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Der Traum über die dreitägige Finsternis

Am Mittwoch, den 30. September 2015 hatte ich einen Albtraum nach dem anderen gehabt, ich konnte im Grunde überhaupt nicht richtig schlafen und war innerlich äußerst unruhig. Wahrscheinlich kotzt es mich nur wieder an, dass ich nächste Woche in die Arbeit muss.
Trotzdem, einen Traum muss ich hier wirklich unbedingt aufschreiben.
Zunächst einmal stand ich in irgendeinem Gebäude, möglicherweise eine Scheune oder Dachstuhl. Ich kann es echt nicht mehr sagen. Dort waren viele Spinnen, die ich schon mal per se total ekelhaft fand, aber die mich zunächst noch nicht weiter störten.
Dann tauchte plötzlich ein Mann auf, der sich ein paar Spinnen nahm und mit ihnen an den Fäden spielte. Es sah aus wie ein Marionettenspiel. Er ließ die Spinnen an den Fäden tanzen und dann drehte er sich zu mir um und zeigte mir ein besonders großes Exemplar.
Ich wich angewidert zurück und bedeutete ihm, er soll mich bloß mit den Scheißviechern in Ruhe lassen.
Ich kann mich an zwei Spinnen erinnern, die besonders fett waren. Sie sahen genauso aus wie die Spinnen aus dem Film „Arachnophobie“, insbesondere der „Admiral“.
Und diese eine Spinne, die ich hier auch Admiral nennen will, schaute mich recht böse an. Den Mann selbst kann ich gar nicht mehr richtig beschreiben, er hatte einen schwarzen Ledermantel und einen Hut auf, wenn ich es noch richtig im Kopf habe.
Er zog also diesen Admiral erst einmal wieder weg und schleuderte ihn an Fäden im Raum herum und auf einmal drehte sich dieser Mann abrupt in meine Richtung und warf den Admiral auf meine Brust. Ich schrie laut auf und dann wachte ich wohl von meinem eigenen Brüllen auf. Ich war völlig fertig und ekelte mich noch eine ganze Weile im Bett.
Irgendwann musste ich aber wieder eingeschlafen sein und dann kam der nächste Traum, der noch viel krasser war. Zunächst war ich wohl irgendwo draußen. Möglicherweise hielt ich mich auch in einem langgestreckten Wintergarten auf, ich weiß es nicht mehr so genau.
Um mich herum waren einige Leute. Im Traum waren sie mir nicht fremd, aber in der Realität kenne ich überhaupt keinen von den Menschen.
Eine Frau war dabei, die vielleicht meiner Nachbarin etwas ähnlich sah, und die kam auf mich zu und bedeutete mir, dass ich doch bitte heute eine anständige Gaderobe anziehen sollte.
Dann reichte sie mir zwei Hosenanzüge. Ich betrachtete mir die Hosenanzüge ganz genau. Der eine Hosenanzug war marineblau und recht edel geschnitten. Die Beine waren ein bisschen aufgepufft und das Oberteil wies andeutungsweise blaufarbene Borten auf, die aber mit dem übrigen Stoff fein verwoben waren, so dass man meinen hätte können, dass sie aus dem Stoff selbst hervorgingen.
Ich weiß nicht wie ich das erklären soll. Jedenfalls war dieser Hosenanzug zweifelsohne ein teures und elegantes Stück.
Der zweite Hosenanzug gefiel mir trotzdem besser. Die Farbkombination träume ich immer wieder. Sie mischte sich aus gelb, grün, blau und orange zusammen.
Der Hosenanzug ähnelte mehr einem Catsuite und hatte irgendetwas Erotisches an sich. Ich wollte ihn auch anziehen, aber dann bemerkte ich, dass er an einer Seite Falten hatte, was mich wiederum unglaublich störte.
Ich hätten diesen Anzug erst bügeln müssen, was ich auf keinen Fall wollte und deswegen legte ich ihn zur Seite und entschied mich dann doch für den marineblauen Anzug.
Während ich also grübelte, wo ich mich umziehen sollte, kam plötzlich dieser Lebensberater Gregg Braden auf mich zu. Wieso ich ausgerechnet von diesem Typen träume, ist mir ein totales Rätsel. Es ist schon sehr lange her, dass ich mal einen Vortrag von ihm gehört hatte – die göttliche Matrix, das muss 2008 oder 2009 gewesen sein.
Jedenfalls drückte er mir einen Stapel Papiere oder eine Mappe mit Papieren in die Hand und wollte, dass ich mich auf dem Weg zu diversen Vorträgen und Veranstaltungen machen sollte. Er hatte auf einen Zettel die Orte und Namen der Veranstaltungen aufgeschrieben. Ich faltete den Zettel zusammen und überlegte noch, mit was ich zuerst anfangen sollte, aber dann kam wieder die Frau auf mich zu, von der ich schon die Hosenanzüge bekommen hatte.
Sie sagte irgendetwas zu mir, aber ich kann mich einfach nicht mehr erinnern, was es war. Jedenfalls erblickte ich schräg hinter ihr eine Art größere Schachtel und ging zu dieser Schachtel ohne noch weiter auf die Frau zu achten. Ich sah viele Euroscheine und nahm diese an mich.
Es waren Bündel von 1.000 Euro-Scheinen und ich sagte der Frau, dass ich das Geld in der Schachtel aufbewahrt hätte und es jetzt gerne an mich nehmen würde. Die Zeit wäre gekommen.
Sie wiederum zog nun auch einen Zettel heraus, der wie ein Auszug aus einer Haushaltskladde schien.
Dort gingen wir die Positionen durch, die auf meinem Namen eingezahlt wurden und tatsächlich stellte sich auch heraus, dass es mein Geld war.
Ich durfte es behalten und steckte es in eine Tasche, die ich plötzlich mit mir führte. Dann folgte ein Szenenwechsel und ich stand in der Wohnung meiner Eltern, aber immer noch aufgepackt mit den Hosenanzügen, der Tasche mit dem Geld und den Vortragspapieren von Gregg Braden.
Mein Vater wuselte aufgeregt in der Wohnung herum, meine Mutter war zwar da, aber ich konnte sie den ganzen Traum über nicht erblicken.
Jedenfalls war ich gerade dabei, den blauen Hosenanzug anzuziehen, als mich mein Vater vom Wohnzimmer aus rief.
Ich solle sofort ins Wohnzimmer kommen und mir das ansehen. Da würde ein Mordsgewitter heranziehen.
Ich eilte ins Wohnzimmer und war total entsetzt. Ich sah dunkelgraue Wolken, die langsam an dem Wohnzimmerfenster vorbeizogen, ganz ähnlich wie die Wolken im Gebirge.
Sie kamen in Fetzen, dann wieder in größeren Formationen. Das Licht war gleißend, richtig unheimlich, wie von Gletschern abgestrahlt, und dann sah ich hinter diesen vorbeiziehenden dunkelgrauen Wolken eine pechschwarze Wand. Ich schaute meinen Vater erschrocken an und dann brüllte ich „Mach sofort die Fenster zu und schau nicht mehr raus. Das ist kein Gewitter, das ist die dreitägige Finsternis“ und dann wachte ich abermals auf. Ich konnte mich noch erinnern, dass diese Finsternis im Traum wohl irgendwann im Frühjahr April/Mai stattfand, denn ich konnte mich noch an Morgentau erinnern und dieses typische Frühlingsgefühl, das ich noch in diesem eigenartigen Wintergarten verspürte. Jedenfalls hat es mir dann endgültig gereicht. Ich bin schon um 05:15 Uhr aufgestanden, habe mich dann gewaschen, geduscht und angezogen und erst einmal diesen Traum aufgeschrieben.

Weiter mit dem nächsten Traum – Vampire in Mexiko

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