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Eine Gabe, die Externsteine und der Junge mit der Zwille

Am Montag, den 09. September 2013 hatte ich einen total abgefahrenen Traum gehabt. Den habe ich bis abends nicht vergessen können, deswegen habe ich ihn dann aufgeschrieben.
Wie er genau anfing, weiß ich nicht mehr, aber ich hatte in diesem Traum eine Art Bungalow und schaute mir noch einmal die Inneneinrichtung an. Das ganze Anwesen lag im Grünen und im Haus selbst waren viele große Fenster angebracht. Die Aussicht war faszinierend und dann kam ich in ein Zimmer, das ich offensichtlich einer Bekannten vermietet hatte.
Obwohl einige Möbelstücke direkt vor der Türe standen, fand ich doch recht einfach rein. Es stand direkt vor der Türe eine orangefarben hölzerne Spiegelkommode und ich fragte mich verwundert, wieso T. diese Kommode direkt vor ihre Eingangstüre hingestellt hatte.
Die nimmt doch im Eingangsbereich viel Platz weg und trotzdem kam ich ganz leicht daran vorbei.
Dann fiel mir auf der linken Seite direkt vor einem der riesigen Fenster ein breiter Mahagonischreibtisch auf, der fast die Hälfte des Raumes anfüllte.
Irgendwie passten Spiegelkommode und Schreibtisch nicht richtig zusammen und trotzdem schienen sie eine Einheit zu bilden.
Ich rief nach T. und von Weitem hörte ich sie auch antworten, aber sie ließ sich nicht im Zimmer blicken.
Am Ende des Zimmers stand ein kleines, aber langgezogenes Sideboard mit Regalschränken, das wiederum in heller Eiche gehalten war.
Davor blickte ich wieder direkt aus einem riesigen Fenster und sah den blühenden Garten mit einem Kirschbaum in der Mitte. Und auf der rechten Seite stand ein kleines altmodisches Bauernbett mit diesem typischen rot-weiß karierten Bettbezug.
Ich rief T. zu, warum sie denn ihr Zimmer nicht anders gestalten würde. Der Wohnzimmerschrank würde sich doch an der Wand viel besser machen und dafür das Bett vor dem Fenster plazieren. Andererseits hatte auch die rechte Wandseite ein breites Fenster, das aber nicht, wie die anderen Fenster fast bis zum Boden reichte, sondern eher an einen schmalen Schlitz erinnerte, wenn man dieses Fenster mit den anderen im Raum verglich. T. rief von draußen wieder zu, dass sie diese Einrichtung schon so vorgefunden hätte und es ihr ganz gut gefallen würde. Sie habe nicht vor, hier irgendetwas zu verändern, es würde ihr sonst auch die Sicht aus dem Fenster versperren.
Ich schaute noch einmal auf die Kommode mitten im Eingangsbereich, schüttelte dann den Kopf und verließ wieder das Zimmer. Ich ging noch in diesem riesigen Bungalow durch ein paar Zimmer, die aber sehr spärlich möbliert waren und traf dann in einer Art Salon auf S..
Als ich auf sie zuging, erschrak sie und versuchte sich von mir wegzudrehen, um wegzugehen. Ich hielt sie an der Schulter fest, begrüßte sie freundlich und überreichte ihr ein Geschenk.
Sie nahm es sehr zögerlich an, während ich auf sie einredete, dass sie es doch bitte gleich aufmachen solle, denn da wäre etwas drin, was sie sich schon immer gewünscht hätte.
S. rang sich zu einem gequälten Lächeln durch, war aber mir gegenüber äußerst reserviert und bedankte sich dann knapp. Ich sah sie eindringlich an, meinte dann, dass es schon gut wäre und ließ sie dann alleine.
Ich war etwas enttäuscht, weil ich sofort merkte, dass sie mir lieber aus dem Weg gegangen wäre. Ich kann auch gar nicht mehr sagen, was ich ihr eigentlich geschenkt habe. Direkt nach dem Aufwachen hatte ich es noch gewusst.
Ich kann mich jetzt eigentlich nur noch mehr an die Verpackung erinnern. Diese Verpackung war richtig bunt, mehr oder weniger bunte zufällig aneinandergereihte Farbkleckse, wobei die Farbe Türkis im Vordergrund stand.
Das Päckchen trug eine rote Schleife und ich meine, es wäre ein Buch oder Schminkkasten gewesen, aber das kann ich wirklich nicht mehr sagen.
Jedenfalls bin ich dann endgültig aus dem Haus draußen gewesen und plötzlich stand ich mitten auf einer hölzernen großen Plattform.
Diese Plattform war zwischen riesigen Felsenformationen hoch oben angebracht. Ich stand inmitten der Externensteine, die von einem satten Grün umgeben waren. Rundherum ragten die Felsblöcke in den Himmel, es war so, als ob mich diese Felsen regelrecht umarmen wollten.
Ich fühlte mich so unglaublich frei, glücklich und völlig losgelöst. Ich streckte meine Arme aus und blickte in den strahlend blauen Himmel, der mir so nah erschien. Dann legte ich mich mitten auf die Plattform, die Arme und Beine weit auseinandergestreckt und ich hatte das Gefühl, als ob diese Felsen mir etwas zuflüsterten.
Ich verstand die Steine und strahlte diese Felsformationen an. Dann bemerkte ich plötzlich unten in der Schlucht einen kleinen Jungen mit schwarem Haar. Er hielt einen Steinschleuder in der Hand. Das Gummiband leuchtete rot und er zielte mit kleinen Steinen von unten nach oben direkt auf die Plattform, traf sie aber nie, weil sie viel zu hoch oben lag.
Stattdessen prasselten die Steine immer wieder auf seinen Kopf, aber der kleine Kerl wollte nicht aufhören zu schießen und ich grinste zu ihm belustigt herunter. Danach widmete ich mich wieder diesen Felsen und schien mich mit ihnen zu unterhalten.
Sie wurden immer größer und strahlten und glänzten von diesem satten Grün der Bäume und Büsche wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte. Da hatte ich auf einmal dieses unglaubliche Gefühl von „Ich habe es geschafft, ich habe es wirklich geschafft“. Die ganze Gegen erinnerte mich irgendwie an Sansperil bei Kulmbach in Oberfranken, aber die Felsen selbst waren definitiv die Externensteine.
Und jetzt frage ich Euch im Ernst, wie ich darauf komme. Was hat der kleine Junge mit der Zwille eigentlich für eine Bedeutung. Mir fällt momentan keine andere Assoziation als David gegen Goliath ein. Wie das in meinem Traum zu deuten wäre, weiß ich wirklich nicht und es stimmt mich auch sehr nachdenklich, dass ich wieder bestimmten Leuten aus meiner Vergangenheit geträumt habe.

Weiter mit dem nächsten Traum – Ein Ufo und die Bremer Stadtmusikanten

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