erinnerte, aber ich befand mich in einer Auseinandersetzung mit zwei Leuten.
Eine ältere Frau saß hinter ihrem Schreibtisch und ein Mann mittleren Alteres gegenüber an einem Computer. Er hatte längere, dunkelblonde Haare, die er mithilfe einer Sonnenbrille nach hinten fixiert hatte. Er war äußerst arrogant und unverschämt.
Jedenfalls wollte ich gerade etwas sagen, als mich die Frau wieder unterbrach und mir irgendwelche Vorwürfe machte, die ich nicht verstand. Ich wurde langsam sauer und fiel ihr daraufhin ins Wort. Entgegen meiner sonstigen Art sprach ich aber leise und sehr strukturiert.
Wir beide quatschten gleichzeitig und während ich bei meiner Tonlage blieb, redete sich die Frau immer mehr in Rage, aber ich ließ sie schließlich auflaufen und wandte mich wieder an diesen arroganten Schnösel, um ihn dazu zu veranlassen, endlich etwas ins System aufzunehmen.
Ich kann wirklich nicht mehr sagen, was ich da eigentlich wollte bzw. was ich damit bezweckte, aber es muss sich schon um etwas Gravierendes gehandelt haben.
Der behandelte mich wie den letzten Scheißdreck, sodass ich irgendwann hinter den Schreitisch langte und ihn an seine Haare auf meine Seite rüberzerrte.
Ich blieb immer noch ruhig und zischte ihm ein paar Drohungen zu. Die Frau versuchte ihm zu helfen, aber sie blieb dann erst einmal stehen, nachdem sie sah, dass ich immer brutaler zupackte und ihn bis zur Türe schleifte. Erst dann ließ ich ihn los, schubste ihn nach hinten mit einem Tritt hinterher und ging schließlich ruhig und gelasssen aus dem Büro raus.
Ich steckte mir eine Zigarette an und schaute mich erst einmal um.
Der Platz war hell und sonnig, erinnerte mich irgendwie an einen modernen Marktplatz mit einigen Leuten auf der Straße, die unbekümmert ihres Weges zogen und nicht bemerkten, was sich da gerade in diesem kleinen Büro abgespielt hatte. Dann kam jemand auf mich zu und gab einen Kinderbuggie ab, in dem ein kleines Mädchen von etwa zwei Jahren saß. Ich sollte mich um dieses Kind kümmern.
Ich hob dann erst einmal dieses Mädchen aus dem Buggie und schob diesen Buggie zur Seite.
Das Mädchen ging etwas unsicher neben mir her, während ich es an der Hand hielt. Plötzlich befand ich mich in einem Stadion auf einer Tribüne.
Ich suchte irgendwelche Klamotten für das Kind zusammen und als ich das Kind wieder auf den Arm nahm, war es bereits gewachsen und entsprach etwa einem zwölfjährigen Mädchen.
Mich schien das nicht besonders verwundert zu haben. Ich zog ihr jedenfalls rote Lackschuhe an, die zu ihrem weißen kurzärmligen Spitzenkleid besonders gut passten und sie lachte.
Dann suchte ich nach etwas Essbaren und fragte die Leute, die ringsum auf der Tribüne saßen, nach dem Weg zu einem Restaurant, in dem ich zu einer Feier vorbestellt war.
Danach wachte ich durch die Musik der Nachbarn auf. Es ist schon witzig, wie das Gehirn arbeitet und unbewusst vernommene Geräusche und Informationen zu einer eigenen Geschichte zusammenspinnt.
Nur deswegen habe ich diesen Traum erwähnt. Ganz klar ist mir allerdings noch nicht dieses Mädchen.
Vielleicht lief ja gerade in der Dr. Phil Show ein Beitrag, der mit Kindern zu tun hatte. Dann ist es sogar umso erstaunlicher, dass mein Gehirn, das ja auf Deutsch gepolt ist, trotzdem fremdsprachliche Informationen ihrem Sinn nach verarbeiten kann. Jedenfalls gab es dann noch einen gedanklichen Nachschlag, als ich den Traum noch einmal rekapitulierte und schon erschien ein weiterer Mann vor dem Agenturbüro, der beobachtete, wie die beiden, mit denen ich mich gerade im Streit befunden hatte, auf mich losstürmen wollten.
Er kam mir zur Hilfe, packte den arroganten Schnösel in den Schwitzkasten und drückte ihn zu Boden. Danach führte er mich ins Restaurant. Wohlgemerkt, da war ich bereits hellwach.

Weiter mit dem nächsten Traum – Der dritte Weltkrieg

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