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Vampire in Mexiko

Am Freitag, den 19.Juni 2015 hatte ich einen richtigen Albtraum.
Ich war in Mexiko, irgendwo in der Nähe einer Berglandschaft. Jedenfalls sah ich plötzlich einen Haufen Vampire auf mich zukommen.
Sie nahmen verschiedene Gestalten an, halb Tier, halb Mensch, dann wieder hässliche Gnome und sonstige Missgestalten.
Manche nahmen das Äußere von Avataren an. Jedenfalls hatten sie alle spitze Zähne und waren gerade auf Beutezug. Sie gingen auf die Menschen los und zerrissen sie förmlich wie Raubtiere. Einige der Vampire, darunter ein weiblicher, der lange schwarze Haare und ein Gesicht wie eine Furie hatte, kam auf mich zu und flüsterte mir irgendetwas ins Ohr. Ich konnte aber nicht verstehen, was sie von mir wollte.
Dann stellten sich mir plötzlich mehrere kleinwüchsige gnomenhafte Gestalten in den Weg und stießen ein gehässiges Lachen aus. Sie durchbohrten mich mit ihren feurigen, gelben Augen, taten mir aber nichts. Ich blieb relativ cool und gelassen und bahnte mir meinen Weg zu einem Anwesen, auf dem sich eine kleine Datscha befand.
Ich sah dort zwei Frauen auf einer Bank sitzen. Sie sahen sich beide ähnlich und ich schloss daraus, dass es sich um Geschwister im mittleren Alter handeln musste. Beide hatten längere, gelockte Haare und ihre Gesichter wirkten wie Porzellanpuppen. Sie waren ziemlich merkwürdig angezogen, irgendwie erinnerte mich der Stil an die Farmerfrauen aus Amerikan aus dem 19. Jahrhundert.
Mir fielen dann sofort ihre Augen auf. Die eine, wohl etwas jüngere Schwester schien blind zu sein, denn ihre dunkelbraunen Augen waren getrübt und die Iris schimmerte milchig. Außerdem war das eine Auge viel größer als das andere.
Sie wechselten immer wieder die Farbe von hellbraun zu fast schwarz und dann glimmte wieder zwischen dem Braun eine gelbliche Farbe auf.
Die andere winkte mir zu und bat mich, in das Anwesen zu kommen, sie wären sonst verloren. Ich sah, dass ihre Augen im Gegensatz zu ihrer Schwester hellblau waren, aber sie wirkten unnatürlich groß und leuchtend.
Sie blickte starr und da sah ich, dass beide Schwestern von Dämonen besessen waren. Sie wurden von den Vampiren nicht angerührt, denn diese verfolgten mich beständig, blieben aber dann vor dem Gattertor zum Anwesen stehen.
Ich fragte die Schwestern, warum sie noch nicht gebissen wurden und sie zeigten ständig auf mich. Ich selbst war der Annahme, dass auf dem Anwesen irgendwelche Kräuter oder Gräser waren, die möglicherweise die Vampire davon abhielten, in das Anwesen zu kommen.
Die Vampire flogen in Kreisen um mich herum, während ich das Gras untersuchte und den Schwestern bedeutete, sich nicht von der Stelle zu rühren, bis ich herausgefunden habe, was die Vampire bannte.
Dann aber schrie die sehende Schwester, dass ich nicht nach irgendwelchen Kräutern oder sonstigen Gegenständen suchen brauche, denn der Grund, warum sie bisher noch nicht angegriffen wurden, läge in meiner Person. Aber sie seien besessen und baten um ihre Befreiung, indem ich sie berührte.
Also ging ich zunächst zu der blinden Schwester, drückte ihr die Augenlider zu und dann befahl ich, sie wieder zu öffnen. Der Schleier um die Augen war verschwunden und sie konnte wieder sehen.
Dann wandte ich mich der sehenden Schwester zu und legte meine Hand auf ihren Kopf. In dem Moment nahmen ihre Pupillen und Iris wieder eine normale Größe an und beide fielen sich um den Hals. Sie wollten, dass ich bei ihnen bleibe, aber ich musste aus irgendeinem Grund wieder weiter.
Also verließ ich das Anwesen und wurde sofort wieder von den Vampiren umringt, die mich verhöhnten und auslachten, geradezu hysterisch. Sie stießen gegen mich Drohungen und Schimpfwörter aus. Ich bahnte mir aber unbeirrt meinen Weg durch die Menge. Trotzdem dachte ich bei mir, dass ich doch wohl möglicherweise jetzt gebissen werde, aber die Kreaturen rührten mich nicht an.
Stattdessen musste ich hilflos mitansehen, wie weitere Menschen von ihnen umgebracht und regelrecht zerrissen wurden, während sie gehässig und boshaft zu mir rübersahen und ein infernalisches Geschrei ausstießen und dann wurde ich wach. Na ja, das war ja mal wieder eine der merkwürdigsten Träume, die ich hatte.

Weiter zum nächsten Traum – ein folgenschwerer Streit

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