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Das Fabelwesen im Fahrstuhl

Fange ich doch gleich mal wieder mit einem wirklich komischen Traum an, den ich am 18. September 2014 hatte.
Ich befand mich wohl in meiner Geschäftsstelle. Dort saß ich in einem Großraumbüro und schaute gerade aus dem Fenster, als ein gelber ADAC-Rettungshubschrauber direkt an dem Fenster vorbeiflog und zur Landung ansetzte. Ich wunderte mich sehr, was dieser Hubschrauber hier zu suchen hat. Wenn ich mich nicht ganz irre, landete er auf der Rampe zum Posthaus, aber ich bin mir nicht mehr ganz sicher. Dann schaute ich ins elektronische Mitteilungsboard und konnte auch bereits eine Mitteilung zum Rettungshubschrauber lesen.
Allerdings erfuhr ich dort nur ein paar technische Angaben zu dem Hubschrauber, jedoch nicht den Grund für die Landung. Ich fragte einige Kollegen, die mittlerweile ebenfalls am Fenster standen. Keiner der Mitarbeiter kam mir bekannt vor, aber sie selbst wussten auch nicht, was da vor sich ging.
Also ging ich aus dem Büro raus und stand im Gang. Da war ein Lift, in den ich steigen wollte. Plötzlich stand meine Mutter neben mir und ich beklagte mich bei ihr über meine linke Gesichtshälfte, die völlig rau und braun gewesen war. Ich sagte ihr, dass ich wahnsinnig Angst vor einer Schuppenflechte im Gesicht hätte und rieb mir ständig die linke Seite. Es sah aus wie eine Pigmentstörung und ich war kreuzunglücklich.
Meine Mutter empfahl mir den Schönheitssalon im ersten Stock. Schließlich kam der Lift und ich stieg dort ein. Der Fahrstuhl war rundherum mit Spiegel verkleidet und ich sah das goldene Schild von diesem Schönheitssalon. Er hieß Werl oder so ähnlich.
Jedenfalls stellte ich fest, dass der Schönheitssalon an diesem Tag geschlossen hatte, weil offensichtlich hoher Besuch dort in Empfang genommen wurde.
Ich bemerkte eine grüne Raupe auf meinem Oberschenkel, die langsam nach oben kroch. Ich packte sie und schmiss sie aus dem Fahrstuhl, aber an meinen Fingern klebten lauter feine, kleine Härchen. Sie fühlten sich fast wie Samt an. Es brannte etwas, aber ich fand schnell heraus, dass ich nur etwas warten musste, bis ich die Härchen von meinen Fingern wieder schmerzlos abstreifen konnte.
Ich stieg wieder aus dem Lift und die Türe ging zunächst auch wieder zu. Ich stand immer noch daneben und erzählte meiner Mutter, dass ich heute keinen Termin bei diesem Salon bekommen hätte, als plötzlich der Fahrstuhl wieder in meiner Etage hielt und sich die Türe öffnete.
Dort kam dann plötzlich eine Art Fabelwesen heraus und spazierte gemächlich an mir vorbei. Es hatte einen Panzer wie eine Schildkröte und einen grellgrünen Froschkörper, dazu einen metallisch grün-blauen Fischkopf.
Es schien sich nicht an meinem Anblick zu stören und watschelte von dannen. Ich war ganz verdattert und dann kamen noch ein paar Szenen, an die ich mich aber nicht mehr erinnern kann. Jedenfalls bin ich erst mal gegen 05:00 Uhr morgens wach geworden und versuchte mir möglichst viel von diesem Traum einzuprägen, um ihn später aufschreiben zu können.

Weiter mit dem nächsten Traum – Die Kapelle im Feld

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