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Der dritte Weltkrieg

Aufgeschreckt bin ich wieder von einem Traum, den ich am Samstag, den 11. April 2015 hatte.
Ich habe viele Informationen aus einem Vortrag dort eingesponnen, aber die Grundaussage dieses Traumes ging weit darüberhinaus.
Ich befand mich auf einer Art Bergplateau. Es sah zunächst aus, als ob dort oben eine riesige Scheune stand, aber es stellte sich dann im weiteren Verlauf des Traumes heraus, dass es sich um eine großangelegte Lagerstätte mit mehreren Kammern handelte, in denen irgendwelche Maschinen und Geräte lagerten.
Ich kann mich noch an leichtem Schneefall erinnern, als ich draußen vor dieser großen Anlage stand.
Ich war zunächst nicht alleine, ein paar Meter von mir stand ein junger Soldat mit Tarnanzug, der mit einem Feldstecher angestrengt ins Tal schaute, welches ich selbst nicht erkennen konnte. Ich murmelte etwas, dass ich mich um die Maschinen kümmern wollte und ging in diese Anlage rein.
Dabei fiel mir diese unheimliche Stille auf.
Ich rief „Hallo“, um mich bemerkbar zu machen, aber keiner antwortete mir. Zögerlich ging ich ein paar Schritte zu einer der weitläufigen Räume, in denen ich bestimmte Maschinen vermutete, die ich warten sollte.
Jetzt fällt mir nämlich auch ein, dass ich einen großen Schraubenschlüssel in der Hand hielt und einen braun-grünen Overall trug. Aus irgendeinem Grund blieb ich aber mitten in der Halle stehen und horchte angestrengt, ob ich nicht doch von irgendwoher ein Lebenszeichen vernehmen konnte.
Dann hörte ich plötzlich ein dunkles Brummen. Es kam von draußen und deswegen ging ich wieder raus, um nachzusehen, was da los ist.
Der Soldat drehte sich plötzlich zu mir und schrie mir zu „Die Russen schmeißen eine Atombombe – runter, runter, runter. Er rannte vom Plateau runter und schmiss sich in eine Höhle, während ich mich wieder hektisch umdrehte und versuchte, mich in eine der Kammern zu verstecken.
Dabei vernahm ich auch schon den unglaublich grellen Blitz, der alles um mich herum verschwinden ließ. Für diesen Moment sah ich überhaupt nichts mehr.
Mir gelang es, mich in der großen Anlage auf den Boden zu schmeißen. Dann wankte plötzlich ein großer, bärtiger Mann mit längeren schwarzen Haaren auf mich zu.
Er trug einen olivfarbenen Parker, der über und über mit Blut beschmiert war. Ich hatte immer noch diesen großen Schraubenschlüssel in der Hand, der eigentlich für übergroße Muttern von Traktorreifen gedacht war und erhob ihn gegen den Mann. Er schien das überhaupt nicht richtig zu registrieren.
Er kam näher auf mich zu und versuchte, mich am Kragen zu packen. Daraufhin stieß ich ihn gegen das riesige Scheunentor und versuchte ihn dort mit meinem Schraubenschlüssel zu fixieren. Dann fing er plötzlich an zu stöhnen und flehte mich an, ihn aufzunehmen.
Der war mir aber viel zu unheimlich und dann erkannte ich an seiner Aussprache, dass er wohl ein Russe war, der desertiert war.
Ich bedeutete ihm, dort stehenzubleiben, wo er ist und mir nicht weiter zu folgen. Er sackte vor dem Scheunentor in sich zusammen und jammerte ständig vor sich hin, während ich immer noch in der Halle stand und nicht wusste, was eigentlich vor sich ging. Dann bin ich aufgewacht. Ehrlich, auch wenn ich da während des Traumes auch Alex Benesch im Hintergrund hörte und das teilweise in den Traum miteinwebte, war ich mir dennoch ganz sicher, dass ich schon wieder vom dritten Weltkrieg geträumt hatte.
Mir war plötzlich klar, dass, wenn es zu einem Dritten Weltkrieg kommt, die Russen auch Atombomben schmeißen werden. Ich frage mich allerdings, an welcher Stelle das sein wird. Ich sah ja diesen Atomblitz von einem Gebirgsplateau aus. Wie auch immer, danach war ich jedenfalls erst einmal bedient.

Weiter mit dem nächsten Traum – Das Kreuz am Himmel

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